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Extreme Veränderungen des eigenen Körpers: Foto-Serie "In my Skin"

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Foto-Serie "In my Skin"  

Extreme Transformationen - Jugendliche verändern ihre Körper

16.12.2013, 13:19 Uhr

Die moderne westliche Gesellschaft ist mehr denn je auf perfekte Körper fokussiert. Deshalb akzeptieren gerade Jugendliche ihren Körper nicht und beginnen ihn auf viele unterschiedliche Arten zu verändern. Die Möglichkeiten, wie man sein Äußeres verändern kann, sind in unserer Welt vielfältig und beinahe für jedermann erschwinglich.

Die Brüste zu klein, die Muskeln zu kümmerlich und die Lippen zu schmal: Mit den gängigen Schönheitsidealen, die Jugendlichen in den Medien suggeriert werden, kann das eigene Aussehen nicht mehr mithalten. Kein Wunder, dass die plastisch-ästhetische Chirurgie eine immer größere Nachfrage verzeichnet.

Doch was definiert eigentlich unser Bild von Schönheit: zeitgenössische Kultur, die Geschichte oder die Hand eines Schönheitschirurgen? Die Fotografin Michelle Sank zeigt in ihren Bildern englische Jugendliche bis 25 Jahre, die ihren Körper auf verschiedene Art und Weise verändert haben oder vorhaben, es zu tun.

Die Gründe für den Wunsch nach Körperveränderungen sind ebenfalls vielfältig. So wünschen sich junge Frauen mehr gesellschaftliche Akzeptanz durch künstliche Schönheit. Teilweise lassen sie sich deshalb schon mit 17 Jahren die Brüste vergrößern. Neben dem Aufspritzen der Lippen und Nasenkorrekturen, sind auch Fettabsaugungen eine beliebte Variante, um den Körper schnell zu verändern.

Auch junge Männer hegen den Wunsch nach perfekten Körpern. Durch extremes Training oder künstlich eingesetzte Muskelimplantate lassen sie die optischen Beweise ihrer Männlichkeit, ebenso wie die Frauen, ins Extreme vergrößern.

Doch neben der Schneller-Höher-Weiter-Mentalität zeigt die Fotografin auch Menschen, die aus viel existenzielleren Gründen ihr Äußeres verändern wollen. Sie fühlen sich im falschen Körper gefangen, sie leben mit dem Gefühl, dass sie mit dem falschen Geschlecht zur Welt gekommen sind. Manche verweigern sich einer Geschlechterzuordnung völlig und geben ihren Status als "unbestimmt" an.

Michelle Sank sieht ihre Werke als Sozial-Dokumentationen, die sie auf ihrer Webseite http://www.michellesank.com vorstellt.

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