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Wirtschaft: Menschenkette für Kohle-Ausstieg - Proteste im rheinischen Revier

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Wirtschaft  

Menschenkette für Kohle-Ausstieg - Proteste im rheinischen Revier

27.08.2017, 15:30 Uhr | dpa-AFX

KERPEN (dpa-AFX) - Vier Wochen vor der Bundestagswahl haben mehrere Tausend Menschen im rheinischen Revier mit verschiedenen Protestaktionen einen schnellen Kohleausstieg gefordert. Rund 3000 Bürger bildeten am Samstag eine Menschenkette am Braunkohletagebau Hambach. Die überwiegend in Rot gekleideten Teilnehmer signalisierten dem Energiekonzern RWE mit ihrer zwei Kilometer langen roten Linie: "Bis hierher und nicht weiter". An dem Protest nahmen auch Spitzenpolitiker der Grünen teil.

Einige Blockaden an der Strecke einer Kohletransportbahn löste die Polizei am Samstag auf. Mehrere hundert Aktivisten wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen. Der Betreiber RWE drosselte im Kraftwerk Neurath vorübergehend die Leistung. Am Sonntag kletterten im Tagebau Garzweiler elf Braunkohlegegner auf einen stillstehenden Bagger, kamen aber kurz darauf wieder herunter, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Im Tagebau Hambach ketteten sich vier Personen mit Fahrradschlössern an Förderbänder. "Das haben wir ruckzuck wieder gelöst", berichtete der Sprecher.

Er zog eine insgesamt positive Bilanz des mehrtägigen Einsatzes. "Seit Donnerstag konnten wir verhindern, dass Hunderte in die Tagebaue eindringen oder Kraftwerke besetzen." Die Proteste unterschiedlicher Gruppen sollen noch bis Dienstag dauern. Die Menschenkette galt als ein Höhepunkt.

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Der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz, Hubert Weiger, sagte am Samstag, Nordrhein-Westfalen dürfe höchstens ein Viertel der vorgesehenen Kohle-Mengen abbauen, damit Deutschland seine Klimaschutzziele noch einhalten könne. "Wir brauchen ein Kohleausstiegsgesetz, wir brauchen Strukturmaßnahmen für die Menschen, für die Region, Arbeitsplätze und einen Schub für die Energiewende", forderte Weiger.

Die Polizei rechnete bis Dienstag nicht mehr mit größeren Aktionen. Sieben Beamte wurden verletzt. Es sei "abscheulich", dass auch gezielt Mannschaftwagen mit Schleudern und Feuerwerkskörpern beschlossen worden seien, sagte der Sprecher. Eine Frau wurde bei den Protesten verletzt.

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