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Gold-Marktbericht aktuell: Goldpreis mit leichter Erholung.

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Marktbericht Gold

Zweifel an Trumps Steuerreform stützen Goldpreis

27.04.2017, 06:28 Uhr | Ophirum, Benjamin Feingold

Goldpreis aktuell: Zweifel an Trumps Steuerreform stützen Goldpreis (Quelle: thinkstock)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Goldpreis entwickelt. (Quelle: thinkstock)

+++ Gold-Marktbericht vom 27. April 2017 +++

Der Goldpreis hat sich vom Zwei-Wochen-Tief erholt: Zwar hat US-Finanzminister Steven Mnuchin gestern die Grundzüge der geplanten Steuerreform vorgelegt. Der Finanzmarkt zeigte sich davon jedoch wenig beeindruckt, gab es doch nur wenige Details, während weiterhin unklar ist, wie die Reform zumindest teilweise gegenfinanziert werden soll. Nach der Vorstellung der Pläne war der Dollar gegenüber dem Yen ebenso gesunken, wie die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen. Das zeigt die Zweifel der Investoren. Im Gegenzug war der Goldpreis leicht gestiegen. Aktuell notiert er bei 1.267 Dollar je Unze. Investoren verfolgen heute ab 14.30 die Pressekonferenz mit EZB-Chef Mario Draghi nach der EZB-Sitzung ganz genau. Ein Hinweis auf eine weniger expansive Geldpolitik, wie sie aktuell in den USA praktiziert wird, könnte den Euro stärken und den Dollar schwächen, was wiederum positiv für den Goldpreis wäre. Derzeit wird eine solche Ankündigung der EZB allerdings nicht erwartet. Gleichzeitig werden in den USA die Aufträge langlebiger Gebrauchsgüter veröffentlicht. Die anstehenden Häuserverkäufe folgen um 16 Uhr. Die Pressekonferenz und die US-Konjunkturdaten könnten für Ausschläge beim Dollar und den US-Zinsen und damit beim Goldpreis sorgen.

AKTUELLE PREISE FÜR MÜNZEN UND BARREN (ANZEIGE)

+++ Gold-Marktbericht vom 26. April 2017 +++

Der Kursrückgang beim Goldpreis hält an: Für Gegenwind sorgt der anhaltende Anstieg des Dollar. Neben den guten Daten vom US-Häusermarkt profitierte der Greenback gestern vor allem von der Erwartung der Investoren, dass US-Präsident Donald Trump am heutigen Mittwoch etliche Details seiner Steuerreform präsentieren wird. Dabei soll der Höchststeuersatz für Unternehmen auf nur mehr 15 Prozent sinken. Wegen dieser Aussichten sind die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen mit 2,34 Prozent auf das höchste Niveau seit zwei Wochen gestiegen, was den Goldpreis zusätzlich belastet. Gleichzeitig nimmt nach dem Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich der Risikoappetit der Investoren deutlich zu, woraufhin auch der S&P 500 nahe an das Rekordhoch geklettert ist. In dem Umfeld war Gold weniger gefragt. Aktuell notiert die Feinunze bei 1.263 Dollar. Die heutigen Ankündigungen Trumps werden die Entwicklung des Dollar und der US-Zinsen und damit des Goldpreises in den nächsten Tagen maßgeblich beeinflussen.

+++ Gold-Marktbericht vom 25. April 2017 +++

Die Korrektur beim Goldpreis weitet sich ein wenig aus: Für Gegenwind sorgt vor allem der steigende Dollar. US-Präsident Donald Trump will am morgigen Mittwoch etliche Ziele seiner Steuerreform vorlegen. Dabei sollen laut Medienberichten die Unternehmenssteuern drastisch gesenkt werden, von einem Steuersatz von 35 Prozent auf nur mehr 15 Prozent. Zudem hat Trump überraschend Einfuhrzölle auf Holz aus Kanada angekündigt. Mit diesen Maßnahmen hellen sich die Perspektiven für die US-Wirtschaft auf, weshalb der Dollar steigt. Gleichzeitig klettern die Zinsen für US-Anleihen, was den Goldpreis zusätzlich belastet. Aktuell notiert er bei 1.272 Dollar je Unze. Heute werden Investoren vor allem auf die US-Daten zum Häusermarkt achten. Um 15 Uhr wird der S&P/Case-Shiller-Hauspreis-Index veröffentlicht. Die Verkäufe neuer Häuser folgen um 16 Uhr.

+++ Gold-Marktbericht vom 24. April 2017 +++

Erleichterung bei Investoren: Nachdem der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron bei der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich besser abgeschnitten hat als Marine Le Pen, die Chefin des Front National, setzen Anleger darauf, dass Macron die Stichwahl am 7. Mai gewinnen wird. Wegen der abnehmenden Unsicherheit ist Gold als sicherer Hafen weniger gefragt, weshalb das Edelmetall unter Druck kommt. Gleichzeitig verkaufen Investoren US-Staatsanleihen, wodurch die Zinsen für zehnjährige Anleihen deutlich steigen. Zudem erholt sich der Dollar etwas gegenüber dem Yen. Damit hat der Goldpreis aus mehreren Richtungen Gegenwind. Aktuell notiert er bei 1.271 Dollar je Unze. In den nächsten Tagen wird sich der Blick der Investoren wieder in die USA richten, will US-Präsident Donald Trump doch am Mittwoch Details seiner Steuerreform vorlegen. Zudem muss der Kongress spätestens am Freitag ein Gesetz verabschieden, um die Finanzierung der Staatsausgaben bis Ende September sicherzustellen und damit ein Schließen etlicher US-Behörden zu verhindern.

+++ Gold-Marktbericht vom 21. April 2017 +++

Der US-Dollar konnte sich leicht erholen. Grund für diese Bewegung war die Aussage des US-Finanzministers Steven Mnuchin, dass die Arbeiten an der geplanten Steuerreform vorankommen. Er schürte damit Hoffnungen, die Reform könnte möglicherweise noch vor Jahresende verabschiedet werden. Der leichte Anstieg des Dollar hat allerdings nur zu kleinen Kursausschlägen beim Goldpreis geführt. Denn Investoren sind sich bewusst, dass US-Präsident Donald Trump einen schwachen Dollar und niedrige Zinsen anstrebt. Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.280 Dollar je Unze. Um 15.45 Uhr werfen Investoren einen Blick auf den Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie. Um 16 Uhr beschließen die Verkäufe bestehender Häuser den Zahlenreigen für diese Woche. Ein Grund für die Stabilität des Goldpreises dürfte auch der Ausgang der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich am kommenden Sonntag sein. Die Unsicherheit über das Wahlergebnis ist besonders groß.

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