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Muttertag am 08.05.2016: Geschenke sind kein Muss - Bedeutung des Tages

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Muttertag 2016 am 8. Mai  

Geschenke zu Muttertag kein Muss - Herkunft des Festtages erklärt

08.05.2016, 10:57 Uhr | dpa, dpa-tmn

Muttertag am 08.05.2016: Geschenke sind kein Muss - Bedeutung des Tages. Auch am Muttertag 2016 sind Blumen beliebte Muttertagsgeschenke. (Quelle: Patrick Pleul)

Auch am Muttertag 2016 sind Blumen beliebte Muttertagsgeschenke. (Quelle: Patrick Pleul)

Seit vielen Jahren ist der Muttertag in Deutschland eine feste Größe. 2016 liegt der Muttertag am 8. Mai - und viele Deutsche werden ihren Müttern Geschenke wie Blumen überreichen. Doch nicht alle. Am Muttertag 2016 würde sich dank des guten Wetters auch ein gemeinsamer Ausflug anbieten.

Der Muttertag ist nicht nur hierzulande eine feste Größe. Die Idee stammt ursprünglich von der US-Frauenrechtlerin Anna Jarvis. Um ihre 1905 gestorbene Mutter zu ehren und auf Probleme von Frauen aufmerksam zu machen, forderte sie einen Festtag für alle Mütter. US-Präsident Woodrow Wilson führte 1914 auf Wunsch des Kongresses den zweiten Sonntag im Mai als nationalen Ehrentag für Mütter ein.

Muttertag seit 1923 in Deutschland

Bald darauf gelangte die Idee nach Europa - zunächst nach England, Skandinavien und in die Schweiz. Den ersten deutschen Muttertag gab es 1923, organisiert vom Verband Deutscher Blumengeschäftsinhaber. Schnell flammte Kritik an der Kommerzialisierung des Festtags auf. Für Blumengeschäfte gehört die Muttertagswoche bis heute zu den umsatzstärksten des Jahres.

Jeder Fünfte schenkt nichts zum Muttertag 2016

Jeder fünfte Erwachsene will seiner Mama zum Muttertag einer Umfrage zufolge nichts schenken. 18 Prozent der Befragten sehen den Muttertag nicht als Anlass, Geschenke zu verteilen, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur ergab. Die Anderen verschenken am liebsten Blumen: Fast jeder Dritte (29 Prozent) plant, seine Mutter am 8. Mai mit einem Blumenstrauß zu beglücken. Beliebte Aufmerksamkeiten sind außerdem gemeinsame Zeit (12 Prozent) und Schokolade oder Pralinen (9 Prozent). Etwas Selbstgemachtes denken sich hingegen nur wenige aus (5 Prozent). Minderjährige waren allerdings nicht unter den Befragten.

In der Paarbeziehung: Geschenk zum Muttertag ist kein Muss

Die Kinder basteln in der Schule oder im Kindergarten oft etwas für ihre Mama. Aber sollte eigentlich auch der Partner seiner Frau etwas schenken? Natürlich sollte der Mann würdigen, dass seine Frau eine tolle Mutter ist. "Eine Würdigung dessen in Form eines Geschenks zum Muttertag ist daher durchaus möglich - aber kein Muss", sagt der Therapeut und Coach Dominik Borde aus Wien. Ganz wichtig ist aber auch: In einer Paarbeziehung sollte für den Mann die Rolle der Frau im Vordergrund stehen - nicht die Rolle der Mutter. Generell gelte: "Der Muttertag soll kein Anlass für Konsumzwang der männlichen Partner sein."

Muttertag darf einem auch im Alter wichtig sein

Wem der Muttertag auch im höheren Alter noch etwas bedeutet, sollte seinen Kindern das ruhig sagen. Und das gilt ganz unabhängig davon, ob man vielleicht schon Großmutter ist. "Kinder bleiben ja für die Mütter immer Kinder, egal wie alt sie sind. Warum sollte das andersherum nicht ähnlich sein?", sagt Ursula Lenz von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen. "Vielen ist der Muttertag wichtig, weil sie sich an die Zeit erinnern, als die Kinder noch klein waren", erklärt Lenz.

"Wer weiß, dass der Mutter dieser Tag wichtig ist, kümmert sich auch, besucht sie oder schickt ihr einen Blumenstrauß." Als Mutter könne man das Gespräch über den Muttertag auch mit einer Einladung verbinden, empfiehlt Lenz. Dann kann dieser Tag - es ist immer ein Sonntag - zum Beispiel ein Anlass für gemeinsame Unternehmungen sein, vielleicht sogar mit allen Geschwistern.

Zwei Drittel der Deutschen sind gegen "Hotel Mama" mit Mitte 20

Zwei von drei Deutschen finden: Spätestens mit Mitte 20 sollte für Kinder Schluss sein mit "Hotel Mama". 65 Prozent stimmen der Aussage zu, dass junge Leute bis zu ihrem 25. Geburtstag aus dem elterlichen Haus ausgezogen sein sollten, ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (53 Prozent) meinen ganz allgemein: Erwachsene Kinder sollten so schnell wie möglich von zu Hause ausziehen. Nach Daten des Statistischen Bundesamts wohnt jeder zweite 23-Jährige noch bei den Eltern, bei Töchtern dieses Alters ist es nur gut jede dritte (35 Prozent).

Zum Muttertag einige Zahlen und Fakten aus Deutschland

  • Durchschnittlich 29,5 Jahre alt waren Mütter 2014 bei der Geburt des ersten Kindes.
  • 715 000 Kinder haben Mütter 2014 lebend zur Welt gebracht, 4,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
  • Auf 1,47 Kinder je Frau ist die Geburtenziffer 2014 gestiegen (2013: knapp 1,42). Das ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der bisher höchste gemessene Wert im vereinten Deutschland.
  • Durchschnittlich 1,55 Kinder brachten die Frauen des Jahrgangs 1965, die 2014 das statistisch angesetzte Ende des gebärfähigen Alters von 49 Jahren erreichten, im Laufe ihres Lebens tatsächlich zur Welt. Diese sogenannte endgültige Kinderzahl je Frau sank seit 1990 um 19 Prozent.
  • 20 Prozent der 8,1 Millionen in Deutschland lebenden Familien mit mindestens einem minderjährigen Kind waren im Jahr 2014 Familien von Alleinerziehenden. Der Anteil der alleinerziehenden Mütter betrug 89 Prozent.
  • Jedes Vierte der 13 Millionen minderjährigen Kinder lebte 2014 ohne Geschwister in einem Haushalt. In den Großstädten waren Einzelkinder weiter verbreitet als in kleinen Städten oder Gemeinden.
  • Rund 27 Stunden pro Woche betrug im Jahr 2013 die durchschnittliche Arbeitszeit erwerbstätiger Mütter im Alter von 25 bis 49 Jahren. Gleichaltrige Frauen ohne im Haushalt lebendes Kind waren rund zehn Stunden wöchentlich mehr berufstätig.

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