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"Let it snow": Google-Easteregg lässt es schneien

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Let it snow  

Google lässt es schneien

20.12.2011, 10:00 Uhr | t-online

"Let it snow": Google-Easteregg lässt es schneien. "Let it Snow" läutet auf Google die Eiszeit ein. (Quelle: t-online.de/Screenshot)

"Let it Snow" läutet auf Google die Eiszeit ein. (Quelle: Screenshot/t-online.de)

Google ist in Weihnachtsstimmung. Darauf lässt zumindest eine Scherz-Funktion schließen, die Googles Programmier auf der Internetseite versteckt haben. Mit einem speziellen Suchbegriff rieselt Schnee auf die Suchergebnisse herab und der Bildschirm friert ein. Dies ist nicht der erste Scherz, den Google sich mit seinen Besuchern erlaubt.

Wer über Google nach dem Weihnachtslied "Let it snow" sucht, erlebt eine kleine Überraschung. Denn die Programmierer der Suchmaschine haben passend zur kalten Jahreszeit ein "Easteregg" auf der Internetseite versteckt. Die Suchmaschinen-Anfrage "Let it snow" (zu deutsch: "Lass es schneien") aktiviert eine Spaß-Funktion. Schnee beginnt vom oberen Bildschirmrand zu rieseln und Googles Internetseite friert nach und nach zu. Um auf die Suchergebisse klicken zu können, muss der Bildschirm erst "enteist" werden. Dies geht aber ganz einfach mit einem Klick auf die Schaltfläche "Defrost". Alternativ können Google-Nutzer ihre gefrorene Bildschirmscheibe mit gedrückter Maustaste freikratzen. Leider funktioniert das "Easteregg" nicht im Internet Explorer 7 und 8, sondern nur in dessen Nachfolger Internet Explorer 9 sowie aktuellen Versionen von Firefox, Chrome und Safari.

"Easteregg" bringt Google in die Schieflage

Für Programmierer-Späße wie diesen ist Google bekannt. Wer "tilt" (deutsch: Neigung, Schieflage) in die Suchmaske eingibt, bringt Google in die Schieflage. Aber auch auf anderen Internetseiten verstecken sich jede Menge Eastereggs. Für besonders großes Aufsehen sorgte die virtuelle Kundenberaterin des Stromanbieters Yellowstrom. Denn die Dame plaudert nicht nur über Stromtarife. Für forsche Besucher lässt die Blondine sogar die Hüllen fallen.

Verrücktheiten aus dem Softwarelabor

Ursprünglich stammen "Eastereggs" aus der Software-Welt. Dort versteckten die ersten Programmierer witzige Botschaften für Kollegen im Code ihrer Produkte. Irgendwann sollten aber auch Endanwender teilhaben an den Späßen: Eingeweihte konnten von da an die Überraschungen in den Programmen über spezielle Tastenkombinationen erreichen. So antworteten erste Versionen des Betriebssystems UNIX auf die Eingabe "make love" mit der Frage "not war?". Auf die tiefsinnige Frage "why" antwortete das System trocken: "why not".

Versteckte Spiele und das größte "Easteregg"

Später wurden die "Eastereggs" immer ausgefeilter: So ließen sich Listen mit den Namen aller Programmierer entdecken, manchmal auch Bilder des gesamten Teams. Microsoft spendierte 1997 seiner Textverarbeitung "Word" einen versteckten Flipper – und der Tabellenkalkulation "Excel" einen ganzen Flugsimulator. Den Rekord für das größte "Easteregg" aller Zeiten hält jedoch nach wie vor das Spiel "Pitfall II" für Atari-Computer – am Ende ließ sich hier ein verstecktes Spiel freischalten, das größer und komplexer war als Pitfall selbst. Die Tradition bleibt jedoch erhalten, auch heute noch finden sich in zahlreichen Programmen und auf Internetseiten versteckte Insider-Scherze. Wie beispielsweise Googles "Let it snow".

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