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Ceta-Handelsabkommen wird umgesetzt

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Einigung beim G20-Gipfel  

Ceta-Abkommen wird ab September umgesetzt

08.07.2017, 16:26 Uhr | dpa, AFP

Ceta-Handelsabkommen wird umgesetzt. Trudeau (l.) und Juncker (r.) haben sich auf ein Datum für die Ceta-Umsetzung geeinigt. (Quelle: dpa/Markus Schreiber/POOL-AP)

Trudeau (l.) und Juncker (r.) haben sich auf ein Datum für die Ceta-Umsetzung geeinigt. (Quelle: Markus Schreiber/POOL-AP/dpa)

Das Freihandelsabkommen Ceta zwischen der EU und Kanada tritt am 21. September vorerst in Kraft. Zudem will die EU auch mit Australien ein Handelsabkommen abschließen.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und der kanadische Premierminister Justin Trudeau einigten sich auf dieses Datum, wie beide Seiten in einer am Samstag in Brüssel veröffentlichten Erklärung mitteilten.

Die Europäische Kommission verspricht sich von dem Abkommen einen Zuwachs des Handels mit Kanada - das derzeit auf Platz zwölf der EU-Handelspartner steht - um etwa 25 Prozent.

Damit würde das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU nach Berechnungen der Kommission jährlich um rund 14 Milliarden Euro steigen. Gemessen am gesamten BIP der EU, das 2015 bei rund 14,6 Billionen Euro lag, ist der Zuwachs allerdings relativ gering.

Handelsabkommen mit Australien?

Die EU will nun auch mit Australien so schnell wie möglich ein Freihandelsabkommen abschließen. Wie EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einem Gespräch mit dem australischen Regierungschef Malcolm Turnbull mitteilte, sind sich beide Seiten einig, die Ende 2015 gestarteten Vorgespräche zu beschleunigen. Das Projekt werde nun als vorrangig eingestuft, hieß es.

Die am Rande des G20-Gipfels in Hamburg getroffene Absprache gilt als weiteres Zeichen dafür, dass US-Präsident Donald Trump die USA mit seinem handelspolitischen Kurs isoliert. Australien hatte bislang vor allem auf die mit den USA und zehn anderen Ländern geplante transpazifische Freihandelszone (TPP) gesetzt. US-Präsident Trump kündigte allerdings im Januar an, das bereits ausgehandelte Projekt platzen zu lassen.

TTIP-Verhandlungen liegen auf Eis

Die EU wollte eigentlich mit den USA eine Freihandelszone namens TTIP gründen, hat seit dem Amtsantritt von Trump allerdings kaum noch Hoffnung auf Fortschritte bei den Verhandlungen. Trump ist Kritiker der aktuellen Freihandelsabkommen, weil diese seiner Meinung nach die US-Wirtschaft benachteiligen. Bereits am Donnerstag hatte die EU mit Japan die Grundzüge eines Handelspakts besiegelt.

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