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Schulfrust: Zehn Gründe, warum man die Schule hassen könnte

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Schulfrust: Zehn Gründe, warum man die Schule hassen könnte

04.01.2012, 13:18 Uhr | t-online.de

Schulfrust: Zehn Gründe, warum man die Schule hassen könnte.  (Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag)

(Quelle: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag)

Lehrermangel, Stundenausfall, Chaos in den Unterrichtsräumen, Willkür, Demotivation und Ungerechtigkeit - so klagt die Abiturientin Viviane Cismak über ihre Schulzeit und das deutsche Bildungssystem. Es ist unübersehbar, dass Deutschlands Schulen viele Probleme haben. Woran liegt es, dass Schüler keine Lust zum Lernen haben und sich eher auf dem Schulhof prügeln, Lehrer überfordert sind, weil der Großteil der Klasse den Unterricht sabotiert und Schüler keine Motivation zum Lernen haben? In ihrem Buch "Schulfrust - Zehn Dinge, die ich an der Schule hasse" erzählt sie aus ihren 13 Jahren Schulalltag, spricht Schwachstellen im Bildungssystem an und gibt Antworten, warum so viele Schüler hinter den Erwartungen zurück bleiben. Das sind ihre zehn Gründe, die Schule zu hassen.

Frust-Erinnerungen aus der Schulzeit

Schon der Titel lässt erahnen, dass Viviane sich in ihrem Manifest den Frust von der Seele schreibt. In Anekdoten und Erzählungen erzählt sie aus ihrer Schulzeit und gibt ihre persönliche Einschätzung ab, die zugleich eine Anklage ist: Es mangelt an Lehrkräften, Arbeitsmaterialien und Geld und gutem Willen. Unterqualifizierte Vertretungslehrer halten notdürftig den Unterricht ab - zu wenige Lehrer bemühen sich um kreative Unterrichtsmethoden und anderen ist der Unterricht angeblich ganz egal. Viviane Cismak hat Erinnerungen aus ihrer Schulzeit aufgeschrieben - und diese sind zu einem großen Teil ziemlich negativ.

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Lehrer sind demotiviert, Schüler auch

Die Notenvergabe ist nicht gerecht, Lernen lohnt sich nicht, denn neben der Leistung spielt die Sympathie des Lehrers zum Schüler eine viel größere Rolle. Der Beamtenstatus sei für die Faulheit, Lustlosigkeit der Lehrer verantwortlich und das wiederum übertrage sich auf die Schüler. Die junge Autorin stellt in zehn Kapiteln jeweils zehn Thesen auf, die man durchaus kontrovers diskutieren kann. Die Lehrer kommen nicht gut weg, denn sie sind für Viviane Cismak diejenigen, die versagen, wenn Schüler keinen Respekt haben, während des Unterrichts Essen an die Tafel schleudern und Stühle aus dem Fenster werfen.

Viviane Cismak als Stimme der Schüler

Am Ende eines jeden Kapitels zieht Cismak ein kleines Resümee, gibt Denkanstöße und Tipps an Schüler, wie man die nervige Schulzeit überstehen kann oder sich zur Wehr setzt, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt.

Buchtipp: "Schulfrust - 10 Dinge, die ich an der Schule hasse" von Viviane Cismak, Schwarzkopf und Schwarzkopf Verlag, 9,95.- Euro

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