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    GMX: Freemail-Adressen für Spam missbraucht

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    GMX Freemail  

    Spammer missbrauchen gekaperte E-Mail-Konten

    13.07.2012, 11:26 Uhr | dpa, dapd, jhof, dapd, dpa

    GMX: Freemail-Adressen für Spam missbraucht. Spam-Versand über gehackte Mail-Konten (Quelle: Microsoft )

    Spam-Versand über gehackte Mail-Konten (Quelle: Microsoft )

    Eine neue Spam-Welle mit gehackten E-Mail-Adressen überflutet derzeit deutsche Postfächer. Im aktuellen Fall missbrauchen Online-Kriminelle die Konten des Freemailers GMX, deren Besitzer als Login zu schwache Passworte gewählt hatten, zum Spamversand – hauptsächlich für angebliche Schlankmacher.

    Über gekaperte E-Mail-Konten von GMX rollt derzeit eine Spam-Welle, die Nachrichten an Freunde aus dem geknackten Online-Adressbuch verschickt. Wer derartige Mails in seinem Postfach findet, sollte diese ungelesen löschen.

    Spammer verhökern Schlankmacher

    Die Mails enthalten einen Link zu einer Internetseite, auf der Präparate zur Förderung der Fettverbrennung, sogenannte Fatburner, angeboten werden, berichtet der Antivirensoftware-Hersteller G Data. Die Sicherheitsexperten empfehlen, über die verlinkten Seiten der Spam-Mails nichts zu bestellen, da die Betrüger so an Kreditkartendaten gelangen könnten. Außerdem sei nicht klar, ob die bestellte Ware überhaupt geliefert werde oder möglicherweise gefälscht sei.

    Wie kommen die an meine E-Mail-Adresse?

    Um an die Andressen zu gelangen, setzten die Angreifer auf die sogenannte Brute-Force-Technik, bei der verschiedene populäre Passwortvarianten ausprobiert werden. Dies berichtet Heise Online. Wie viele E-Mail-Adressen von den Online-Gangstern erbeutet wurden, ist nicht bekannt. Ob das eigene Konto betroffen war, können Nutzer mit einem Blick auf die Zahl der gescheiterten Anmeldeversuche herausfinden, die GMX nach dem Anmelden einblendet. Mehrfach erfolglose Login-Versuche quittiert der Mail-Provider außerdem mit einer vorübergehenden Sperrung des E-Mail-Kontos.

    So schützen Sie Ihr E-Mail-Postfach

    Wer sich vor Attacken dieser Art schützen will, sollte als Passwort keine leicht zu erratenden Begriffe wie die Namen von Stars oder Haustieren verwenden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch Zahlenketten wie "123456" sind tabu. Tipps für sichere Passwörter haben wir Ihnen in einer Klick-Show zusammengesellt.

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