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Rückkaufportale: Alternativen zu eBay

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Es muss nicht immer eBay sein  

Rückkaufportale: Alternativen für den Gebraucht-Verkauf

14.06.2013, 15:47 Uhr | Sascha Plischke

Rückkaufportale: Alternativen zu eBay. Rückkaufportale sind eine gute Alternative zu eBay. (Quelle: imago)

Rückkaufportale sind eine gute Alternative zu eBay. (Quelle: imago)

Es muss nicht immer eBay sein: Rückkaufportale sind oft die bessere Wahl, wenn man alte Bücher, CDs oder DVDs verkaufen möchte. Denn das Aufsetzen von Online-Auktionen ist oft zu aufwendig, um damit ganze Bücherregale zu versilbern. Eine Alternative sind so genannte Rückkaufportale, die gezielt gebrauchte Artikel ankaufen, um sie später weiter zu verkaufen. Zum täglich neu bestimmten Festpreis wechseln hier alte Schätze den Besitzer, bequem per Klick verkauft und kostenlos an ein Zentrallager verschickt.

Das Prinzip bei Rückkaufportalen ist einfach: Anders als bei eBay, wo die Artikel an Privatnutzer verkauft werden, gehen hier die Waren an Unternehmen, die sie selbst gewinnbringend weiterverkaufen wollen. Portale wie Rebuy, Momox und buchankauf24.de setzen je nach Nachfrage und dem später auf dem Gebrauchtmarkt erzielbaren Preis einen Wert für den Rückkauf fest. Reich werden die Verkäufer hier also nicht: Für gebrauchte Bücher zahlen die Rückkaufportale im Schnitt zwischen einem und drei Euro, für DVDs und CDs je nach Nachfrage etwas mehr.

Verkaufen in großem Stil ganz einfach

Wer etwas mehr Zeit investiert und seine Habseligkeiten mit Liebe zum Handeln auf dem Flohmarkt oder bei eBay verkauft, kann eventuell höhere Preise erzielen. Der große Vorteil von Rückkaufportalen ist jedoch die unkomplizierte Abwicklung. Bücher lassen sich einfach über die Eingabe der ISBN identifizieren, CDs und DVDs über die europäische Artikelnummer EAN. Danach gibt das System den derzeit gebotenen Preis für den Artikel aus.

Entscheidet sich der Besitzer zum Verkauf, kann er den nächsten Artikel eingeben, bis alle alten Bücher und Datenträger in eine Liste eingetragen sind. Der Rest ist denkbar simpel: Paket packen, Liste und Versandetikett ausdrucken und verschicken. Manche Portale verlangen für den kostenlosen Versand allerdings einen Mindestverkaufswert. Hier genügt ein Blick in den Hilfebereich des jeweiligen Anbieters.

Vergleichsportale suchen den besten Preis

So lässt sich mit wenig Aufwand ein ganzes Regal voller alter Bücher einlesen, verpacken, verschicken und zu Geld machen. Dabei gibt es jedoch verschiedene Dinge zu beachten: So können die Preise zwischen den verschiedenen Portalen zum Teil stark schwanken. Die Anbieter setzen den Preis schließlich individuell fest.

Wer beim Verkauf den besten Preis herausschlagen will, kann auf Dienste wie werzahltmehr.de zurückgreifen. Vergleichbar zu einer Preissuchmaschine sucht der Dienst zu einem eingegebenen Produkt die derzeit gebotenen Ankaufpreise der verschiedenen Anbieter heraus.

Rückkauf von Notebook, Smartphone oder Tablet-PC

Neben alten Büchern und Filmen kaufen viele der Rückkaufportale auch gebrauchte Unterhaltungselektronik, Smartphones oder Tablet-PC wieder auf. Rebuy und Momox gehören zu diesen Anbietern, aber auch das Portal wirkaufens.de, das als ökologische Alternative für die Entsorgung von Mobiltelefon gestartet war und nun auch gebrauchte Notebooks, Spielkonsolen oder sogar Taschenrechner aufkauft.

Ob die Anbieter auf diesem Gebiet jedoch als Alternative zu eBay taugen, kommt auf den Artikel an. In der Regel liegt der gebotene Preis hier unter dem, der sich über das Online-Auktionshaus erzielen lässt. Für ein iPhone 4 mit 16 Gigabyte Speicher boten die Rückkaufportale in einer Stichprobe im Schnitt 20 Prozent weniger als eine vergleichbare Auktion auf eBay ergab.

Alte Bücher werden zu fast neuer Xbox

Neben der Auszahlung des Kaufbetrages bieten mehrere der Portale auch die Möglichkeit, mit dem Guthaben im eigenen Gebrauchtshop einkaufen zu gehen. Wer sein Bücherregal leer räumt, bekommt also vielleicht genug zusammen, um sich für den Gegenwert direkt eine gebrauchte Xbox zu kaufen. Das hat den Vorteil, dass der Verkäufer direkt über sein Guthaben verfügen und sich dafür einen Gegenwert kaufen kann. Ansonsten dauert es je nach Anbieter zwischen wenigen Tagen und ein bis zwei Wochen, bis der Erlös des Ramschverkaufs als Auszahlung auf dem Konto landet.

Fazit: Alternative nur beim Großverkauf

Ob sich der Verkauf über Rückkaufportale lohnt, ist eine Frage der Ware. Einzelne gebrauchte Elektronikartikel sind oft gewinnbringender über eBay zu verkaufen. Wer jedoch endlich mehr Platz im Regal haben und deshalb seine Bücher gleich Dutzendweise verkaufen will, der findet in den Rückkaufportalen eine gute und bequeme Alternative.

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