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Smart Home: Intelligente Heizung hilft Kosten sparen

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Smart Home  

Die Heizungsanlage intelligent machen

24.02.2017, 16:53 Uhr | Axel Schoen

Smart Home: Intelligente Heizung hilft Kosten sparen. Smart Home Heizungsventil (Quelle: imago)

Smart Home: Ein Thermostat mit Anzeige hilft beim Energiesparen (Quelle: imago)

Sie wollen Ihr Haus modernisieren? Wir zeigen Ihnen, welche Funktionen bei einem Smart Home sinnvoll sind. 

Rüsten Sie Ihr Haus doch mit künstlicher Intelligenz auf. Sie können Schritt für Schritt vorgehen, da viele Systeme miteinander kombinierbar sind. Ein komplettes Haus nachträglich zu vernetzen, ist allerdings sehr aufwendig und lohnt sich nur bei hohem Budget. Am sinnvollsten ist es, eine Komplettvernetzung gleich beim Bau mit einzuplanen.

Heizung intelligent machen

Die Heizungsanlage nachzurüsten macht Sinn, denn die Anfangsinvestitionen zahlen sich durch geringere Heizkosten und einen Komfortgewinn schnell wieder aus. Die Hersteller rechnen mit einem Spar-Potential von bis zu 30 Prozent. Die "Stiftung Warentest" geht dagegen von einer realistischeren Einsparung von rund zehn Prozent aus.

Bei Einstiegs-Systemen werden nur die Heizungsthermostate ausgetauscht und die Heizungsanlage nicht verändert. Den meisten smarten Thermostaten liegen Adapterringe bei, sodass die Ventile auf alle gängigen Heizungen passen sollten. Genauso leicht funktioniert die spätere Demontage beim Auszug aus der Wohnung.

Die Thermostate lassen sich bequem aus der Ferne per Smartphone-App steuern. Viele beherrschen Szenarien wie "Außer Haus" oder "Urlaub". Sie lassen sich mit Sensoren koppeln oder erkennen eigenständig, wenn ein Fenster geöffnet wurde und senken für diesen Zeitraum die Heiztemperatur ab.

Magenta SmartHome

Mit der kostenlosen Magenta SmartHome App für das Smartphone steuern Sie Ihr ganzes Zuhause bequem vom Sofa oder von unterwegs aus. Sie benötigen dafür nur den Magenta SmartHome Dienst und die Home Base. Alle kompatiblen Geräte zahlreicher Marken kommunizieren per Funk.

Thermostate von Danfoss und OEM-Anbietern

Basis vieler Thermostate bildet das Danfoss LC-13. Es wird als OEM-Version von Anbietern wie Popp, Devolo, Schwaiger und Fibaro verwendet, teilweise mit sehr geringen Veränderungen bei der Software. Sie setzen alle auf den firmenübergreifenden Funkstandard Z-Wave.

Thermostat von Tado

Einen anderen Ansatz verfolgt das Münchener Start-Up Tado. Es setzt auf den Funkstandard Bluetooth LE für die Kommunikation der Heizungsthermostate und der Internet-Bridge, diese wird per USB mit dem Router verbunden.

Für jedes Thermostat lassen sich eigene Profile erstellen und somit das Heizverhalten festlegen. Die Anlage beherrscht drei Modi: "Eco", "Balance" und "Comfort". Sie erkennt, wann sich die Bewohner der Wohnung nähern und fährt rechtzeitig die Heizung hoch. 

Thermostat Elgato Eve Thermo

Nicht besonders praktisch ist dagegen das Thermostat-System Elgato Eve Thermo, denn es funktioniert nur mit Apple-Geräten, auf denen mindestens iOS 10.2 installiert ist. Es integriert sich in das Apple Home Kit und lässt sich außerdem per Sprachbefehl an Siri steuern. Eine App für Android Handys existiert bislang nicht.

Die Steuerung funktioniert auch nur im Bluetooth-Bereich, also innerhalb der Wohnung. Eine Verbindung mit einem Router und damit eine Steuerung aus der Ferne sind nur möglich, wenn ein aktueller Apple TV vorhanden ist.

Thermostat von AVM

Der für seine Fritzboxen bekannte Hersteller AVM bietet ebenfalls smarte Heizungsventile an, beispielsweise das AVM FRITZ!DECT 300. Dieses wird per Fritzbox über den Funk-Standard DECT angesteuert. Aus der Ferne lässt sich das smarte Thermostat per PC, Smartphone oder Tablet steuern. Achten Sie auf eine aktuelle Firmware Ihrer Fritzbox, benötigt wird mindestens die Version 6.60.

Netatmo Thermostat

Einen Schritt weiter geht Netatmo. Das Gerät analysiert das Heizverhalten und will dann mit einer angepassten Strategie Kosten sparen. Es besteht aus mehreren Teilen: Einem zentralen Temperaturregler und mehreren Thermostaten. Diese kommunizieren intern per Funk und sind per W-Lan mit dem Internet verbunden.

Ecobee 3

Ecobee 3 lehnt sich an das Design von Google Nest an. Es erhält seine Messdaten nicht von Thermostaten, sondern von bis zu 32 frei im Raum platzierbaren Sensoren und eignet sich somit auch für große Gebäude und Firmen. Die Fühler sind per WLAN verbunden. 

Die Anlage lässt sich per Smartphone und Apple Watch auch aus der Ferne steuern und arbeitet auch mit Amazon Echo zusammen. Besonders gelobt wurde die intuitive Benutzerführung.

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