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Unendlicher Speicher mit neuem USB-Stick von Infinitec

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Der unendlich große USB-Stick

03.08.2010, 13:21 Uhr

Unendlicher Speicher mit neuem USB-Stick von Infinitec. Der "unendliche" USB-Stick von Infinitec (Foto: Infinitec)

Der "unendliche" USB-Stick von Infinitec (Foto: Infinitec) (Quelle: Hersteller)

Das Unternehmen Infinitec aus Dubai hat einen USB-Stick vorgestellt, der eine unendlich große Kapazität haben soll. Dass es sich dabei um Marketing-Gerede handelt, dürfte dem geneigten Anwender sofort klar sein. Die Technik hinter der Werbung ist jedoch durchaus interessant. Denn der Stick dient nicht als Speicher, sondern zusammen mit einem zweiten Exemplar als Werkzeug zur drahtlosen Übertragung von Daten per WLAN – und zwar ohne das heimische Drahtlosnetzwerk zu beanspruchen. Einfach einstecken, schon kann der Datenaustausch losgehen – ohne dabei zum Beispiel große Downloads aus dem Internet auszubremsen.

Der Infinity-Stick stellt dazu vollautomatisch eine WLAN-Verbindung zwischen sich und einem anderen Infinity-Stick her. Die Datenübertragung läuft dann über ein vollkommen eigenständiges Drahtlos-Netzwerk nach dem n-Standard. Das erlaubt Datenübertragungen mit bis zu 300 Megabit pro Sekunde. Das Ganze funktioniert übrigens auch nur mit einem einzigen Infinity-Stick, vorausgesetzt das anzusprechende Gerät ist ebenfalls WLAN-fähig. Der USB-Stick kann sich auch in das lokale Netzwerk einklinken. Dann laufen Datenübertragungen zwar nicht mehr getrennt vom Rest des Netzwerkes – der Infinity-Stick kann jedoch seine große Stärke voll ausspielen.

Der Clou steckt nämlich in der besonderen Architektur des Infinity-Stick. Denn er merkt sich alle Dateien, die mit ihm auf einen externen Speicher übertragen wurden – etwa einen anderen Rechner, eine Netzwerkfestplatte oder eine Spielkonsole. Solange diese externen Speicher weiterhin im WLAN verfügbar sind, erlaubt der Stick den Zugriff auf – so als handelte es sich um einen einzigen, riesigen externen Datenspeicher. Das kann sehr praktisch sein, insbesondere, wenn man seine im Heimnetzwerk verteilten Daten nicht erst mühevoll suchen will. Ob diese zusätzliche Bequemlichkeit potentiellen Käufern 129 Dollar wert sein dürfte, ist jedoch zweifelhaft.

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