| t-online.de
Keylogger erkennen und ausschalten. (Quelle: imago)
Passwörter, Surfverhalten und Login-Daten – darauf haben es Keylogger abgesehen. Die Tastaturspione klauen Zugangsdaten, belauschen Ihre Ausflüge ins Internet und dringen in Ihre Privatsphäre ein. Wir zeigen, wie Sie Keylogger erkennen und wie Sie sich schützen.
Keylogger gibt es in verschiedenen Formen. Weitverbreitet sind Software-Keylogger, die sich auf einem PC verbergen und dort die Tastatureingaben mitschneiden und Screenshots machen. Die gesammelten Daten senden sie dann über das Internet an ihre Urheber. Weit oben in der Top-Ten-Liste der Datenspione liegt beispielsweise Perfect Keylogger. Erstaunlich: Das Programm ist kein Hacker-Werkzeug, sondern wird offiziell und legal vertrieben.
In einer anderen Liga spielen Kernel-Keylogger wie der raffinierte Duqu-Trojaner zur Industriespionage, die unter Windows keine verräterischen Spuren aufweisen, weil sie meist völlig unauffällig als Treiber gestartet werden. Bekannte Spyware-Jäger wie Spybot und Ad-Aware versagen hier kläglich – eine Antiviren-Software schützt erst, wenn der Spion enttarnt und der Virenscanner mit der Signatur ausgestattet wurde.
Hilfreiche Tipps: So erstellen Sie ein hackersicheres Passwort, das Sie sich auch merken können. zum Video
Noch heimtückischer und vom Virenwächter gänzlich unerkannt bleiben Hardware-Keylogger. Zwischen Tastaturbuchse des Zielrechners und Keyboardstecker eingeschleift, speichern sie gedrückte Tasten in einem integrierten Speicherchip. Erst kürzlich ist ein Fall in den USA bekannt geworden, bei dem Teenager einen Hardware-Keylogger benutzt haben, um einen Schul-Computer zu knacken. Einen verlässlichen Schutz vor Hardware-Keylogger gibt es nicht. Hier hilft nur, bei Verdacht die Steckverbindungen des Computers zu prüfen. Allerdings müssen Privatanwender einen derart professionellen Lauschangriff kaum befürchten.
Keylogger-Module: So harmlos sehen Einsteckmodule für Tastaturen aus. (Foto: KeyGhost) (Quelle: KeyGhost)Auch ohne Keylogger können Tastatureingaben am PC abgehört werden – wenn Sie eine Funktastatur einsetzen. Infrarot-Tastaturen gelten wegen ihrer begrenzten Reichweite als bedingt sicher. Anders die klassische Funktastatur, da sie ihre Daten unverschlüsselt über 30 Meter ausstrahlen. Mit einer modifizierten Funktastatur und einem CB-Funkgerät kann dann alles mitgelesen und protokolliert werden. Nur Bluetooth-Tastaturen sind in der Regel sicherer, da sie wegen des verwendeten Frequenzsprungverfahrens nur mit höherem konstruktivem Aufwand abgehört werden können. Wichtig bei Bluetooth: Man sollte darauf achten, dass die verwendeten Geräte mit Authentifizierung und aktivierter Verschlüsselung betrieben werden.
Der auf Ihrem PC installierte Virenscanner schützt vor allen bereits bekannten Keyloggern. Bei brandneuen oder bislang noch nicht entdeckten Schadcode versagen Antivirenprogramme jedoch häufig, weil ihnen noch die richtige Signatur fehlt. Hier hilft dann nur eine zusätzliche Schutzmauer mit einem Verhaltenswächter. Aktuelle Antivirenprogramme verwenden diese heuristische Erkennungsmethode zur Abwehr von Schadcode. Fehlt der Verhaltensschutz, hilft ThreatFire. Die Software ist kostenfrei nutzbar und merkt sofort, wenn ein Keylogger gedrückte Tasten aufzeichnet.
Wer öffentlich zugängliche Internet-Terminals wie Internetcafés und Bibliotheken für seine Internetausflüge nutzt, ist gut beraten, seine Login-Daten einem USB-Taschentresor wie beispielsweise Sticky Password anzuvertrauen. Der Vorteil: Die Anmeldung bei einer Webseite geschieht dann ohne gedrückte Tasten automatisch – so haben Keylogger keine Chance, Passworte und Zugangsdaten einzusammeln und an Dritte zu verraten. Die kostenfrei nutzbare Demo-Version von Sticky Password ist auf 15 Passwort-Benutzerkonten limitiert.
Quelle: t-online.de
zur HomepageNeue Technologien wie sicherer Zahlungsverkehr und Tastatur schützen, wenn Sie surfen, einkaufen, Überweisungen tätigen, in sozialen Netzwerken aktiv sind. Jetzt aktuell bei Softwareload.
Erleben Sie ein Maximum an Bild mit dem Thomson LED-TV für nur 469,- € statt 699,- €. bei conrad.de
Produkte, die beim Abnehmen bzw. einer Diät unterstützen sollen. zum Gesundheit-Special
Diese kostenlosen Helfer gehören auf jeden PC. zum Video
Jetzt wechseln: Internet Explorer 10 für Windows 7 zum Download. mehr
Den Insassen fährt der Schreck in die Knochen. zum Video
Regime setzte mittelalterliche Foltermethoden ein. mehr
Blautöne führen die aktuelle Trend-Palette an. Entdecken Sie die große Blusenvielfalt! von AtelierGS
Trendige Mode für große Größen - komfortabel, passgenau & elegant. Jetzt entdecken. bei Peter Hahn