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Welche Chancen und Risiken das Trading an der Börse bietet

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Zocken wie Hoeneß - was Trading auch Kleinanlegern bringen kann

11.05.2014, 09:03 Uhr | mmr, t-online.de

Welche Chancen und Risiken das Trading an der Börse bietet. An der Börse winken hohe Gewinnchancen, aber auch große Risiken - Anleger suchen dazwischen ihre Möglichkeiten (Quelle: XTB)

An der Börse winken hohe Gewinnchancen, aber auch große Risiken (Quelle: XTB)

Uli Hoeneß hat mit seinen legalen Millionen-Zockereien eine breite Öffentlichkeit erreicht. Vielfach im Gedächtnis hängengeblieben sind außer den hinterzogenen Steuern die riesigen legalen Gewinne, die der Bayern-Manager erzielte. Auch immer mehr Kleinanleger entdecken das Spekulieren. Was sie beachten sollten.

In Zeiten von extremen Niedrig-Zinsen, unsicherer Börsen und mangelnder Anlage-Alternativen wenden sich immer mehr Sparer mit ihrem Geld den kurzfristigen Möglichkeiten zu. Sie versuchen im Privaten, was Banken und Großinvestoren schon seit Jahrzehnten erfolgreich praktizieren: sie traden. Bei dieser "Anlage"-Möglichkeit wird meist nur für kurze Dauer in Aktien, Devisen oder Derivate investiert, um Kursschwankungen auszunutzen. Und schon nach wenigen Minuten oder Stunden wird das Ganze wieder abgestoßen - oft mit Gewinn. Doch beim Trading lauern neben hohen Gewinn-Chancen auch große Risiken.

Privatanleger immer besser informiert

Mit der Verbreitung des Internets auf die breite Bevölkerung hat sich eine eigene Branche gebildet: Online-Broker. Die Tochtergesellschaften meist namhafter Bankhäuser bieten den Börsenhandel zu Discount-Konditionen. Im Vergleich zur Order direkt bei einer Bank zahlt der Online-Kunde maximal die Hälfte der Gebühren - und bekommt gleichzeitig eine Fülle nützlicher Service-Leistungen mitgeliefert. Mittlerweile stehen die Informationsmöglichkeiten von Privatanlegern kaum hinter denen der Profis hinterher. In Broker-Vergleichen schneiden oft DAB Bank und Cortal Consors am besten ab.

Über Discount-Broker können alle Börsenprodukte wie Aktien, Fonds, Anleihen und Derivate einfach und günstig gehandelt werden - auch zur langfristigen Anlage. Im Bereich Derivate locken besonders große Möglichkeiten. Mit Hebel-Produkten lassen sich prozentual zwei- bis dreistellige Gewinne an einem Tag erzielen.

Schulungen und Disziplin notwendig

Gehandelt werden können dort Zertifikate und Optionsscheine auf eine riesige Auswahl an Basiswerten: Aktien und Indizes, Rohstoffe wie Öl und Gold, Zinsen bzw. Anleihen, Währungen, Fonds und alternative Investments. Auf Finanzmessen wird öffentlich gemacht, wie mit diesen Produkten viel Geld zu verdienen ist. Trading-Seminare sorgen für das nötige Hintergrund-Wissen. Neben der Lernbereitschaft und ausreichend Zeit sollten Trader vor allem Disziplin als wichtige Eigenschaft mitbringen. Reine Zocker-Naturen, die die Börse als Casino betrachten, dürften im Trading längerfristig nicht erfolgreich sein.

Der Kreis der kurzfristig orientierten Spekulanten wird größer. Konkrete Zahlen gibt es zwar nicht, doch Schätzungen von Bankern gehen von einer sechsstelligen Zahl von Tradern in Deutschland aus. Die Turbulenzen der Finanzkrise - durch Kurzfrist-Spekulationen mit verursacht - taten dem Boom keinen Abbruch. Und wahrscheinlich wird auch die Finanztransaktionssteuer - gerade frisch vom EuGH abgesegnet - kaum etwas daran ändern. Zu hoch sind die Möglichkeiten, in kurzer Zeit viel Geld zu gewinnen. Und: Je größer der Hebel des Produkts, desto höher die Chance.

Mehr Wette als Geldanlage

Doch den Gewinn-Chancen stehen Risiken gegenüber - rein rechnerisch in einem Verhältnis von 50:50. Allerdings kann man seine Chancen durch verschiedene Strategien und Analyse-Systeme durchaus auf bis zu 70:30 steigern, schätzen Experten. Dennoch gleicht das Trading aber eher einer Wette als einer Kapitalanlage.

Das Geld muss entbehrbar sein

Und wie bei einer Wette steht dem Gewinn auch beim Trading ein Verlustrisiko gegenüber, nämlich in Höhe des eingesetzten Kapitals. Im Börsen-Deutsch spricht man vom Totalverlust. Der Verlust des kompletten Geldes sollte für den Zocker verkraftbar sein, ohne dass finanzielle "Probleme" entstehen. Entsprechend sollte der Einsatz nur das Geld sein, dass man für sein Leben oder seine Altersvorsorge entbehren kann.

Doch zum Totalverlust muss es nicht kommen. Erfahrene Trader setzen sich persönliche Grenzen ("Stopps") - sowohl für die Verluste, aber auch für den Gewinn. Denn "Gewinne laufen lassen" ist schwerer als allgemein angenommen.

Zunächst spielerisch trainieren

Viele Firmen, die sich an kurzfristig orientierte Trader wenden, empfehlen ihren potenziellen Kunden zunächst ein Trockentraining. Vor allem die sogenannten CFD-Broker wie Admiral, IG oder X-Trade Brokers, die sich auf den hochspekulativen Handel mit Contract-For-Difference-Kontrakten auf Aktien und Devisen ("Forex") spezialisiert haben, bieten sogenannte Demo-Konten an. So können Trading-Einsteiger ohne finanzielles Risiko kostenlos üben und auf der Handeslplattform verschiedene Strategien ausprobieren.

Bei XTB gibt es zudem die Möglichkeit, sich als Anfänger mit einem Marktplatz für professionelle Trader zu verbinden und per "Social Trading" quasi als Trittbrettfahrern erfolgreichen Tradern zu folgen.

Risiko-Hinweise beherzigen!

Die letzten beiden Absätze sollten sich Trader und Trading-Interessierte besonders zu Herzen nehmen: Risikohinweise, die seriöse Anbieter ihren Kunden immer vorlegen.

Der Handel mit gehebelten Derivaten und CFDs birgt ein unbegrenztes Verlustrisiko für das eingesetzte Kapital, das die Einlagen sogar übersteigen und auch sonstiges Vermögen betreffen kann. Bei manchen Marktereignissen kann die Hebelwirkung einen Gesamtverlust und darüber hinaus herbeiführen oder sogar eine Nachschusspflicht begründen.

Die Produkte eignen sich möglicherweise nicht für alle Investoren. Spekuliert werden sollte immer nur mit Kapital, dessen Verlust man sich leisten kann. Die mit dem Handel spekulativer Produkte verbundenen Risiken sollten vollständig verstanden sein. Zur Not hilft der Rat von unabhängiger Seite. Und: Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

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