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Neues Aldi-Notebook: Das Medion Akoya P6670 im Kurztest

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Aldi lockt mit Edel-Notebook zum Sparpreis

24.10.2016, 14:51 Uhr | jhf, t-online.de

Neues Aldi-Notebook: Das Medion Akoya P6670 im Kurztest. Das Notebook Medion Akoya P6670 bei Aldi Nord. (Quelle: Hersteller)

Das Notebook Medion Akoya P6670 bei Aldi Nord. (Quelle: Hersteller)

Aldi Nord hat ab dem 27. Oktober ein 15 Zoll großes Notebook für 599 Euro im Angebot. Der Discounter bewirbt das Medion Akoya P6670 mit neuem, kraftvollem Akku. Wir haben das Angebot unter die Lupe genommen und verraten, ob sich ein Kauf lohnen könnte.

Das Medion Akoya P6670 verspricht Mobilität. Mit einer Bildschirmdiagonale von 39,6 cm (15,6 Zoll) gehört es zu den Geräten, mit denen die Deutschen am liebsten zu Hause arbeiten. Damit ist die erste Schwäche des Medion Akoya P6670 recht offensichtlich: Mit 2,3 Kilo ist es kein Leichtgewicht. Doch zunächst zu den positiven Eigenschaften des Aldi-Notebooks.

Medion Akoya P6670 mit flottem WLAN

Im Gegensatz zur jüngsten Notebook-Generation hat der aktuelle Aldi-PC ein DVD/CD-Kombilaufwerk. Laut Datenblatt verbaute Medion aktuelle Funktechnik: schnelles WLAN AC und Bluetooth 4.1 nebst HD-Webkamera für Videotelefonie.

Foto-Serie mit 4 Bildern

Beim Massenspeicher setzt der Aldi-Lieferant auf ein bewährtes Konzept: Der 1000 Gigabyte (GB) großen Festplatte steht eine schnelle SSD mit einer Kapazität von 128 GB zur Seite. Letztere bietet genügend Platz für Windows 10 und häufig genutzte Anwendungen. Für Dateien wie Fotos, Videos und MP3s steht der konventionelle Datenspeicher, eine HDD-Festplatte, bereit.

Betagter Intel-Chip

Der Prozessor (CPU), ein Intel Core i5-6200U, ist ein Auslaufmodell. Die CPU stammt nicht aus der aktuellen siebten Core-i-Generation, sondern noch aus der sechsten Baureihe (Skylake). Die Leistung reicht für die meisten Alltagsaufgaben dennoch locker aus. Sogar anspruchsvollere Anwendungen (PC-Spiele und Wiedergabe von Videos) meistert der auf 2,3 Gigahertz getaktete Chip der Skylake-Generation ohne Murren.

Unterstützt wird der Intel-Chip von 6 GB RAM, während die Grafik von einem externen Prozessor berechnet wird. Die verbaute Nvidia Geforce 940 MX gibt ordentlich Power, stößt aber bei detailreichen 3D-Welten in Full HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel) schnell an ihre Grenzen.

Viel RAM, wenig Akku

Der Arbeitsspeicher ist mit 6 GB großzügig bemessen. Wer auf dem Rechner gleichzeitig im Internet surft, Musik hört und ein Office-Dokument im Hintergrund offen lässt, wird keine Leistungseinbußen hinnehmen müssen.

Die größte Schwäche des Medion Akoya P6670 ist sein Akku. Der Hersteller gibt eine maximale Laufzeit von viereinhalb Stunden beim Surfen im Internet an – bei Videos und dem Zocken von PC-Games dürften es deutlich weniger sein. Vergleichbare Notebooks haben eine nominelle Akkulaufzeit von fünf, teils sogar zwölf Stunden bei kleineren Geräten. Auch wenn ein 15-Zoll-Notebook aufgrund der Größe nur bedingt für den mobilen Einsatz gedacht ist, sind viereinhalb Stunden ohne Steckdose zu wenig.

Vor- und Nachteile des P6670
+ schnelle SSD, große Festplatte
+ schneller Prozessor
+ Full HD-Display
- für seine Größe zu schwer
- schwacher Akku

Fazit: Notebook mit Stromhunger 

Das Medion Akoya P6670 mit Core-i5-Prozessor hat einen fairen Preis. Eine schnelle SSD gepaart mit 1 TB Speicherplatz und 6 GB RAM sind lobenswerte Eigenschaften, aber nicht das Gelbe vom Ei. Ein Schnäppchen ist das Aldi-Notebook deswegen nicht. Unserer Ansicht nach ist der Akku wichtiger als pure Rechenkraft; ein schwacher Akku geht auch im Heimbetrieb schnell auf die Nerven.

Zum Akoya P6670 gibt es nur wenige Alternativen, die bei einem vergleichbaren Preis naturgemäß andere Schwächen haben. So etwa das HP 250 G5 mit 8 GB RAM, dedizierter Grafikkarte und 256 GB SSD, aber ohne HDD-Festplatte und mit noch schwächerem Akku.

Für etwa 50 Euro weniger bietet das Acer Aspire E5-573G-56W5 in etwa dieselbe Ausstattung wie das Aldi-Notebook; verzichtet allerdings auf eine schnelle SSD zugunsten eines sehr viel stärkeren 6-Zellen-Akku, der bis zu 5 Stunden aushalten soll. Wer Akku-Laufzeiten von bis zu zwölf Stunden möchte, muss locker zweihundert Euro mehr in ein Laptop investieren.

Update: Wir haben den Teil zur Akkulaufzeit von bis zu zwölf Stunden präzisiert, um deutlich zu machen, dass es sich dabei vorwiegend um Modelle mit kleineren Bildschirmgrößen handelt. Ein vergleichbares 15-Zoll-Notebook mit 6-Zellen-Akku wie das Lenovo ThinkPad Edge E560 kommt auf eine Laufzeit von neun Stunden. Das erst vor Kurzem vorgestellte Acer Chromebook 15 CBS-532-C47C soll laut Hersteller zwölf Stunden durchhalten können, läuft allerdings auch nicht mit Windows, sondern mit Chrome OS. 

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