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Keine Kaugummis für Kleinkinder gegen Reiseübelkeit

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Reiseübelkeit  

Kein Kauen im Auto

05.07.2010, 10:43 Uhr | rw, dpa

Keine Kaugummis für Kleinkinder gegen Reiseübelkeit . Mädchen mit Kaugummi-Blase

Lieber auf Kaugummis verzichten. Verschluckungsgefahr! (Bild:Imago)

Endlich Ferien! Für viele Familien der Startschuss zur Urlaubssaison. Doch nicht nur Staus machen den Reisenden zu Schaffen. Übelkeit und Brechreiz bei den Kindern machen die Fahrt für viele Eltern zur Tortur. Kaugummis gelten da als beliebtes Hausmittel. Für kleine Kinder kann das gefährlich werden. Es gibt bessere Methoden, den Nachwuchs gesund in die Ferien zu kutschieren!

Verschluckungsgefahr

Kaugummis gegen Reiseübelkeit sollten Kinder erst ab sechs Jahren nehmen. Kleinere könnten sie schnell verschlucken, sagt die Kinderärztin Monika Niehaus in Weimar. Damit dem Nachwuchs beim Autofahren nicht schlecht wird, verzichten die Kinder am besten auf Lesen oder Videos schauen während der Fahrt.

Übelkeit anders und besser vorbeugen

Blicken die Kinder hingegen durch die Windschutzscheibe, kann dies Abhilfe schaffen. "So fährt das Kind sozusagen aktiv mit, und das Gleichgewichtsorgan im Innenohr gerät nicht durcheinander", erklärt Niehaus in der Zeitschrift "Baby und Familie". Gegen Brechreiz können auch Ingwer-Tinkturen, lange Pausen, frische Luft und leichte Kost helfen.

Symptome genau beobachten

Vor allem Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren leiden unter Reiseübelkeit. "Wenn ein Kind aber auch unabhängig von bewegten Fahrzeugen unter Schwindel leidet, eventuell verbunden mit Kopfschmerzen, Hör-, Seh-, oder Sprachstörungen oder Gangunsicherheit, dann sollten Eltern mit ihm zum Kinder- und Jugendarzt", rät Ulrich Fegeler, Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Köln.

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