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Ab Juli wird Kauf von Prepaid-Karten für Handys kompliziert

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"Anti-Terror-Gesetz"  

Kauf von Prepaid-Karten seit 1. Juli komplizierter

05.04.2017, 20:14 Uhr | As, t-online.de

Ab Juli wird Kauf von Prepaid-Karten für Handys kompliziert. Aldi ist einer der größten Prepaid-Anbieter in Deutschland. (Quelle: imago)

Aldi ist einer der größten Prepaid-Anbieter in Deutschland. (Quelle: imago)

Seit dem 1. Juli ist der Kauf von Prepaid-Karten für Handys zeitaufwendiger geworden. Die Karten können ab sofort nicht mehr anonym gekauft werden. Supermärkte und Kioske befürchten Umsatzeinbußen, Kunden längere Wartezeiten in den Läden.

Guthabenkarten sind weit verbreitet

Prepaid-Karten erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie bislang unkompliziert erworben werden können und volle Kostenkontrolle versprechen. Guthaben für Telefonie und mobiles Surfen lassen sich genau portionieren, Nutzer müssen sich nicht an einen Vertrag binden und konnten bisher leicht anonym bleiben.

Ab Juli Ausweiskontrolle vorgeschrieben

Die Bundesregierung will den massenweisen Kauf von Prepaid-Karten durch Kriminelle und Terroristen verhindern. Diese nutzten oft falsche Identitäten oder Strohmänner, um die Guthabenkarten zu erwerben. Oft  wurden diese nur für ein Gespräch genutzt und danach weggeworfen. Das erschwert Polizei und Geheimdiensten die Überwachung. 

"Früher musste man auch seinen Namen und seine Adresse angeben. Allerdings hat diese Angaben niemand kontrolliert", sagt Barbara Steinhöfel von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Sie rät: "Verbraucher sollten die Karte nicht aus der Hand geben, wenn diese unter ihrem Namen freigeschaltet wurde." Denn sie tragen eine Mitverantwortung dafür, was mit der Karte passiert. Bei Verstößen - etwa wenn Dritte die Karte für die Planung einer Straftat nutzen - können rechtliche Konsequenzen drohen.

Kauf wird zeitaufwändiger

Seit 1. Juli müssen Käufer von Prepaid-Karten einen Personalausweis vorzeigen beim Kauf und bei der Freischaltung. Da die Überprüfung aufwendig ist, werden Prepaid-Karten häufig nicht mehr an Drogerie- und Supermarktkassen verkauft werden können.

Einige Unternehmen planen, separate Kassen und Authentifizerungs-Bereiche einzuführen. Die Überprüfung kann auch per Video erfolgen, dafür würden allerdings Gebühren in Höhe von drei bis vier Euro anfallen, erklärt Arvato, eine Tochter des Bertelsmann-Verlages.

Aldi Süd will Änderungen umsetzen

"Die Regelungen des Paragraphen 111 TKG betreffen auch unser Produkt Aldi Talk*, sagte eine Sprecherin von Aldi Süd t-online.de. Aldi ist einer der größten Prepaid-Anbieter in Deutschland. "Die Umsetzung dieses Gesetzes beschäftigt uns bereits seit einigen Monaten. Die gesetzlichen Anforderungen nehmen wir ernst und werden diese entsprechend umsetzen, um auch über den 1. Juli 2017 hinaus Prepaid SIM-Karten anbieten zu können", so die Sprecherin.

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