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Stiftung Warentest findet Schadstoffe in Baby-Milchpulver

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Stiftung Warentest  

Tester finden Schadstoffe in Babymilch

27.06.2016, 08:26 Uhr | dpa-tmn

Stiftung Warentest findet Schadstoffe in Baby-Milchpulver. Nicht alle Babymilch-Produkte sind empfehlenswert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nicht alle Babymilch-Produkte sind empfehlenswert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Tester der Stiftung Warentest haben Anfangsmilch für Babys untersucht und in vielen Produkten Schadstoffe festgestellt. Bei insgesamt 7 von 15 getesteten Pulvern führte dieser Punkt zu Abwertungen. Das Testergebnis erschien in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "test".

Insgesamt bekamen acht Produkte die Note "Gut", sechs ein "Befriedigend", und eins fiel mit "Mangelhaft" durch. Nichts auszusetzen hatten die Prüfer an der Zusammensetzung der Fertigmilchprodukte, sie erfüllte die Vorschriften. Testsieger ist "Milasan Pre" - allerdings hat der Hersteller erst kürzlich die Rezeptur geändert. Gut schnitten auch "Beba Pro Pre" sowie "Aptamil Anfangsmilch Pre" ab.

Eine Milch fällt durch

Als mangelhaft wurde die "Babydream Anfangsmilch" von Rossmann bewertet, weil es im Test eine bedenkliche Menge an Glycidyl-Estern aufwies. Daraus wird bei der Verdauung das wahrscheinlich krebserregende Glycidol. Eine gesetzliche Höchstgrenze gibt es für Glycidyl-Ester noch nicht. Trotzdem seien solche Mengen vermeidbar, urteilten die Warentester.

Möglicherweise krebserregend

In zwei weiteren Produkten fanden sich vermeidbare Mengen an 3-MCPD-Estern, die sich ebenfalls beim Verdauen in eine möglicherweise krebserregende Substanz verwandeln können. Das Bundesinstitut für Risikobewertung schätzt das Krebsrisiko durch 3-MCPD-Ester aber geringer ein als durch Glycidyl-Ester. Deshalb reichte es im Testurteil noch für das Urteil "Befriedigend".

In zwei anderen Milchpulvern wurde Chlorat gefunden. Es kann beispielsweise über Desinfektionsmittel, die Molkereien verwenden, ins Produkt kommen und die Jodaufnahme in der Schilddrüse hemmen. Der gesetzlich vorgegebene Höchstgehalt wurde jedoch nicht überschritten, deshalb gab es auch hier noch ein "Befriedigend".

Bei Allergien andere Milch verwenden

Leidet ein Elternteil unter einer Allergie, empfiehlt sich für Babys HA-Milch. HA steht für hypoallergen. Die enthaltenen Eiweiße sind bei diesen Produkten aufgespalten, was Allergien vorbeugen soll. Die Berliner Stiftung hat vier Milchpulver geprüft: "Beba HA Pre" und "Bebivita Pre HA" schnitten hier am besten ab. In einem Produkt fanden die Tester Chlorat, in einem anderen wiederum 3-MCPD-Ester. Beide bekamen aber noch die Note "Befriedigend".

Der vollständige Test ist unter www.test.de abrufbar (kostenpflichtiger Download).

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