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Jetboards, Fatbikes und Beachcruiser machen Spaß!

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Männerspielzeug: Power-Fahrzeuge

26.08.2016, 15:27 Uhr | Sabine Kelle

Jetboards, Fatbikes und Beachcruiser machen Spaß!. Die coolsten Sommer-Fahrgeräte: Diese Gadgets bringen jede Menge Spaß. (Quelle: Quadrofoil)

Die coolsten Sommer-Fahrgeräte: Diese Gadgets bringen jede Menge Spaß. (Quelle: Quadrofoil)

Fahrtwind, Sommerluft und ordentlich Nervenkitzel – mit dem passenden Gefährt genießen Sie den Sommer in vollen Zügen. WANTED.DE stellt Ihnen die genialsten Fahrzeuge vom Fatbike, über das Flyboard bis zum Unterwasserscooter vor.

Ohne Bootführerschein übers Wasser flitzen – das wäre ein Traum. Doch ein solcher muss es nicht bleiben. Zumindest nicht für denjenige, der sich für den emissionslosen Quadrofoil entscheidet. Der komplett elektrisch angetriebene Wasserflitzer Q2S schafft bis zu 21 Knoten (etwa 40 km/h), hat eine Reichweite bis zu 100 Kilometer und ist dabei extrem leise und wellenarm unterwegs. Der schnittige Zweisitzer mit GPS, Tiefenmesser und Navigationslicht kostet Sie als Limited Edition etwa 25.300 Euro und lässt mit seinem futuristischen Design alle Jetskis an der Wasserkante stehen. In Deutschland fällt das Spaßboot mit seinem 5,5-KW-Motor (umgerechnet rund 7,5 PS) unter die führerscheinfreie Grenze, die seit 2012 im See- und Binnenbereich bei 15 PS liegt. Einige Gewässer sind jedoch weiterhin davon ausgenommen, so zum Beispiel der Rhein,der Bodensee und alle Landesgewässer. Hier liegt die Grenze weiterhin bei fünf PS. Außerdem kann es weitere Ausnahmen geben, da für jeden See und Fluss eigene Regeln aufgestellt werden können. Daher sollten Sie sich vor dem Trip auf dem Wasser am besten bei der zuständigen Stelle informieren.

Wer jedoch ausgerechnet auf diesen weiterhin auf fünf PS beschränkten Gewässern Kapitän spielen möchte, kann auch die Downgrade-Variante des Quadrofoils wählen. Diese heißt Q2A und verfügt nur über 3,7 KW - also umgerechnet fünf PS. Dafür erreicht das abgespeckte Spaßmobil aber auch nur rund 30 km/h – zehn km/h weniger als der große Bruder. Bedingung ist jedoch für beide Boote, dass der Bootsführer mindestens 16 Jahre alt ist. 

Aufgrund der großen Nachfrage und Produktionszeit kann es laut dem Hersteller zu Wartezeiten kommen. Die 7,5-PS-Variante soll jedoch noch diesen Dezember auf den Markt kommen, während Interessenten auf die Spar-Variante noch bis zum nächsten Jahr warten müssen.

Noch stärker: der Kormaran

Nicht minder schnittig und zudem ein echtes Multitalent ist der Kormaran aus Österreich. Das innovative Power-Boot für 972.500 Euro transformiert vom schnellen Katamaran zum gleitenden Trimaran, zum hydrofoil angetriebenen Überflieger und letztendlich zur Badeplattform. Ein 500 PS starkes Aggregat lässt das ultraleichte Kohlefaser-Konstrukt mit 38 Knoten (etwa 70 km/h) über das Wasser fliegen. Hier ist definitiv ein Bootsführerschein von Nöten.

Tauchen mit Antrieb: Unterwasserscooter

Wer will schon gemütlich schnorcheln, wenn man den Tauchgang mit ordentlich Speed absolvieren kann. Einst für Höhlentaucher, Marine und Wracktaucher entwickelt, können heute auch Hobbysportler mit einem Unterwasseracooter abtauchen. Trotzdem: Ein paar Probestunden sind nötig, nicht nur wegen der Geschwindigkeit, sondern auch dem Handling von Gerät und Sauerstoffversorgung. Für Wasserratten und Adrenalinjunkies bringen Tauchscooter den perfekten Fun-Faktor.

Etwas gemächlicher, dafür luxuriöser sind Sie in Ihrem eigenen U-Boot unterwegs. Der Nemo 100 Explorer gleitet bis zu 50 Meter in die Tiefe, wo Sie dank der Glaskuppel die Unterwasserwelt zu zweit entspannt entdecken können. Mit zwei E-Motoren und dazugehörigen Propellern steuern Sie das 280.000 Euro teure Unterwasserfahrzeug, dafür benötigen Sie allerdings eine spezielle Lizenz.

Mit dem Flyboard in die Luft gehen

Mit einem sogenannten Flyboard können Sie wie auf einem Skateboard über das Wasser fliegen. Das einzige, was Sie dafür benötigen, ist eine satte Portion Körperspannung. Vom Jetskifahrer Franky Zapata entwickelt, funktionieren die Flyboards über den Rückstoß eines Jetski-Wasserstrahls. Als Ein-Mann-Version können Sie sogar gleichzeitig den Jetski bedienen, während Sie selbst auf dem Flyboard stehen. Die ungewöhnlichen Flugobjekte kosten zwischen 2250 und 8600 Euro. Eine ordentliche Portion Muskelkater ist dafür inklusive. Schließlich muss man permanent ausbalancieren. Wer den luftigen Spaß erst einmal unverbindlich testen möchte, kann beispielsweise bei Eventanbieter Jochen Schweizer einen Kurs für 170 Euro buchen.

Wellenreiten ohne Wellen: das Jetboard

Warten Sie vergeblich auf die perfekte Welle am Strand? Dann steigen Sie doch auf das Jetboard. In Sachen Fun steht es einem Surfbrett in nichts nach. Ganz im Gegenteil, denn die motorisierten Surfbretter ab etwa 7800 Euro (bei Water Fun Company) haben es in sich: Mit ordentlich Power aus einem 45 PS starken 2-Takt-Motor heizen Sie mit bis zu 60 km/h über den Wasserspiegel. Dafür sind sie jedoch auch ordentlich laut. Gelenkt wird mit einer Stange, die gleichzeitig als Gaspedal dient. Ein Helm ist bei so viel Power sicher empfehlenswert und ein Jetski-Führerschein Pflicht. Es gibt inzwischen jedoch auch Modelle unter 15 PS, die somit führerscheinfrei sind (ab 4900 Euro) – mit Ausnahme bestimmter Gewässer (siehe erster Abschnitt).

Seit kurzem gibt es eine umweltfreundliche Alternative: elektrisch betriebene Surfbretter des Hamburger Start-ups Lampuga. Die Carbon-Bretter bringen es immerhin auf 54 km/h bei einer Laufzeit von bis zu 120 Minuten. Das Modell Boost kostet 13.000 Euro in Weiß, 15.400 Euro in Schwarz und kann direkt beim Hersteller bestellt werden.

Half-Bike

Zu viel Speed? Für alle, die etwas slower und mit Bodenhaftung unterwegs sein wollen, könnten das Halfbike und das Halbrad eine spannende Alternative darstellen. Das sogenannte Halfbike (ab 474 Euro) erhielt für sein ungewöhnliches Design den Red Dot Designaward. In der Berliner Manufaktur von Felix Kruschardt entsteht gerade das Halbrad, welches bald in limitierter Auflage für etwa 1250 Euro zu haben sein wird. Um sich fortzubewegen tritt man fast stehend in die Pedale. Gesteuert wird das Halbrad indem man sich an dem unter dem Sitz befestigten Lenker festhält und sich so in die gewünschte Richtung lenkt.

Beide Hybriden aus Fahrrad und Roller verlangen etwas mehr Körpereinsatz. Um ein paar Trainingsminuten kommen Sie kaum herum. Das steigert zumindest den Fitness-Faktor dieses urbanen Fahrgerätes.

Schwere Jungs: Fatbikes

Nein, das ist Ihnen dann doch zu wenig Fahrrad? Dann dürfte ein bulliges Fatbike nach Ihrem Geschmack sein. Bequem an der Strandpromenade cruisen oder Offroad über Schotter und Stein biken – mit einem modernen Fatbike ziehen Sie garantiert alle Blicke auf sich. Dank der voluminösen Bereifung kennt ein solches Rad keine Grenzen und bleibt selbst auf den ungewöhnlichsten Untergründen in der Spur. Ein Fatbike sieht zwar monströs und schwer aus, doch dank ultra-leichter Carbonrahmen wie bei dem Carbon Hardtail Dude CF von Canyon (ab 2200 Euro) kommt es locker auf ein tragbares Gewicht unter 13 Kilogramm.

Premium-Fatties der Extraklasse fertigt der US Hersteller Borealis an (ab 3000 Euro). Ebenfalls mit extrem leichten Kohlefaser-Rahmen ausgestattet, können Sie sich Ihr Bike selbstverständlich nach Ihren Bedürfnissen in Sachen Rahmengröße, Reifen, Gabel und so weiter individuell zusammenstellen. In Deutschland sind die beliebten Fatbikes aus Colorado Springs über Shocker Distribution erhältlich.

Beach-Cruiser

Selbstverständlich können Sie mit Ihrem neuen Fatty auch entspannt an der Strandpromenade entlang fahren. Doppelt modern sieht das Ganze jedoch mit einem echten Beach-Cruiser aus. Die formschön geschwungenen Bikes mit breitem Lenker und tiefem Sattel fahren sich mehr als entspannt.

Wer noch weniger in die Pedale treten will, setzt auf ein Elektromodell. Bei dem handgefertigten Cruiser M-1 von Marrs (um 6000 Euro) brauchen Sie sich nicht mehr abstrampeln und können so relaxt die Strandschönheiten anflirten. Der trendige Cruiser kommt allerdings aus Südkalifornien. Wem das zu weit ist, der schwingt sich auf den schnittigen Sattel des ebenfalls handgefertigten Buchenholz-Modells von Waldmeister Bikes. Für einen Preis von 12.900 Euro kommt hier definitiv Urlaubsfeeling auf.

Eine absolute Retro-Mischung aus Fatbike, Cruiser und Bonanzarad im Bladerunner-Look stellt das Super 73‘ E-Bike dar. Noch können Sie das schicke Teil von Lithium Bikes über die Crowdfunding Plattform Kickstarter zum Preis von 2199 US-Dollar (etwa 1990 Euro) vorbestellen, allerdings müssen Sie sich um Zoll und Transport selbst kümmern. Später kostet es 300 Dollar mehr.

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