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WhatsApp ändert iPhone-Preise: Kosten-Modell an Android angepasst

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WhatsApp ändert iPhone-Preise

18.07.2013, 09:17 Uhr | Andreas Lerg

WhatsApp ändert iPhone-Preise: Kosten-Modell an Android angepasst. WhatsApp kostet jetzt auf dem iPhone das gleiche, wie auf Android-Smartphones. (Quelle: imago/Philipp Szyza)

WhatsApp kostet jetzt auf dem iPhone das gleiche, wie auf Android-Smartphones. (Quelle: Philipp Szyza/imago)

WhatsApp hat sein Jahresgebührenmodell für Android-Geräte ab sofort für Apples iPhone-Betriebssystem iOS übernommen. Das erste Jahr ist nun wie bei Android auch für iPhone-Nutzer gratis. Bisher konnten iOS-Nutzer die App für einen einmaligen Preis kaufen. Nach Ablauf des ersten Jahres wird die Nutzung von WhatsApp allerdings etwas teurer.

Auf Android-Smartphones gilt dieses Gebührenprinzip bereits seit Herbst 2012. Ab sofort müssen auch iPhone-Besitzer nach dem ersten kostenlosen Jahr eine geringe Jahresgebühr von 89 Cent bezahlen. Bisher konnten iPhone-Nutzer die App für einmalig 89 Cent kaufen und anschließend ohne weitere Kosten nutzen.

Bisherige WhatsApp-Lizenz gilt weiter

iPhone-Nutzer, die WhatsApp zu den alten Konditionen gekauft haben, müssen auch in Zukunft keine Abogebühren bezahlen. Die gekaufte Lizenz gilt in diesem Fall auf Lebenszeit.

Bis zum Herbst 2012 bat WhatsApp lediglich für seine iPhone-App zur Kasse, während Android-Nutzer den Dienst bis dahin vollkommen kostenlos nutzen konnten. Dann aber führte WhatsApp die Jahresgebühr von 89 Cent für Android ein. Die unterschiedlichen Geschäftsmodelle sorgten für Diskussionen und waren offensichtlich auch für WhatsApp unnötig kompliziert.

WhatsApp beliebtester Kurznachrichtendienst

Gleichzeitig spendiert WhatsApp seinen iPhone-Nutzern neue Funktionen, die über ein Update nachgerüstet werden können. So lassen sich nun beispielsweise mehrere Fotos in einem Schwung an einen anderen Nutzer versenden.

Obwohl WhatsApp wegen gravierender Sicherheitsmängel für negative Schlagzeilen sorgte, ist es der mit Abstand beliebteste Kurznachrichtendienst für Smartphones. Laut eigener Aussage des Unternehmens werden über den Dienst etwa 20 Milliarden Nachrichten pro Tag verschickt.

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