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Kodak Nr. 1: Bilder der allerersten Kamera für Jedermann

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Kodak Nr. 1  

Die erste Kamera für Jedermann

02.10.2013, 08:45 Uhr | Andreas Lerg

Kodak Nr. 1: Bilder der allerersten Kamera für Jedermann. Kodak Nr. 1 (Quelle: National Museum of American History)

Die Kodak Nr. 1 war die erste Kamera für Jedermann. (Quelle: National Museum of American History)

Kodaks glanzvolle Zeiten sind längst vorbei, doch vor 125 Jahren schrieb das Unternehmen Geschichte: Die Kodak Nr. 1 aus dem Jahr 1888 gilt als die erste Kamera für Jedermann. Zwar hatte der sperrige Lederkasten einen äußerst stolzen Preis, doch die Bedienung hätte kaum einfacher sein können. Der Kamera haben wir eine Reihe von schönen Fotos zu verdanken, die uns einen Blick auf die Welt im Jahr 1890 bieten.

Die um 1890 aufgenommen Bilder sind faszinierend: Sie zeigen Kinder beim Spielen oder Familien am Strand, auch Bahnhöfe und Pferdefuhrwerke oder heimische Wohnzimmer wurden abgelichtet. Ein Elefant gehört da schon zu den selteneren Motiven. Zudem zeigen die Bilder, wie sich die Menschen damals kleideten.

Die Bilder stammen aus der Sammlung des britischen National Media Museums, das sie aufbereitet hat und online zeigt. Die kreisrunden Fotos mit einem Durchmesser von 6,3 Zentimetern können auch auf der Flickr-Seite des National Media Museum betrachtet werden.

Runde Bilder

Das die Bilder rund sind liegt daran, dass das volle vom Objektiv eingefangene Bild komplett auf dem Negativ aufgenommen wurde. Ein rundes Objektiv liefert runde Bilder.

Das heute die Bilder rechteckig sind, liegt daran, dass einst durch entsprechend geformte Negative und heute durch digitale Bildsensoren ein Rahmen gesetzt wird, der wie eine Schablone nur einen Ausschnitt des runden Gesamtbildes zeigt.

Kodak Nr. 1 war die erste Jedermann-Kamera

Bei der Kamera handelte sich um einen eckigen Kasten mit einem einfachen Objektiv an der Vorderseite und einer Handkurbel für den Filmtransport. Damit zu fotografieren war einfach. Aber danach wurde es kompliziert.

Der Fotograf zielte mit dem Objektiv der mit Leder bespannten Schachtel grob auf sein Motiv – einen Sucher gab es nicht – und drückte ab. Dann spulte er mit einer kleinen Kurbel den Film weiter und konnte das nächste Bild machen.

Für den damals stolzen Preis von 120 Mark – ein Kilo Kartoffeln kostete in der Zeit 5 Pfennig und ein Arbeiter hatte im Schnitt ein Jahresgehalt von 650 Mark – brachte Kodak sie auf den Markt.

Fotoentwicklung war ein Geduldsspiel

Einstellungen wie Belichtungszeit oder Blende gab es keine, draufhalten und abdrücken war die Devise. Wenn der Fotograf seine Bilder haben wollte, musste er allerdings Geduld mitbringen.

Die komplette Kamera musste an das Kodak-Werk geschickt werden. Dort wurden die Filme aus der Kamera entnommen und die Bilder entwickelt. Zudem wurde die Kamera mit einem frischen Film geladen und mit den Bildern an den Kunden zurückgeschickt.

Damit sich das lohnt, war die Kamera immer mit einem Film für 100 Aufnahmen bestückt. Die Kamera wurde mit Rollfilmen geladen, bei der zahlreiche Negative auf einer Rolle abgespult werden. Vor dieser Erfindung mussten die Negative als einzelne Platte in sperrige Kameras gesteckt werden.

Kodak war ein Fantasiename

Das Unternehmen Eastman Kodak Company wurde vier Jahre nach dem Erscheinen der Kodak Nr. 1 gegründet. Vorgänger war die Eastman Dry Plate Company, eine Firma die Fotoplatten herstellte. Gründer George Eastman hatte den Namen Kodak als Fantasiewort erfunden. Er wollte, dass man den Namen in allen Sprachen der Welt aussprechen kann und dass er keine negative Bedeutung hat.

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