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Google Play Store: Android-Apps gibt es nicht mehr "kostenlos"

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Neue Regeln im Play Store  

Bei Android-Apps ist Schluss mit "gratis"

22.07.2014, 06:39 Uhr | t-online.de, dpa

Google Play Store: Android-Apps gibt es nicht mehr "kostenlos". Ein Junge schaut auf ein Smartphone-Display (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Neue Regeln für App-Entwickler sollen Eltern und Kinder vor versehentlichen In-App-Käufe schützen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Google hat die Preiskennzeichnung von Android-Apps in seinem Play Store geändert. Ab Ende September dürfen Entwickler ihre Apps nur noch dann als "gratis" oder "kostenlos" bewerben, wenn nach dem Download keine weiteren Kosten durch sogenannte In-App-Käufe entstehen können. Die Regeln gegen Mogelpackungen für Smartphones und Tablets haben aber einen Haken.

Einige der Maßnahmen hat Google bereits umgesetzt. So wurden etwa die Top-Listen für kostenlose Apps aus dem Play Store gestrichen. Damit reagierte der Konzern auf eine Initiative von der Europäischen Kommission und Verbraucherschutzbehörden gegen irreführende Produktbezeichnungen und versteckte Kosten bei digitalen Angeboten. Das Positionspapier fordert neben der verbesserten Kennzeichnung außerdem mehr Schutz für Kinder.

Apps sollen kindergerechter werden

Entsprechend dürfen Spiele und Apps aus Googles Play Store Kinder bald nicht mehr direkt dazu auffordern, Dinge innerhalb der Anwendung zu erwerben oder Erwachsene zu überreden, dies für sie zu tun. Kunden sollen zudem eine Kontaktmöglichkeit für Fragen und Beschwerden erhalten.

Google hatte als Reaktion schon seine Voreinstellungen für den Play Store bereits vor einigen Wochen verändert, sodass die Bezahlung vor In-App-Käufen stets genehmigt werden muss, solange der Verbraucher dies nicht von sich aus abstellt.

UMFRAGE
Wie finden Sie die neue Preiskennzeichnung für Google Play?

Für Entwickler sollen konkrete Leitlinien formuliert werden. Von Apple gibt es den Angaben nach noch keine genauen Umsetzungsvorschläge für das Positionspapier der Europäischen Kommission.

Gratis-Apps sind gut versteckt

Durch Googles neue Preiskennzeichnung lassen sich kostenlose Apps nun jedoch schwerer finden. Ob eine App komplett kostenlos ist oder In-App-Käufe anbietet, steht nun nur noch in der Detailansicht.

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