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Adobe Flash und PDF-Reader: Sicherheitslücken mit Update stopfen

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Hackerangriffe befürchtet  

Adobe schließt kritische Lücken in Flash und PDF-Reader

13.05.2015, 17:28 Uhr | jhof

Adobe Flash und PDF-Reader: Sicherheitslücken mit Update stopfen. Sicherheits-Update für Adobe Reader und Adobe Flash Player (Quelle: t-online.de)

Sicherheitslücken in Flash und PDF: Adobe veröffentlicht Updates für Flash Player und Adobe Reader. (Quelle: t-online.de)

Adobe hat frische Updates für den Flash Player und sein PDF-Programm Adobe Reader veröffentlicht. Die neuen Versionen stopfen 50 Sicherheitslücken, über die Windows- und Mac-Computer mit schädlichen Programmen wie Viren und Trojanern infiziert werden können. Computernutzer sollten die Updates deshalb sofort installieren.

Für die neuen Updates hat Adobe die Priorität 1 für Windows und Mac vergeben. Das ist die höchste Gefahrenstufe. Insbesondere beim Flash Player sollten Internetnutzer nicht warten, bis sich die Multimediasoftware eigenständig über die integrierte Update-Routine abgesichert hat, sondern das Update sofort per Hand starten und einspielen.

Für Linux-Anwender ist die Gefahr erwartungsgemäß geringer, das Flash-Player-Update für Linux ist Version 11.2.202.460 und bekam von Adobe die Priorität 3.

Adobe Flash Player 17.0.0.188 zum Download

Wer eine veraltete Version nutzt, sollte entweder Flash über Adobe aktualisieren oder im Falle von Browsern wie Google Chrome oder neueren Versionen des Internet Explorers (Versionen 10 und 11) unter Windows 8 beziehungsweise 8.1 die dortige Softwareaktualisierung starten.

Adobe nennt keine Details zu den Sicherheitslücken, laut den CVE-Indexnummern, einem Industriestandard zur Bewertung von Sicherheitslücken, können aber mindestens zehn der insgesamt 17 Sicherheitslücken mithilfe von präparierten Dateien ausgenutzt werden. Schon das Öffnen einer Webseite genügt. Ohne die abgesicherte Version 17.0.0.188 laufen Internetnutzer Gefahr, ihren Computer mit Schadsoftware zu infizieren und an Online-Kriminelle zu verlieren.

Sicherheitsupdate für Adobe Reader

Weiterhin hat Adobe seine PDF-Programme Acrobat sowie Adobe Reader 11 und 10 aktualisiert. Hier sind 33 Sicherheitslücken entdeckt worden, wovon 18 zum Einschleusen von Schädlingen missbraucht werden könnten. Im Internet sind PDF-Dokumente besonders häufig anzutreffen, weshalb auch diese Aktualisierung nicht verschoben werden sollte. Hacker könnten einen Computer übernehmen und private Daten wie Konten- und Kreditkartennummern ausspähen.

Der Adobe Reader für Windows und Mac ist kostenlos und heutzutage auf fast jedem Rechner vorzufinden. Über ihn lassen sich PDF-Dokumente öffnen, bearbeiten und ausdrucken.

Update erfolgt meist automatisch

In der Regel aktualisiert sich die Adobe-Software eigenständig. Wer prüfen will, ob das PDF-Programm durch automatische Updates bereits auf den neuesten Stand gebracht wurde, sollte auf die neuen Versionsnummern 11.0.11 und 10.1.14 achten. Die Versionsnummer finden Sie über das Menü "Hilfe" im Eintrag "Über Adobe Reader" beziehungsweise "Acrobat".

Die Software-Aktualisierung lässt sich auch händisch anstoßen. Starten Sie dazu das PDF-Programm. Im Menü klicken Sie auf "Hilfe" und wählen "nach Updates suchen".

Schützen Sie Ihren Computer rechtzeitig, indem Sie die verwendete Software aktualisieren. Nacht Hersteller-Angaben sind bislang keine gezielten Angriffe gemeldet worden, die die neuen Lücken ausnutzen. Erfahrungsgemäß reagieren Online-Kriminelle jedoch binnen Stunden mit der massenhaften Aussendung speziell angepasster Schadprogramme. Dies kann schon beim nächsten Computerneustart der Fall sein.

Update, 15:40 Uhr

Auch Microsoft hat neue Sicherheitsupdates für Windows bereitgestellt, die unter anderem den Schriftartentreiber für Webseiten aktualisieren.

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