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Lenovo K6 im Kurztest: Solides Smartphone zum Kampfpreis

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Lenovo K6 im Test  

Solides Smartphone zum Kampfpreis

01.03.2017, 10:37 Uhr | Jörg Hofmann

Lenovo K6 im Kurztest: Solides Smartphone zum Kampfpreis. Lenovo K6 - die neue, kostengünstige Mittelklasse. Doch wie gut ist es wirklich? (Quelle: t-online.de)

Lenovo K6 - die neue, kostengünstige Mittelklasse. Doch wie gut ist es wirklich? (Quelle: t-online.de)

Mit dem "K6" bietet Lenovo ein preiswertes Mittelklasse-Smartphone an. Als PC-Ausstatter hat das Unternehmen einen guten Ruf, doch wie sieht es bei mobilen Geräten aus? Ob das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, zeigt unser Test.

Mit der K-Serie sucht der PC-Hersteller, der auch Moto-Modelle von Motorola Mobility produziert, Anschluss an Branchenriesen wie Samsung oder Huawei. Dabei lotet Lenovo geschickt die Bedürfnisse seiner Kunden aus, die andere Hersteller mit ihren Telefonen kaum oder wenig bedienen.

Äußerlich macht das Smartphone Lenovo K6 einen hochwertigen Eindruck. Rückseite und Kanten sind aus Metall, unter mit Plastik versiegelten Rillen sitzen die Antennen, die Verarbeitung ist gut. Trotz großem 5"-Display (12,7 cm) ist es handlich, mit 8,2 mm und 140 Gramm weder zu dick noch zu schwer.

Anschlussfreudig, aber wenig Speicher

Die Schnittstellen-Ausstattung ist tadellos: Neben der Micro-USB-Buchse sitzt – eher typisch für MP3-Player – ein Klinkenstecker für den Kopfhörer oben auf der Schmalseite. Bluetooth für den Anschluss von Funkboxen wird ebenfalls bedient. Ferner trägt das Chassis einen Fingerdrucksensor, in dieser Preisklasse ist das nicht selbstverständlich. NFC (Near Field Communication) zum kontaktlosen Bezahlen für Kleinstbeträge fehlt, was aber mit Blick auf die Verbreitung verschmerzbar ist.

Die Anschlüsse trägt das Lenovo K6 auf der OberkanteDie Anschlüsse trägt das Lenovo K6 auf der Oberkante

Kritikwürdig ist allenfalls der im Smartphone verbaute Speicher, der infolge von Betriebssystem (Android 6.0 Marshmallow), vorinstallierten Apps und Testumgebung auf magere 8 GB dahinschmilzt. Wer mit sehr vielen Apps und Dateien hantieren muss, kann über den Karten-Slot eine zusätzliche Speicherkarte dazustecken – verzichtet dafür aber auf die Möglichkeit der zweiten SIM-Karte.

Filmtauglich für die Klassiker

Der Klang des Lenovo K6 war beim Musik-Hörtest nicht überragend, ist für diese Preisklasse aber völlig in Ordnung. Die Außenlautsprecher, wovon das K6 zwei in der Rückenschale trägt, geben dem Sound Raumvolumen, was beim Anschauen von Filmen durchaus angenehm ist. Der Videospaß im Heimnetzwerk kann allerdings schnell an Grenzen stoßen, denn das WLAN-Modul im Telefon ist nicht das schnellste.

Auf der Rückseite des Lenovo-Smartphones sorgen zwei Lautsprecher für ein besseres Klangerlebnis.Auf der Rückseite des Lenovo-Smartphones sorgen zwei Lautsprecher für ein besseres Klangerlebnis.

Die Standard-Leistungsmessprogramme, die wir von t-online.de auf jedes neue Smartphone loslassen, attestieren dem K6 eine mittelprächtige Leistung. Gegen teure Spitzen-Smartphones kann das Lenovo K6 – wie erwartet – nicht antreten.
Denn bei der verbauten Achtkern-CPU handelt es sich um einen Snapdragon 430, der mit einer Taktfrequenz von 1,4 GHz eher im unteren Leistungsbereich anzusiedeln ist. Der Antutu-Benchmark übersteigt trotz Referenzdurchlauf nicht die Marke von 44.000 Punkten. Die vielen Pixel des fein aufgelösten Bildschirms in Full-HD fordern die CPU, der 2 GB RAM zur Seite stehen.

Akku auf Weltklasse-Niveau

Im Alltag zeigt sich das Lenovo-Smartphone trotzdem erstaunlich fit und ausdauernd. Träge Menüs gibt es nicht. Der Arbeitsspeicher hält genügend Reserven bereit, wenn mehrere Apps parallel geöffnet sind, Webseiten und Anwendungen liefen im Test anstandslos und ruckelfrei. 

Die Kamera löst mit 13 Megapixeln auf und macht mittelgute Fotos, bei Schnappschüssen mit schlechten Lichtverhältnissen sind Abstriche hinzunehmen. Sehr gut gefiel allerdings der Akku, der im Dauertest fast sechseinhalb Stunden durchhielt. Damit muss das Smartphone nicht zwingend jeden Tag an die Steckdose. Zum Vergleich: Den Allzeit-Rekord bei unserem Akku-Stresstest hält derzeit Samsungs Top-Smartphone Galaxy S7 Edge mit 6:34 Stunden.

Fazit

Das Lenovo K6 lässt für derzeit rund 190 Euro nichts vermissen, was ein Mobiltelefon-Nutzer mit mittlerem Anspruch erwartet. Bei der Kamera bleibt ein Stück Luft nach oben, beim Prozessor noch mehr. Doch die stimmige Komponentenauswahl im Smartphone bügelt diese Scharte aus. Denn angesichts des Preises ist der Rotstift hier sinnvoller angesetzt als etwa beim Klang oder beim Akku. Im Alltag ist das K6 damit ein zuverlässiger Begleiter.

Lenovo K6technische Daten
SystemAndroid 6.0.1
Display5"/12,7 cm, Full HD 1920 × 1080 Px
CPUSnapdragon 430 (4× 1,4 + 4× 1,1 GHz)
Speicher2 GB RAM, 16 GB (erweiterbar)
Kameras13 MP hinten + 8 MP vorne
MobilfunktechnikLTE, GSM, EDGE, HSPA+ (UMTS)
WLAN802.11 b/g/n
Akku 3000 mAh
BesonderheitenZwei Nano-SIM-Steckplätze, Fingerabdrucksensor
Maße141,9 × 70,3 × 8,2 mm

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