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Schnupfen bei Babys richtig behandeln

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Hilfe für kleine Schniefnasen  

Schnupfen trifft Babys besonders hart

31.08.2016, 15:10 Uhr | sid

Schnupfen bei Babys richtig behandeln. Bei Schnupfen helfen Salzwasser-Nasentropfen.

Bei Schnupfen helfen Salzwasser-Nasentropfen. (Bild: Imago)

Für Babys ist ein Schnupfen besonders schlimm. Denn anders als ältere Kinder und Erwachsene atmen sie in den ersten Lebensmonaten überwiegend durch die Nase. Deshalb ist es wichtig, den kleinen Schnupfennasen sanft Linderung zu verschaffen, damit die Erkältung sie nicht zu sehr belastet.

Weil das Immunsystem kleiner Kinder noch nicht voll ausgereift ist, erkranken sie häufig an Schnupfen. Dann haben sie doppelt zu kämpfen: Einerseits lässt der Virenangriff ihre Schleimhäute anschwellen, wodurch sich die Nase verengt. Und andererseits produzieren die Schleimhäute als Abwehrreaktion vermehrt Sekret, das die Atmung zusätzlich behindert. Auch die Nahrungsaufnahme wird für sie schwer, denn wenn sie mit dem Mund saugen und die Nase verstopft ist, bekommen sie keine Luft. An Schlaf ist wegen der erschwerten Atmung oft ebenfalls nicht zu denken.

Salzwasser-Nasentropfen sind das Mittel der Wahl

Hilfe bieten bei einem Schnupfen Salzwasser-Nasentropfen ohne Konservierungsstoffe, die in Apotheken erhältlich sind. Hiermit kann die Nase mehrmals am Tag behandelt werden. Dadurch fließt das Schnupfensekret besser ab. Ist es verflüssigt worden, lässt es sich zudem meist recht gut mit einem Nasensauger entfernen. Bevor dieser zum Einsatz kommt, sollten die Eltern sich vom Kinderarzt zeigen lassen, wie der Sauger verwendet wird. Setzt man ihn falsch an, kann er im schlimmsten Fall die empfindliche Nasenschleimhaut verletzen. Auch die Saugwirkung eines an den Ecken zusammengedrehten Papiertaschentuchs kann mitunter Wunder wirken und die Nase befreien.

Ist die Nase so weit frei, dass von außen eingeträufelte Flüssigkeit sich in ihr verteilen kann, können ein bis zwei Tropfen Muttermilch hinein gegeben werden. Sie entfaltet im Riechorgan eine heilende Wirkung. Frische Luft ist für verschnupfte Babys wichtig. Ein Spaziergang liefert ihnen Sauerstoff und Sonnenstrahlen, falls das Wetter mitspielt. Dadurch wird das Immunsystem gekräftigt. Allerdings sollten Kinder warm eingepackt werden, damit sie draußen nicht frieren, was den Gesundheitszustand verschlechtern könnte.

Vorsicht mit ätherischen Ölen

In der Wohnung setzt ihnen zu trockene Heizungsluft zu. Kurzes Stoßlüften sorgt meist dafür, dass genügend Luftfeuchtigkeit im Raum bleibt. Mit ätherischen Ölen, wie sie bei Erwachsenen häufig gegen Schnupfen und andere Erkältungskrankheiten zum Einsatz kommen, ist bei den Kleinen Vorsicht geboten. Manche Öle sind zu scharf und können bei ihnen zu Schleimhautreizungen führen. Zur Verwendung von Präparaten mit Eukalyptusöl und Co. sollten sich Eltern von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen. Und hat ein Baby nicht nur Schnupfen, sondern auch Fieber, sollte sicherheitshalber ein Kinderarzt zu Rate gezogen werden.

Das Kinderkrankheiten-Lexikon bietet einen Überblick über die häufigsten Kinderkrankheiten. In den Artikeln werden Symptome, Behandlung und mögliche Folgen der Kinderkrankheiten erklärt. Eltern erfahren, bei welchen Anzeichen das Kind schnell zum Arzt muss und bei welchen Krankheiten auch Hausmittel helfen können. Sie finden auch die Information, ob und wie lange Kinderkrankheiten ansteckend sind. Manchen Kinderkrankheiten kann man durch Impfung vorbeugen. Einen Überblick über die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Impfungen bietet ergänzend unser Impfkalender
Wichtiger Hinweis: Die Informationen in diesem Kinderkrankheitenlexikon liefern Anhaltspunkte, können aber keinesfalls die Diagnose eines Kinderarztes ersetzen. Sicherheitshalber sollten Eltern auffällige Symptome bei ihrem Kind vom Arzt abklären lassen.

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