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Medion Akoya E1318T: Aldi überrascht mit neuem Netbook

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Medion Akoya E1318T  

Aldi überrascht mit neuem Netbook

26.09.2013, 14:20 Uhr | Christian Fenselau

Medion Akoya E1318T: Aldi überrascht mit neuem Netbook. Medion Akoya E1318T (Quelle: Hersteller)

Medion Akoya E1318T: Mini-Notebook mit Touchscreen (Quelle: Hersteller)

Aldi Süd verkauft ab dem 26. September das Touchscreen-Netbook Medion Akoya E1318T (MP99240) für 299 Euro, Aldi Nord zieht am 30. September mit dem identischen Angebot nach. Die Offerte dürfte für Viele überraschend kommen, gelten Netbooks doch als überholt. Was hat das Mini-Notebook zu bieten?

Aldi bezeichnet das Medion Akoya E1318T als 10-Zoll-Notebook, nicht als Netbook. Doch viele Eigenschaften entsprechen ziemlich genau den Eigenschaften eines Netbooks. Das betrifft in erster Linie den kleinen Bildschirm und die einfache Ausstattung, die durch den billigen Verkaufspreis diktiert wird. Der Arbeitsspeicher ist mit 2 Gigabyte sehr knapp bemessen, der Hauptprozessor AMD A4-1200 mit 1,0 Gigahertz ist ebenfalls an der heutigen Leistungs-Untergrenze angesiedelt.

Besonderheit ist der Touchscreen

Die Besonderheit des Medion Akoya E1318T ist eindeutig der Touchscreen. Da Windows 8 mit seinen großformatigen Kacheln auf berührungsempfindliche Bildschirme ausgelegt ist, erscheint dieser Schritt konsequent – bisherige Aldi-Notebooks boten das noch nicht.

Der Preis von 299 Euro ist tief angesetzt, selbst viele Android-Tablets kosten um einiges mehr. Das mit Windows RT ausgestattete Surface-Tablet von Microsoft ist selbst nach der kürzlichen Preissenkung immer noch etwas teurer, auch ohne die optional erhältliche Tastatur.

Tablet-PC ist handlicher

Mit dem Aufkommen der Tablet-PC verschwanden die Netbooks schlagartig von der Bildfläche. Dafür gab es mehrere Gründe. Durch die schwache Leistung eigneten sich Netbooks fast nur zum Internet-Surfen und für E-Mail – das funktioniert mit einem Tablet ebenso gut, nur das dieses viel leichter und damit handlicher ist. Durch den Touchscreen lassen sich Tablets auch intuitiver bedienen.

Hier versucht das Medion Akoya E1318T zu punkten: Die Kombination aus kleinem, handlichem Netbook und dem Touchscreen mit Windows 8 macht aus dem Akoya E1318T ein Internet-taugliches Zweitgerät für die Couch im Wohnzimmer. Ein weiterer Pluspunkt ist die 500-Gigabyte-Festplatte, die kein Tablet bieten kann.

Doch die fest verbundene Tastatur, das höhere Gewicht und die damit verbundene Bauform machen es zu einem vollkommen anderen Gerät, das man zur Nutzung nicht in der Hand hält, sondern irgendwo auflegen muss. Aber dann entspricht die Nutzung der eines Notebooks – und dafür könnte man auch eine Maus anschließen und bräuchte den Touchscreen wiederum nicht.

Aldi-Notebook für Office-Arbeiten schlecht geeignet

Die Leistung des Mini-Notebooks reicht außer für das Internet auch für Büroarbeiten aus. Ein Office-Paket wird sogar mitgeliefert, doch durch die kleine Tastatur ist das Medion Akoya E1318T nichts für Vieltipper. Für umfangreiche Excel-Tabellen ist der Bildschirm zu klein, auch wenn er mit 1366 × 768 Pixeln recht hoch auflöst.

Für Spiele ist die eingebaute Grafikleistung knapp bemessen. Anspruchsvolle, aktuelle Titel dürften mit der Radeon-HD-8180 Grafik keinen Spaß machen; allenfalls ältere, grafisch reduzierte Spiele sind problemlos spielbar.

Fazit: Nichts für Tablet-Besitzer

Das Medion Akoya E1318T ist für Spiele, Office und Multimedia-Aufgaben nur wenig geeignet, sondern taugt allenfalls als Surfmaschine mit Tastatur für E-Mail und Facebook. Durch das Gewicht von 1,25 kg ist das Aldi-Netbook doppelt so schwer wie ein Tablet und dadurch für freihändiges Arbeiten untauglich – deshalb ist der Zusatznutzen des Touchscreens begrenzt.

Wer bereits einen Tablet-PC besitzt, braucht den Akoya E1318T definitiv nicht. Interessierte, die lediglich einen billigen Internet-PC mit Windows suchen und die schwachen Leistungsreserven in Kauf nehmen, können hier jedoch fündig werden.

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