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Safer Internet Day 2017  

So surfen Kinder sicher im Netz

23.05.2017, 18:14 Uhr | hd, t-online.de

So surfen Kinder sicher im Netz. Safer Internet Day gegen Cybermobbing (Quelle: dpa)

Cybermobbing: Für viele Kinder ein Problem (Quelle: dpa)

Der 7. Februar ist "Safer Internet Day", ein Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. Dieses Jahr stehen besonders Kinder und Cybermobbing im Fokus, denn sie sind online besonders gefährdet. 

Laut einer aktuellen Umfrage des IT-Sicherheitsanbieters Symantec sorgen sich mehr als drei von vier Eltern (77 Prozent) um die Sicherheit ihrer Kinder im Netz. Knapp die Hälfte fürchtet, dass ihre Kinder online gemobbt oder belästigt werden (48 Prozent) - oder von einem Fremden angesprochen werden (45 Prozent).

Drei von vier Eltern glauben, dass Kinder Online-Gefahren heute stärker ausgesetzt sind als noch vor fünf Jahren. Fast ein Drittel (31 Prozent) glaubt, dass ihr Kind eher online als auf dem Schulhof gemobbt wird.

Ein Fünftel der Eltern unternimmt nichts

Trotz dieser Bedenken erlaubt fast ein Fünftel der Eltern ihren Kindern bereits sehr früh den Zugang zum Internet – bevor sie sechs Jahre alt sind. Dabei richten viele Schutzmechanismen ein, in dem sie zum Beispiel den Zugriff auf bestimmte Websites und Apps beschränken (39 Prozent). Oder ihren Kindern den Internetzugang nur unter elterlicher Aufsicht erlauben (28 Prozent). Doch ein Fünftel der Eltern (21 Prozent) unternimmt gar nichts.

Gespräche über sicheres Verhalten im Internet, Erlebnisse im Netz und Online-Mobbing ("Cybermobbing") sind besonders wichtig. Diese Anzeichen deuten auf ein Problem eines Kindes mit Online-Mobbing: 

  • Die Kinder wirken nervös, wenn sie eine SMS, Online-Textnachricht oder E-Mail erhalten. Andere fangen an, ihre Geräte zu meiden - oder massiv zu benutzen.
  • Sie erfinden Ausreden, um nicht zur Schule gehen zu müssen, ihre Zensuren werden schlechter oder sie werden verhaltensauffällig.
  • Kinder reagieren abwehrend oder verschlossen auf Fragen nach ihren Online-Aktivitäten oder löschen Social Media-Konten.
  • Sie ziehen sich von Freunden und Familie zurück.
  • Sie zeigen körperliche Symptome wie Schlafstörungen, Magenschmerzen, Kopfschmerzen und Gewichtsverlust oder -zunahme.
  • Sie wirken ungewöhnlich wütend, frustriert oder bedrückt, besonders nachdem sie im Netz waren oder ihre Geräte benutzt haben.

So können Eltern ihre Kinder im Netz schützen:

  • Offen sein: Reden Sie offen und ehrlich mit Ihren Kindern über die Internetnutzung und Erfahrungen im Netz.
  • Warnen vor gefährlichen Inhalten: Sprechen Sie Risiken beim Posten und Teilen privater Informationen, Videos und Fotos an. Machen Sie deutlich, dass alles, was Kinder im Internet posten, eine digitale Spur hinterlässt. Achten Sie darauf, dass ihre Kinder keine Inhalte posten, die ihre Sicherheit gefährden oder deren Veröffentlichung sie später bereuen könnten.
  • Nachdenken vor dem Anklicken: Kinder sollten nicht auf unbekannte Links klicken, die sie auf gefährliche oder unangemessene Websites leiten könnten. Denn dies ist häufig die Ursache dafür, dass Geräte mit Schadprogrammen infiziert werden und Kriminellen wertvolle Informationen abgreifen können.
  • Feste Regeln: Stellen Sie Richtlinien für die Nutzung von Smartphones und Tablets auf. Diese sollten zum Beispiel festlegen, wie viel Zeit die Kinder online verbringen dürfen, welche Websites sie besuchen oder welche Ausdrücke sie beim Chatten verwenden sollten.
  • Sichere Passwörter: Kinder müssen lernen, starke und einzigartige Passwörter für ihre Konten zu verwenden und Passwörter nicht weiterzugeben – auch nicht an Freunde.
  • Seien Sie Vorbild: Kinder neigen dazu, das Verhalten ihrer Eltern nachzuahmen. Daher sollten Sie mit gutem Beispiel vorangehen und ihren Kindern zeigen, wie sie sicher online surfen können.
  • Sicherheitssoftware: Empfehlenswert ist darüber hinaus die Installation einer zuverlässigen und vertrauenswürdigen Sicherheitssoftware für alle Tablets, Smartphones, Laptops und Desktop-Computer.
  • Immer aktuell: Installieren Sie auf allen Geräten wichtige Updates, halten Sie Programme, Apps und Betriebssystem immer auf dem neuesten Stand.

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