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ADS-Vorbeugung  

ADHS: Intensivere Vorbeugung notwendig

13.01.2009, 14:04 Uhr | mmh, dapd

ADHS: Intensivere Vorbeugung notwendig. Depressiv blickender Junge.

Ängste, Depressionen, gestörtes Sozialverhalten: ADHS kann schwerwiegende Folgen haben. (Bild: Imago; mt: Archiv)

Gegen psychische Störungen bei Kindern und Jugendlichen fordern Psychologen eine intensivere Vorbeugung. Wie die Bundesärztekammer mitteilte, leiden rund 15 Prozent an psychischen Auffälligkeiten oder Erkrankungen; ein Drittel davon benötigt ambulante oder stationäre Behandlung. Von entscheidender Bedeutung seien präventive Maßnahmen bei Kindern mit der Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS), die häufig zusätzlich unter einer Lese- und Rechtschreibschwäche litten.

"Gesellschaft ignoriert psychische Störungen"

"Es ist ein Skandal, wie konsequent unsere Gesellschaft Kinder und Jugendliche mit psychischen Störungen ignoriert und ihnen damit die Zukunft verbaut", kritisierte der Kinder- und Jugendpsychiatrieprofessor Helmut Remschmidt von der Universität Marburg auf dem 33. Interdisziplinären Forum der Bundesärztekammer in Berlin. In die Prävention werde immer noch zu wenig investiert. Nicht nur für die Betroffenen und ihre Familien seien psychische Störungen im Kindes- und Jugendalter eine schwere Belastung, sie stellten auch ein gewaltiges gesellschaftliches und ökonomisches Problem dar.

Beeinträchtigung des Alltagslebens

Von ADHS sind laut Bundesärztekammer drei bis fünf Prozent aller Kinder und Jugendlichen betroffen, in absoluten Zahlen 300.000 bis 500.000. Die Krankheit äußert sich in Symptomen wie Konzentrationsstörungen, motorischer Unruhe und Impulsivität. Zwei Drittel der Betroffenen leiden unter zusätzlichen psychischen Störungen, bis zu 25 Prozent haben Legasthenie, wie es hieß. Aus der dadurch entstehenden Beeinträchtigung des Alltagslebens können sich Anpassungsstörungen entwickeln. Sie äußerten sich in Ängsten, Depressionen und einem gestörten Sozialverhalten. Der Psychologieprofessor Andreas Warnke von der Universität Würzburg forderte eine Aufklärung von Eltern, Kindergarten und Schule über ADHS. Als Gegenmaßnahme empfahl er neben einer medikamentösen Therapie der Kernsymptome Verhaltenstherapie, Elterntraining sowie Interventionen in Familie, Kindergarten und Schule.

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