14.02.2012, 10:26 Uhr | Andreas Lerg / dpa, dpa
Für die meisten alltäglichen Anwendungen reicht ein Notebook für 400 Euro bereits vollkommen aus. Die wenigsten Käufer eines teuren Hochleistungsrechners nutzen dessen Kapazität wirklich aus. Und wer mutig ist, der kann sogar noch mehr sparen.
Ein Großteil der Anwender setzt ihr Notebook zum Surfen im Internet und für die Arbeit mit Büroprogrammen ein. Gerne wird noch Musik gehört und ab und zu ein Video betrachtet. Für dieses Nutzungsprofil braucht es nicht mehr als ein 400-Euro-Notebook. Das ist das Ergebnis eines Tests von sieben Laptops der Zeitschrift Computerbild. Notebooks mit Zweikern-Pentium-Prozessoren von Intel bekamen bei der Arbeit mit Büroprogrammen die Note gut. Anspruchsvollere Aufgaben wie etwa Videobearbeitung liefen immerhin noch befriedigend. Etwas langsamer im Test waren Geräte mit Prozessoren von AMD.
Der Testsieger Asus X54C punktete mit hohem Arbeitstempo, einem entspiegelten Display und USB 3.0-Anschluss. Abzüge gab es für die etwas kleine Festplatte mit knapp 300 Gigabyte. Der Testsieger ist bereits für 390 Euro im Handel zu bekommen. Der zweitplatzierte Hewlett-Packard 630 überzeugte die Tester der Computerbild mit einer langen Akkulaufzeit von über drei Stunden und eingebautem Bluetooth. Allerdings vermissten die Tester einen USB 3.0-Anschluss. Für dieses Gerät muss der Käufer im Schnitt 415 Euro bezahlen. Der Samsung RV515-S02, der knapp 440 Euro kostet, landete auf dem dritten Platz und bietet eine große Festplatte mit knapp 600 Gigabyte und eine lange Akkulaufzeit mit ebenfalls drei Stunden. Abzüge gab es für das eher gemächliche Arbeitstempo des Hauptprozessors von AMD.
Wer mutig ist, kann sogar noch mehr sparen. Alle von Computerbild getesteten Geräte liefen mit dem Betriebssystem Windows 7 von Microsoft. Wer aber darauf verzichten kann, findet bei Online-Händlern einige der Rechner sogar ohne vorinstalliertes Betriebssystem. Darunter auch der Testsieger Asus X54C, der schon für 350 Euro oder knapp darunter zu haben ist. Auf diesen Computern kann der Anwender dann ein aktuelles und kostenloses Linux-System wie etwa Ubuntu oder das populäre Mint installieren und hat dann für wenig Geld einen flotten Rechner. Kostenlose Software und Office-Pakete für Linux gibt es ebenfalls, beispielsweise Libre Office. Worauf sie beim Notebook-Kauf achten sollten, erklären wir Ihnen in unserer Kaufberatung. Wer auf die gewohnte Windows 7-Umgebung nicht verzichten will, kann dennoch sparen, indem er beispielsweise das kostenlose Open Office nutzt.
Quelle: Andreas Lerg / dpa, dpa
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