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Gold-Marktbericht aktuell: Schwierigeres Aktienumfeld belebt Goldkäufe.

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Marktbericht Gold

Zweifel an Trump beflügeln Goldpreis

23.03.2017, 07:44 Uhr | Ophirum, Benjamin Feingold

Goldpreis aktuell: Zweifel an Trump beflügeln Goldpreis (Quelle: thinkstock)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Goldpreis entwickelt. (Quelle: thinkstock)

+++ Gold-Marktbericht vom 23. März 2017 +++

Alle Augen sind heute auf das US-Repräsentantenhaus gerichtet. Dort muss Präsident Donald Trump genügend Stimmen zusammenbekommen, um die Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama stark zu verändern. Die Unsicherheit darüber ist groß, weshalb sich auch die Verabschiedung der geplanten Steuerreform noch weiter als bis in den Herbst verzögern könnte. Das wiederum belastet die Wachstumsaussichten der US-Wirtschaft sowie deren Unternehmen. Anleger verabschieden sich daher aus risikobehafteten Anlagen wie Aktien und investieren in vermeintlichen sicheren Häfen wie Gold oder Staatsanleihen. Seit einigen Tagen geben daher die Zinsen für US-Anleihen sowie der US-Dollar deutlich nach. Im Gegenzug hat sich die Erholung des Goldpreises fortgesetzt. Aktuell notiert die Feinunze bei 1.247 Dollar je Unze. Ab 13.45 Uhr werden Investoren die Rede von Fed-Chefin Janet Yellen genau verfolgen. Außerdem sind die Daten zu den Verkäufen neuer Häuser noch von Bedeutung, die um 15 Uhr veröffentlicht werden.

AKTUELLE PREISE FÜR MÜNZEN UND BARREN (ANZEIGE)

+++ Gold-Marktbericht vom 22. März 2017 +++

Der Goldpreis setzt seine Erholung fort und notiert auf dem höchsten Niveau seit Anfang März. Investoren zweifeln immer mehr daran, dass US-Präsident Donald Trump bei der Abstimmung am Donnerstag im Kongress genügend Stimmen bekommen könnte, um kräftige Veränderungen an der Gesundheitsreform seines Vorgängers Barack Obama vorzunehmen. Damit wächst das Risiko, dass sich die Verabschiedung der Billionenschweren Steuerreform von Trump über den Herbst hinaus verschieben könnte. Denn er will erst die Gesundheitsreform in trockene Tücher packen, ehe er sich der Steuerreform zuwendet. Damit könnte das Wirtschaftswachstum auf absehbare Zeit schwächer ausfallen als viele Investoren bislang erwartet hatten. Die zunehmenden Sorgen belasten den Dollar deutlich und drücken die Zinsen für US-Anleihen kräftig nach unten. Damit bekommt der Goldpreis weiter Rückenwind, aktuell notiert er bei 1.248 Dollar. Heute werden sich Investoren um 14 Uhr die Daten aus den USA zu den Häuserpreisen anschauen. Um 15 Uhr folgen die Verkäufe bestehender Häuser. Sollten die Daten schwach ausfallen, könnte das den Druck auf den Dollar erhöhen.

+++ Gold-Marktbericht vom 21. März 2017 +++

Die Investoren haben die US-Zinsen und den Dollar weiterhin im Blick. Von beiden Seiten gab es zuletzt Rückenwind für die Notierung des Edelmetalls. So hatte Charles Evans, der Chef der Notenbank von Chicago gesagt, dass die US-Notenbank im laufenden Jahr die Geldpolitik möglicherweise etwas deutlicher verschärfen könnte als bislang angekündigt, obwohl die Unsicherheit wegen der Fiskalpolitik von US-Präsident Donald Trump zunehme. Trump’s Steuerreform könnte möglicherweise erst im Herbst verabschiedet werden, weshalb das Wirtschaftswachstum im Jahr 2017 schwächer ausfallen könnte als bislang erwartet. In dem Umfeld flüchten Investoren in US-Anleihen, wodurch die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen auf 2,48 Prozent gesunken sind. Das stützt den Goldpreis ebenso wie der schwächere Dollar. Er war unter Druck geraten, nachdem sich die Finanzminister auf dem G20-Treffen wegen des Widerstands der USA nicht zum freien Welthandel bekannt hatten. Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.229 Dollar je Unze. Heute schauen Investoren ab 17 Uhr auf die Rede von Esther George, der Chefin der Notenbank von Kansas City.

+++ Gold-Marktbericht vom 20. März 2017 +++

Die Erholung des Goldpreises hat sich am Freitag fortgesetzt: Dafür waren die Daten zur US-Industrieproduktion verantwortlich. Sie lagen im Februar lediglich auf dem Niveau des Vormonats und waren damit etwas schwächer als erwartet. Daraufhin sind der Dollar und die US-Zinsen gesunken, wovon der Goldpreis profitierte. Damit hat sich der Trend bei den US-Konjunkturdaten fortgesetzt. Während viele weiche Daten wie die Einkaufsmanagerindizes oder das Verbrauchervertrauen in den vergangenen Monaten kräftig gestiegen sind, bleiben etliche harte Wirtschaftsdaten, wie etwa zur Industrieproduktion, weiterhin schwach. Aktuell notiert Gold bei 1.234 Dollar je Unze. Heute ist es an der Konjunkturfront sehr ruhig. Für Kursausschläge bei Dollar, Zinsen und damit bei der Notierung des Edelmetalls könnte allerdings eine Rede von Charles Evans, dem Chef der Notenbank von Chicago, ab 18.10 Uhr sorgen. Investoren warten zudem gespannt auf die Rede von Fed-Chefin Janet Yellen am Donnerstag.

+++ Gold-Marktbericht vom 17. März 2017 +++

Nachdem der Goldpreis gestern bis auf mehr als 1.230 Dollar je Unze gestiegen war, gab er anschließend einen Teil der Gewinne wieder ab. Aktuell notiert die Feinunze immer noch in der Nähe des Zwei-Wochen-Hochs bei 1.227 USD. Unterstützung bekommt Gold durch einen schwächeren US-Dollar, der sich häufig konträr zum Goldpreis bewegt. Der vorsichtige Ausblick der US-Notenbank nach der Zinsentscheidung am Mittwoch übt nach wie vor Druck auf den US-Dollar aus. Insbesondere gegenüber dem Euro gibt der Greenback nach, aber auch der Dollarindex, der die Dollarentwicklung zu einem Pool aus sechs Weltleitwährungen misst, nähert sich der wichtigen Unterstützungsmarke bei 100 Punkten. Heute werden sich Investoren um 14.15 Uhr die Daten zur US-Industrieproduktion anschauen. Um 15 Uhr folgt das Verbrauchervertrauen, das die Universität Michigan bekanntgibt. Schwächere Daten könnten den Dollar weiter belasten.

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