Startseite
Sie sind hier: Home > Eltern > Kleinkind >

Kindesentwicklungen: Zweijährige Mädchen sind den Jungen weit voraus

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Anziehen, Essen, Toilettengang  

Überraschend große Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen

17.08.2015, 19:33 Uhr

Kindesentwicklungen: Zweijährige Mädchen sind den Jungen weit voraus. Kleinkinder: Alleine trinken ist keim Problem - jedenfalls für die meisten Mädchen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Alleine trinken ist für die meisten Zweijährigen keim Problem - jedenfalls für die Mädchen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Im Alter von zwei Jahren sind Mädchen den Jungen in vieler Hinsicht überlegen: Sie können sich früher alleine anziehen, selbständig essen und zur Toilette gehen. Das ist das Ergebnis einer norwegischen Studie zur Kindesentwicklung.

Wissenschaftler der Universität Stavanger haben 535 Jungen und 509 Mädchen drei Monate lang beobachtet. "Wir haben Unterschiede erwartet, waren aber überrascht, dass sie so groß sind", erklärt Aud Toril Meland, eine der Autorinnen der Studie, die im Fachmagazin "Early Childhood Educational Journal" erschienen ist.

Mädchen werden schneller die Windeln los

Die größten Unterschiede zwischen den Geschlechtern fanden die Forscher beim Toilettengang. Während mehr als jedes fünfte Mädchen (21,3 Prozent) keine Windeln mehr trug und Bescheid sagen konnte, wenn es zur Toilette musste, waren es bei den Jungen nur 7,5 Prozent. Mehr als zwei Drittel der Mädchen zeigte zudem Interesse daran, eine Toilette zu benutzen, während das nicht einmal jeder zweite Junge tat.

Außerdem konnten fast zwei Drittel der zweijährigen Mädchen schon alleine essen und trinken, aber nur knapp die Hälfte der Jungen.

Sprache ist ein wichtiger Faktor

Auch beim Sozialverhalten hatten die Mädchen die Nase vorn: Sie machten häufiger bei Spielen im Kindergarten mit und interagierten mehr mit Gleichaltrigen. "Soziale Fähigkeiten und Alltagsaktivitäten hängen zu einem großen Teil mit dem Sprachverständnis, motorischen Fähigkeiten und Selbstregulierung von Kindern zusammen", erklärte Meland. "Gut ausgeprägte Sprachkenntnisse könnten dazu beitragen, dass Mädchen ihre Bedürfnisse besser zum Ausdruck bringen können."

Allerdings gaben die Forscher zu bedenken, dass rund 93 Prozent der Betreuer in norwegischen Kindergärten weiblich seien. Das könne die Beobachtungen beeinflusst haben. Frühere Studien hätten erwiesen, dass das Verhalten von Mädchen oft den Erwartungen von Erzieherinnen oder Lehrerinnen entspricht. Deren Rollenmuster könnten unbewusst in den Umgang mit den Kindern einfließen.

Sie finden uns auch auf Facebook - jetzt Fan unserer "Eltern-Welt" werden und mitdiskutieren! 

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de

Anzeige
shopping-portal