Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

Hacker-Attacke: Jeder hätte den Trojaner-Angriff stoppen können

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Weltweite Trojaner-Attacke  

Jeder hätte den Angriff stoppen können

18.05.2017, 11:03 Uhr | AFP, cwe

Hacker-Attacke: Jeder hätte den Trojaner-Angriff stoppen können. Die "Lösegeldforderung" des Erpressungstrojaners. (Quelle: dpa)

Die "Lösegeldforderung" des Erpressungstrojaners. (Quelle: dpa)

Ein Erpressungs-Trojaner hat weltweit Zehntausende Computer befallen. Die Folgen sind teils verheerend. Sicherheitsexperten sind jedoch durch Zufall auf einen verblüffend einfachen Trick gestoßen, den Hackerangriff zu stoppen.

IT-Sicherheitsexperten haben nach eigenen Angaben einen "Notschalter" entdeckt, der die Verbreitung der erpresserischen Schadsoftware Wanna Decryptor zunächst stoppen kann. Wie ein Experte der Plattform MalwareTechBlog über den Kurzbotschaftendienst Twitter mitteilte, führt die Registrierung eines von dem Trojaner genutzten Domain-Namens dazu, dass sich das Virus Wanna Decryptor, auch WCry oder WannaCry, nicht mehr weiterverbreitet.

"Die Krise ist nicht vorbei"

Er sei zufällig auf den "Schalter" gestoßen, schrieb der IT-Fachmann. Die Schadsoftware "stützt sich hauptsächlich auf eine nicht registrierte Domain und als wir sie registriert haben, haben wir die Verbreitung der Schadsoftware gestoppt", schrieb @MalwareTechBlog bei Twitter. Werde dieser Vorgang nicht wieder rückgängig gemacht, "wird dieser eine Stamm keinen Schaden mehr anrichten".

Es sei jedoch dringend erforderlich, Sicherheitslücken in Computersicherheitssystemen so schnell wie möglich mit Updates zu schließen, riet der Experte. "Die Krise ist nicht vorbei, sie können den Code jederzeit ändern und es wieder versuchen." Bei bereits von dem Virus infizierten Computer helfe der "Notschalter" allerdings nicht mehr.

Weltweit Zehntausende Attacken

Von der Schadsoftware waren tausende Behörden, Unternehmen und Einzelpersonen in dutzenden Ländern betroffen. Auch die Deutschen Bahn wurde von dem Trojaner erfasst. Unter anderem hatte der Trojaner Computer im britischen Gesundheitssystem und beim spanischen Telekommunikationsriesen Telefónica lahmgelegt.

Die Angreifer setzten im Betriebssystem Windows eine Schadsoftware ein, die Computerdaten verschlüsselt und nur gegen Geld wieder freigibt. Die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky sprach von mindestens 45.000 Attacken in 74 Ländern. Jakub Kroustek von der Sicherheitsfirma Avast erklärte am Freitagabend, es habe 75.000 Attacken in 99 Ländern gegeben. Die ersten Angaben zu dem Cyberangriff kamen aus Großbritannien.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Die neuen Stiefeletten & Boots sind da - jetzt entdecken!
bei BAUR
Shopping
Die neuen Prepaid-Tarife der Telekom entdecken
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017