Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet >

Justizminister will "Daten-Preisschild" für Gratis-Apps

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Datensicherheit  

Justizminister will "Daten-Preisschild" für Gratis-Apps

13.11.2017, 11:09 Uhr | dpa

Justizminister will "Daten-Preisschild" für Gratis-Apps. Gratis-Apps verschicken oft mehr Daten des Nutzers als nötig. (Quelle: imago)

Gratis-Apps verschicken oft mehr Daten des Nutzers als nötig. (Quelle: imago)

Der Justizminister von Baden-Württemberg Guido Wolf (CDU) will Verbraucher vor einem unbemerkten Abgreifen ihrer Daten durch Smartphone-Apps besser schützen. Er will eine Art Preisschild dafür einführen.

Wolf will ein "digitales Preisschild" etablieren, das Auskunft über den Umfang des Datenabgriffs gibt und strebt dazu eine bundesweite Gesetzesänderung an. "Ich finde es lohnenswert, dass wir diese Idee angehen und unterstütze sie ausdrücklich", sagte Wolf der Deutschen Presse-Agentur (dpa) in Stuttgart. Der Ressortchef ist mit seinen Amtskollegen aus Nordrhein-Westfalen, Bayern und Hessen im Gespräch über eine entsprechende Initiative im Bundesrat.

Guido Wolf hat sich für eine Unterstützung der Initiative ausgesprochen.  (Quelle: dpa/Silas Stein)Guido Wolf hat sich für eine Unterstützung der Initiative ausgesprochen. (Quelle: Silas Stein/dpa)

Eine Kennzeichnung könnte beim Download einer App leichter erkennbar machen, mit welchen persönlichen Daten der Nutzer die Software bezahlt. Nach dem Vorstoß aus Nordrhein-Westfalen sollen Programme wie die Jogger-App "Runtastic" oder der Chatdienst "WhatsApp" künftig mit prominent platzierten Hinweisen versehen werden – ähnlich einem Preisschild, das über den Umfang des Datenabgriffs informiert. Bis solche Kennzeichnungen in die App-Stores Einzug halten, stehen den Initiatoren noch viele Hürden bevor: "Die Umsetzung wird sicher nicht leicht. Es werden sich beispielsweise komplexe europarechtliche Fragen stellen", sagte Wolf.

Nach den Plänen von NRW sollen Anbieter der Apps dazu verpflichtet werden, an zentraler Stelle und schon vor Vertragsabschluss über sämtliche Daten zu informieren, auf die das jeweilige Programm zugreift. Per Klick soll der Kunde sein Einverständnis bestätigen müssen. Im Alltag ist es heute schon so, dass Apps vor dem Zugriff etwa auf Kamera, Fotos und Videos, Kontaktdaten oder Ortungsinformationen eine ausdrückliche Zustimmung der Nutzer verlangen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Shopping
MagentaMobil Start L bereits für 14,95 €* pro 4 Wochen
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Internet

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017