Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Gesundheit >

Bei vorgewölbtem Leistenbereich mit dem Baby zum Kinderarzt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bei vorgewölbtem Leistenbereich mit dem Baby zum Kinderarzt

29.06.2011, 09:05 Uhr | dpa-tmn

Bei vorgewölbtem Leistenbereich mit dem Baby zum Kinderarzt. Ein Hernie kann durch eine Beule an der Leiste erkannt werden wenn das Baby schreit. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Eine Hernie kann durch eine Beule an der Leiste erkannt werden, wenn das Baby schreit. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Eine weiche Vorwölbung im Leistenbereich deutet auf einen Leistenbruch hin. Allerdings ist diese sogenannte Hernie nicht immer sichtbar. "Normalerweise verschließt sich der Leistenkanal noch vor der Geburt", erläutert Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Doch bei manchen Kindern bleibe ein kleiner Spalt offen, durch den Darm oder Flüssigkeit vortreten kann. "Oft zeigt sich die Beule nur, wenn das Baby schreit beziehungsweise sich anstrengt, und verschwindet, wenn es entspannt daliegt."

Sind Leistenbrüche genetisch bedingt?

Jungen sind von einem Leistenbruch in der Kindheit etwa vier- bis achtmal häufiger betroffen als Mädchen. Ein erhöhtes Risiko für Leistenbrüche haben auch Babys mit einem geringen Geburtsgewicht, Frühgeborene, Säuglinge mit urologischen Problemen, wie einem nicht nach unten gewanderten Hoden oder Kinder mit Verwandten, die ebenso als Baby einen Leistenbruch hatten.

Operationen als sinnvolle Maßnahme

Eine Hernie ist in den meisten Fällen nicht schmerzhaft, dennoch sollte sie versorgt werden - meist chirurgisch -, bevor Komplikationen auftreten. "Im Bruchsack der Leistenbrüche bei kleinen Mädchen ist sehr häufig ein Eierstock enthalten", sagt Fegeler. In den meisten Fällen sei eine Operation sinnvoll.

Welche Gefahren entstehen durch den Leistenbruch?

"Eine Gefahr stellen Leistenbrüche dann dar, wenn die Bruchpforte eng ist und sich vorgefallener Darm verklemmt und nicht mehr durchblutet wird", erläutert der Kinder- und Jugendarzt. Dadurch könnten Darm- und auch Hodengewebe absterben. Bei Mädchen könne der Eierstock von der Blutzufuhr abgeschnitten werden. "Diese Situationen erfordern eine sofortige Behandlung beziehungsweise Operation." In den ersten sechs Lebensmonaten ist das Risiko einer Einklemmung bei einem Bruch besonders groß.

 

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal