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Gold-Marktbericht aktuell: Korrektur beim Goldpreis währte nur kurz.

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Marktbericht Gold

Flash-Crash beim Goldpreis

27.06.2017, 06:35 Uhr | Ophirum, Benjamin Feingold

Goldpreis aktuell: Flash-Crash beim Goldpreis (Quelle: thinkstock)

Der Marktbericht informiert täglich, wie sich der Goldpreis entwickelt. (Quelle: thinkstock)

+++ Gold-Marktbericht vom 27. Juni 2017 +++

Überraschender Kursrutsch beim Dollar: Gestern um eine Minute nach 10 Uhr in Deutschland war der Goldpreis plötzlich um 18 Dollar auf 1.236 Dollar je Unze eingebrochen. Das war ein Fünf-Wochen-Tief. Zu dem Zeitpunkt waren an der US-Derivatebörse Comex innerhalb einer Minute für rund 2,2 Mrd. Dollar Gold-Futures auf den Markt geworfen worden. Investoren konnten allerdings keinen fundamentalen Grund für die Verkaufsorder finden. Derart massive Verkäufe in so kurzer Zeit hatte es nicht einmal nach dem überraschenden Wahlsieg von US-Präsident Donald Trump gegeben. Im Laufe des Tages erholte sich der Goldpreis dann ein wenig, zumal die US-Daten zu den Aufträgen langlebiger Gebrauchsgüter deutlich schlechter waren als erwartet. Daraufhin sanken die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen. Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.246 Dollar je Unze und damit zwischen der 200-Tage-Linie bei 1.240,30 Dollar und der 100-Tage-Linie bei 1.249,60 Dollar. Heute wird um 15 Uhr aus den USA der S&P/Case-Shiller Hauspreisindex veröffentlicht. Um 16 Uhr gibt das Conference Board das US-Verbrauchervertrauen bekannt. Für Kursausschläge könnte zudem eine Rede von Fed-Chefin Janet Yellen ab 19 Uhr sorgen.

AKTUELLE PREISE FÜR MÜNZEN UND BARREN (ANZEIGE)

+++ Gold-Marktbericht vom 26. Juni 2017 +++

Nachdem der Goldpreis die vergangene Woche mit einem kleinen Kursplus abgeschlossen hatte, richtet sich der Blick der Investoren zu Beginn dieser Woche gleich wieder auf das Edelmetall. Die EZB hatte Freitagabend bekanntgegeben, dass die italienischen Institute Banca Popolare di Vicenza und Veneto Banca abgewickelt werden müssten, weil sie zu wenig Kapital hätten. Anleger setzen allerdings darauf, dass die EZB die Lage unter Kontrolle halten dürfte, weshalb der Goldpreis praktisch unverändert in die neue Woche gestartet ist. In der Handelswoche, die am 20. Juni endete, hatten die Spekulanten die Zahl der Futures und Optionen, mit denen sie auf steigende Kurse setzen, um 22,6 Prozent abgebaut. Das zeigt, dass die Zinserhöhungsserie der US-Notenbank kräftig auf die Stimmung der Anleger drückt. Aktuell notiert der Goldpreis bei 1.255 Dollar je Unze und damit in der Nähe der 50-Tage-Linie von 1.260,30 Dollar. Heute schauen sich Investoren um 14.30 Uhr die Daten aus den USA zu den Aufträgen langlebiger Gebrauchsgüter genau an.

+++ Gold-Marktbericht vom 23. Juni 2017 +++

Die Schwankungen beim Goldpreis waren gestern relativ gering, obwohl sich die Feinunze leicht erholt hatte und fast wieder sein Wochenhoch erklimmen konnte.  Gold schwächelte auch nicht als die US-Konjunkturdaten, wie zu den Häuserpreisen, etwas besser waren als erwartet ausfielen. Zu großem Optimismus gibt es nach den jüngsten Aussagen von US-Notenbankpolitikern, die Leitzinsen weiter erhöhen zu wollen, allerdings auch keinen Anlass. Weitere Zinsanhebungen wiederum könnte die Wirtschaft schwächen, was bei den langfristigen Renditen, etwa für zehnjährige US-Anleihen, zu Rückgängen geführt hat. Sie notieren nun bei rund 2,15 Prozent und liegen damit in der Nähe des Mehr-Monats-Tiefs. Da es zudem kaum Bewegung beim Dollar gab, pendelte der Goldpreis um das Vortagesniveau. Aktuell notiert er bei 1.254 Dollar je Unze. Heute werden um 16 Uhr die US-Daten zu den Verkäufen neuer Häuser veröffentlicht. Je nachdem wie die Zahlen ausfallen, könnten sie Kursimpulse für Dollar und US-Zinsen und damit den Goldpreis liefern.

+++ Gold-Marktbericht vom 22. Juni 2017 +++

Leichte Kursgewinne bei Gold: Obwohl die am gestrigen Mittwoch veröffentlichten Daten aus den USA zu den Verkäufen bestehender Häuser besser als erwartet waren, sind die Renditen für zehnjährige US-Anleihen leicht auf 2,15 Prozent gesunken und notieren damit in der Nähe des niedrigsten Niveaus seit Anfang November 2016. Investoren befürchten, dass die US-Notenbank mit weiteren Erhöhungen der Leitzinsen die ohnehin schwächelnde Wirtschaft noch mehr belasten würde. Die sinkenden Renditen haben gestern den Dollar etwas mit nach unten gezogen. Im Gegenzug bekam der Goldpreis ein wenig Rückenwind, aktuell notiert das Edelmetall bei 1.254 Dollar je Unze. Heute ist es an der Konjunkturfront ziemlich ruhig. Die Daten aus den USA zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe werden um 14.30 Uhr bekanntgegeben. Der Anstieg der Häuserpreise folgt um 15 Uhr.

+++ Gold-Marktbericht vom 21. Juni 2017 +++

Nach der deutlichen Korrektur beim Goldpreis in den Tagen nach der jüngsten Sitzung der US-Notenbank sind die Kursausschläge am gestrigen Dienstag deutlich geringer geworden. Charles Evans, der Chef der Notenbank von Chicago hat zwar in seiner Rede den Kurs von Fed-Chefin Janet Yellen bekräftigt, die die Geldpolitik weiter verschärfen will. Allerdings sagte Evans auch, dass die Fed mit der nächsten Zinserhöhung bis Dezember warten könne. Nach den Aussagen setzten die Renditen für zehnjährige US-Anleihen ihren Rückgang fort und fielen bis auf auf 2,16 Prozent. Gleichzeitig gab der Dollar etwas nach. In dem Umfeld stabilisierte sich der Goldpreis. Aktuell notiert er bei 1.246 Dollar je Unze und damit zwischen der 200-Tage-Linie bei 1.242,20 Dollar und der 100-Tage-Linie bei 1.247,60 Dollar. Heute werden sich Investoren um 16 Uhr die Daten aus den USA zu den Verkäufen bestehender Häuser genau anschauen, zumal es zuletzt eine Serie schwacher Daten vom Immobilienmarkt gegeben hatte. Um 16.30 Uhr folgen die US-Öllagervorräte.

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