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Bluetooth: Kritische Sicherheitslücken entdeckt

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Kritische Sicherheitslücke in Bluetooth-Funk entdeckt

14.09.2017, 08:50 Uhr | dpa-tmn

Bluetooth: Kritische Sicherheitslücken entdeckt. Bluetooth sollte immer nur aktivi sein, wenn die Funkschnittstelle auch wirklich gebraucht wird. Das gilt auch für WLAN. (Quelle: dpa/Andrea Warnecke)

Bluetooth sollte immer nur aktivi sein, wenn die Funkschnittstelle auch wirklich gebraucht wird. Das gilt auch für WLAN. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa)

Viele Geräte mit Bluetooth sind von Sicherheitslücken betroffen - Anwender sollten daher rasch entsprechende Updates installieren. 

Dazu rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit Hinweis auf jüngst aufgedeckte Schwachstellen in der Bluetooth-Technik. Einige Hersteller hätten bereits passende Updates bereitgestellt. Bis zur Installation sollten Anwender auf die Nutzung von Bluetooth verzichten. Allerdings werde es voraussichtlich keine Sicherheits-Updates für Geräte geben, die nicht mehr vom Hersteller unterstützt werden. Diese blieben dauerhaft angreifbar.

Infiziertes Gerät kann andere Geräte "anstecken" 

Betroffen sind neben Smartphones, Tablets, Notebooks und PCs aller Betriebssysteme auch vernetzte Geräte des Internets der Dinge wie Freisprecheinrichtungen. Über die Blueborn genannte Sicherheitslücke können Bluetooth-Geräte mit Schadsoftware infiziert werden. Kritisch daran: Einmal infiziert, können die Geräte unter Umständen weitere Software aus dem Netz laden, so das BSI. Außerdem könnten Angreifer mehrere Geräte zu sogenannten Botnetzen zusammenschließen und für Computersabotage einsetzen. Selbst Geräte ohne Internetverbindung wie Tastaturen können die Schadsoftware an andere Bluetooth-Geräte weiterleiten, warnt die Behörde.

Bluetooth am Smartphone, PC oder IT-Zubehör sollte laut BSI generell immer nur aktiviert sein, wenn die Funkschnittstelle auch wirklich gebraucht wird. Das gelte auch für WLAN-Verbindungen.

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