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Familie: Sechs Klassiker der Eltern-Kind-Konflikte und wie sie gelöst werden können

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Familie  

Kind vs. Eltern: Das sind die sechs größten Konflikte

08.07.2011, 15:07 Uhr | rw, t-online.de

Familie: Sechs Klassiker der Eltern-Kind-Konflikte und wie sie gelöst werden können. Streit zwischen Eltern und Kind ist in den meisten Familien Alltag. (Bild: imago) (Quelle: t-online.de)

Streit zwischen Eltern und Kind ist in den meisten Familien Alltag. (Bild: imago) (Quelle: t-online.de)

Die Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern ist geprägt von viel Liebe und gegenseitigem Vertrauen - zumindest im Idealfall. Trotzdem bestimmen das Familienleben immer auch die kleinen alltäglichen Grabenkämpfe. Wohl kaum ein Elternteil hat sich noch nie mit seinem Kind darum streiten müssen, ob es eine Fernsehsendung nun sehen darf oder nicht, nie Auseinandersetzungen darüber geführt, wann der Nachwuchs nun ins Bett muss. Reibereien gehören einfach dazu. Doch wie können Eltern dafür sorgen, dass sich die kleinen Unstimmigkeiten nicht zu routinemäßigen Großkonflikten auswachsen? Eine Hilfestellung für sechs klassische Eltern-Kind-Konflikte haben wir für Sie zusammengestellt.

"Igitt, Brokkoli!"

"Igitt, ich will keinen blöden Brokkoli essen. Der schmeckt ekelig!" gibt sich die achtjährige Lara bockig. Viele Eltern kennen eine solche Situation. Das Wort Brokkoli kann dabei beliebig durch Spinat, Blumenkohl, Rosenkohl, Spargel und viele mehr ersetzt werden. Wenn es sich dabei nur um eine Abneigung gegen ein ganz bestimmtes Gemüse handelt, kann man sich darauf ja noch einstellen und den familiären Speiseplan entsprechend gestalten. Bei mehreren Kindern wird das schon schwieriger, zumindest wenn das eine keinen Spinat mag, das nächste Blumenkohl und Brokkoli verabscheut und ein weiteres keinen Rosenkohl essen will, die Kleinen sich in ihrer Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel also nicht einig sind.

Eltern 
Kleinkind rastet aus

Als Mama den Kleinen dazu auffordert seine Erbsen zu essen, dreht er durch. zum Video

Außerdem hat eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse aus dem letzten Jahr ergeben, dass mehr als jedes dritte Kind ganz generell gar kein Gemüse mag. Die vitaminreiche Kost ist aber für eine gesunde Ernährung unerlässlich, so dass die meisten Eltern auch darauf bestehen, dass der Nachwuchs sich nicht komplett verweigert. Die Folge sind nicht selten echte Dramen am Küchen- beziehungsweise Esszimmertisch. Hier finden Sie einige Tipps, die mit ein bisschen Glück, aus kleinen Kostverächtern große Gemüse-Fans machen können.

"Alle, nur ich nicht"

Wenn Kinder der Satz "Alle anderen haben/dürfen/machen das auch!" kommt, meldet sich bei vielen Eltern automatisch der Abwehrreflex. "Und wenn alle anderen in den den Brunnen springen, springst du dann hinterher?" Die Antwort, die viele Mütter und Väter schon von den eigenen Eltern auf ähnliches Betteln bekommen haben, gehört noch immer zu den beliebtesten Reaktionen auf das "Alle anderen"-Argument. Besonders hilfreich zur Vermeidung beziehungsweise Beilegung des Konflikts ist diese Antwort aber nicht. Sie signalisiert dem Kind, dass sein Wunsch von vornherein nicht ernst genommen, sondern stattdessen einfach abgebügelt wird, ohne sich tatsächlich damit auseinanderzusetzen. Um einer allzu großen Verhärtung der Fronten entgegenzuwirken, sollten Eltern auf die "Alle anderen"-Argumente anders reagieren. Tipps dazu, finden Sie hier.

SpongeBob, Hannah Montana & Co.

Auch beim Fernsehen sind Konflikte zwischen und Eltern und Kindern programmiert. Kaum etwas fasziniert Kinder so sehr, wie die Abenteuer von "SpongeBob" oder anderer Helden auf der Mattscheibe zu verfolgen. Fernsehkonsum kann bei Kindern aber auch schnell zum Problem werden. Das gilt vor allem dann, wenn die Glotze andere Freizeitaktivitäten oder sogar Pflichten wie das Erledigen von Hausaufgaben für die Schule in den Hintergrund drängt. "Eine Abmachung, die die Fernsehzeit klar regelt, ist auf jeden Fall sinnvoll", raten daher auch die Experten des Sozialreferats der Stadt München. Tipps dafür wie eine solche Abmachung gut und flexibel ausgestaltet werden kann, so dass sie einerseits den individuellen Wünschen des Kindes entgegenkommt und andererseits trotzdem klare Grenzen zieht, was seinen maximalen TV-Konsum angeht, finden Sie hier.

"Der muss nie helfen!"

Sobald man mehr als ein Kind hat, spielt bei den innerfamiliären Konflikten auch Neid, Eifersucht und Rivalität eine nicht zu unterschätzende Rolle. In den Augen des einen Kindes, wird immer das jeweils andere bevorzugt behandelt. "Lars darf immer alles", motzt Brüderchen Paul. Umgekehrt hat Lars das Gefühl, nur er müsse ständig nervige Hilfsarbeiten wie Tisch Abräumen und ähnliches übernehmen, während sein kleiner Bruder nach dem Essen schon längst wieder spielen kann. Auch aufräumen muss der Kleine in Lars Augen viel seltener. Das subjektive Gefühl der Benachteiligung kann sogar soweit gehen, dass ein Kind ehrlich empfindet: "Ich glaube Mama und Papa haben meinen Bruder lieber als mich." Damit es nicht soweit kommt, sollten Eltern darauf achten, dass sie besondere Rechte und Pflichten, die nur eines ihrer Kinder hat, richtig erklären. Tipps dafür, finden Sie hier.

Aufräumen - ein Dauerkonflikt

Der vielleicht meist verbreitete Eltern-Kind-Konflikt ist der über das Aufräumen. Natürlich ist es wichtig für die Entwicklung von Kindern, sich eine gewisse Grundordnung anzugewöhnen. Dementsprechend richtig ist es auch, wenn Eltern allzu heftiges Chaos im Kinderzimmer, vor allem aber im Rest der Wohnung, nicht dulden. Den Kleinen mangelt es hier aber nicht selten an Einsicht. "Das benutze ich doch morgen wieder", ist für Kinder ein durchaus stichhaltiges Argument dafür, dass es sich gar nicht lohnt, ein Spielzeug erst wieder mühevoll zu verstauen. Andererseits müssen die Kleinen im Kindergarten auch aufräumen, obwohl sie ja am nächsten Tag schon wieder dort sind und spielen. Dort klappt das meist ganz gut. Tipps dafür, wie sie auch zu Hause für eine gewisse Grundordnung sorgen können, finden sie hier.

"Ich bin noch überhaupt nicht müde!"

Für einigen Zündstoff sorgt in Familien auch immer wieder das Zubettgehen. Eltern wissen oft, zum Teil auch aus leidvoller Erfahrung, wie viel Schlaf ihr Kind in etwa braucht, um am nächsten Tag ausgeruht und nicht quengelig zu sein. Allein die Umsetzung macht häufig Probleme. Lange Aufbleiben ist für Kinder ein Zeichen von Reife. Erwachsene dürfen so lange aufbleiben wie sie wollen. Im Umkehrschluss fühlen sich Kinder größer und älter, wenn sie sich längere Wachzeiten erstreiten. Deshalb können sie ganz schön hartnäckig sein, wenn sie länger aufbleiben wollen. Im Extremfall kann sich der abendliche Streit ums längere Aufbleiben zu einem für Eltern wie für Kinder stressigen und belastenden Ritual entwickeln. Hier finden sie einige Tipps, damit es nicht so weit kommt.

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