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Facebook: Media Markt und Saturn warnen vor Klickbetrug mit 50-Euro-Geschenkkarten

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Media Markt und Saturn warnen vor Gutschein-Betrug

31.01.2012, 16:13 Uhr | Andreas Lerg/t-online.de

Facebook: Media Markt und Saturn warnen vor Klickbetrug mit 50-Euro-Geschenkkarten. Falsche Gutscheine von Media Markt und Saturn auf Facebook. (Quelle: imago/Montage: t-online.de)

Falsche Gutscheine von Media Markt und Saturn auf Facebook. (Quelle: Montage: t-online.de/imago)

Kaum rührt Media Markt intensiv die Werbetrommel für seinen neuen Online-Shop, schon springen Online-Betrüger auf den Zug auf. Über Facebook werden derzeit gezielt deutsche Nutzer mit angeblichen Gutscheinen für die Elektronikketten Media Markt und Saturn an der Nase herumgeführt.

Eine Geschenkkarte im Wert von 50 Euro – dies verspricht eine Werbeseite, die seit einigen Tagen auf Facebook die Runde macht. Alles, was der Nutzer dafür tun muss, ist, die Seite mit all seinen Facebook-Freunden zu teilen, auf Gefällt mir zu klicken und schließlich den Kommentar "Die große Mediamarkt Online Shop Neueröffnung" hinzuzufügen. Und natürlich soll er sich beeilen, denn angeblich kommen nur die ersten 5000 Nutzer in den Genuss des Gutscheins. Die selbe Masche wird auch mit vermeintlichen Geschenkkarten von Saturn betrieben.

Media Markt und Saturn haben nichts damit zu tun

Beide Elektronikhändler haben mit dieser Aktion nichts zu tun und warnen davor, auf diese Angebote einzugehen. Tatsächlich sind hier Online-Betrüger auf Beutezug: Wer dem beworbenen Link folgt, spült ihnen Geld in die Kasse, denn auf den verlinkten Internet-Seiten ist Werbung geschaltet – von dem versprochenen Gutschein aber keine Spur. Bereits das Betrachten der Seite reicht aus, damit das Geld in die Kassen der Gutschein-Betrüger fließt.

Klicks spülen Geld in die Kasse der Betrüger

Links zu externen Seiten in sozialen Netzwerken sind immer mit äußerster Vorsicht zu behandeln. Die Zielseite könnte mit Trojanern und anderen schädlichen Programmen gespickt sein, etwa im Fall der angeblichen Anleitungen zum Abschalten der Chronik. Auch teure Abos werden auf diesem Weg häufig den Opfern untergejubelt. Facebook hat erst vor wenigen Tagen eine Firma verklagt, die mit Klickbetrug jeden Monat 1 Millionen Euro ergaunert hat.

In dem aktuellen Fall verursacht der Klick beim Facebook-Nutzer offenbar keinen ersichtlichen Schaden. Die Hintermänner der Masche legen es lediglich darauf an, möglichst viele Seitenbesuche zu erschleichen. Das erklärt die Aufforderung, dass Facebook-Nutzer die Seite zunächst auf ihrer Pinnwand teilen und Gefällt mir anklicken sollen.

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