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Donald Trump zu Puerto Rico: Interview sorgt für Kurssturz

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Puerto Rico-Anleihen  

Trump-Interview sorgt für Kurssturz

05.10.2017, 11:26 Uhr | dpa, cwe

Donald Trump zu Puerto Rico: Interview sorgt für Kurssturz. US-Präsident Donald Trump spricht mit Vertretern der lokalen Behörden in San Juan (Puerto Rico). (Quelle: AP/dpa/Evan Vucci)

US-Präsident Donald Trump spricht mit Vertretern der lokalen Behörden in San Juan (Puerto Rico). (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa)

Aussagen von Donald Trump sorgen wieder einmal für Wirbel an den Finanzmärkten. Diesmal löste der US-Präsident mit Hinweisen auf einen Schuldenschnitt für Puerto Rico einen Kurssturz bei Anleihen aus.

Am Mittwoch fiel der Kurs einer der zuletzt meist gehandelten Anleihen Puerto Ricos auf ein Rekordtief. 2014 emittierte Papiere mit einer Laufzeit bis 2035 und einer Verzinsung von acht Prozent wechselten am Mittwoch für nur noch 32 Cent je Dollar Nennwert den Besitzer. Am Vortag hatte der Kurs noch bei 44 Cent gelegen.

Puerto Rico gehört nicht direkt zu den USA, hat aber den Status eines assoziierten Freistaats. Seit Jahren hat Puerto Rico mit einer desaströsen Finanzlage zu kämpfen, stand zuletzt mehrfach am Rand der Pleite und war immer wieder auf Hilfe aus Washington angewiesen. Insgesamt liegt die Schuldenlast bei rund 70 Milliarden US-Dollar (rund 64 Milliarden Euro). Hinzu kommen ungedeckte Pensionsansprüche.

"Wir werden das streichen müssen"

Trump deutete am Dienstag an, die Schulden Puerto Ricos gegenüber Investoren würden abgeschrieben. "Ihr wisst, dass sie euren Freunden an der Wall Street viel Geld schulden. Wir werden das streichen müssen", sagte Trump am Dienstag in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox News. "Ich weiß nicht, ob es Goldman Sachs ist oder wer auch immer, ihr könnt euch davon verabschieden."

Alfonso Orona, Chefberater für Rechtsfragen des Gouverneurs von Puerto Rico, sagte im Anschluss, man werde abwarten müssen und schauen, wie genau die Worte Trumps gemeint seien. Der Budgetdirektor des Weißen Hauses, Mick Mulvaney, betonte unterdessen, dass der Bundesstaat für die Schulden Puerto Ricos nicht aufkommen werde.

Besuch Trumps sorgt für Wirbel

Derzeit hat Puerto Rico mit schweren Schäden durch den Hurrikan "Maria" zu kämpfen. Gouverneur Ricardo Rosselló beziffert die Zahl der Todesopfer inzwischen auf mindestens 34. Bei seinem Besuch im Katastrophengebiet hielt Trump am Dienstag den Puerto Ricanern die hohen Kosten für die Rettungseinsätze und die Aufräumarbeiten vor. "Puerto Rico, es tut mir leid, euch das sagen zu müssen, aber ihr habt unser Budget ein bisschen durcheinandergebracht", sagte Trump.

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