25.12.2012, 19:34 Uhr | Jörg Hofmann
Google hat sein beliebtes Kartenprogramm in neuer Version zum Download freigegeben. Google Earth 7 glänzt unter anderem mit einem "Reiseführer". Auch unter der Haube des Weltenbrowsers haben die Karten-Macher kräftig nachgebessert – Satellitenbilder und 3D-Ansichten laden mit Google Earth 7 deutlich schneller.
Wer Google Earth häufig als Routenplaner nutzt, erhält mit dem 3D-Reiseführer eine weitere spannende Funktion. Sehenswerte Reiseziele sind mit der neuen Bildleiste nur noch einen Klick weit entfernt. Auch die Straßenbildansicht Google Street View und der Kartendienst Google Maps wurden aufpoliert. Beide Internetdienste sind im Kartenprogramm Google Earth enthalten.
Bislang stand der "Reiseführer" nur den Nutzern der mobilen Ausgabe von Google Earth für iPhone und Android-Smartphone zur Verfügung. Der Kurzführer zeigt die Sehenswürdigkeiten im gewählten Bildausschnitt der näheren oder weiteren Umgebung an. Ein Klick auf eines der kleinen Bildchen, schon startet ein Rundflug zum gewählten Ort. Über 11.000 dieser kommentierten Touren stehen für interessierte Weltenbummler bereit.
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Die neuen dreidimensionalen Stadtansichten speist Google aus dem Datenpool seiner Kartendienst-App. Umsteiger auf Version 7 werden bei aktivierter 3D-Ansicht mit schönen Panoramen aus der Vogelperspektive belohnt. Aus der Nähe am PC-Monitor betrachtet wirken die ursprünglich für Smartphones entwickelten Ansichten jedoch eher lausig; Gebäude-Konturen sind verschwommen und gewinnen erst beim Zoomen an Schärfe.
Erstmals stellt Google Earth auch Wälder dreidimensional dar. Neben den deutschen Städten München, Mannheim und Heidelberg lassen sich weltweit 20 weitere Metropolen in den neuen Ansichten erkunden. Eine Liste mit Städtenamen (Stand: Sommer 2012) hat Google in seinem firmeneigenen Blog veröffentlicht.
Die meisten der mit Google Earth 7 neu eingeführten Detailverbesserungen betreffen die integrierte 3D-Engine. Diese lädt deutlich schneller als die alte in den Vorgängerversionen. Computer mit Nvidia Geforce-Grafikkarten profitieren zudem von schöneren Bildern.
Die neue Programmversion und eine Änderung im Datenpool von Google sorgen dafür, dass nun auch PC-Nutzer in den Genuss der neuen Aufnahmen kommen. Bislang profitieren nur Besitzer von Tablet-PC und Smartphones von dem neuen Kartenmaterial.
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Kleiner Tipp: Wer die alten 3D-Gebäude in Google Earth betrachten möchte, kann zur entsprechenden Ansicht umschalten. Hierzu muss in Google Earth 7 unter "Optionen" der Haken bei "3D-Bilder verwenden" entfernt werden. Schon zeigt das Programm die alten 3D-Gebäude an.
Das neue Google Earth in der aktuellen Version 7.0.2 kann hier heruntergeladen und installiert werden.
Quelle: Jörg Hofmann
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