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Strafe für tote Steinadler wegen Windrädern in den USA

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Gefahr für Vögel  

Strafe für tote Steinadler wegen Windrädern

23.11.2013, 11:33 Uhr | AP, t-online.de

Strafe für tote Steinadler wegen Windrädern in den USA. Steinadler können mit Windrädern zusammenstoßen und getötet werden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Steinadler können mit Windrädern zusammenstoßen und getötet werden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In den USA will eine Windenergiefirma eine Geldstrafe von einer Million Dollar (rund 740.000 Euro) zahlen, weil in ihren Windrädern 14 Steinadler umgekommen sind. Das Unternehmen Duke Energy aus Charlotte in North Carolina gab eine Einigung mit den Behörden bekannt, nach der es sich eines Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutz von Zugvögeln schuldig bekennen werde.

Der Tod der Steinadler, der sich über einen Zeitraum von drei Jahren erstreckt, werde als Ordnungswidrigkeit behandelt. Es ist die erste Geldstrafe im Zusammenhang mit Vogeltod in Windrädern seit Amtsantritt von Präsident Barack Obama 2008. Obamas Regierung setzt sich für den Ausbau emissionsfreier Windenergie ein.

Studie listet tote Vögel auf

Einer Studie von staatlich angestellten Biologen zufolge sind seit 2008 in zehn US-Staaten mindestens 67 Stein- und Weißkopfseeadler in Windkraftanlagen umgekommen. Duke Energy ist nach eigenen Angaben die größte Energie-Holding in den USA und versorgt rund 7,2 Millionen Kunden. Das Unternehmen produziert Strom aus Kohle, Kernkraft, Erdgas, Öl und aus erneuerbaren Quellen.

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Auch in Deutschland gibt es eine Diskussion um die Gefährlichkeit von Windrädern für Vögel und Fledermäuse. Bei den Vögeln sind offenbar die Greifvögel besonders betroffen. Auch die nachtaktiven Fledermäuse kollidieren vor allem in warmen Sommernächten häufig mit Windkraftanlagen. Bis zu 60 Vögel und 50 Fledermäuse sterben nach älteren Angaben des Naturschutzbundes Nabu pro Jahr an einer einzelnen Anlage.

Blattspitzen rasen durch die Luft

Den Fliegern wird das hohe Tempo der Rotoren zum Verhängnis. Während sich die Anlagen für das menschliche Auge recht langsam drehen, erreichen die Rotorspitzen je nach Größe bei einem mäßigen bis frischen Wind von 40 km/h Geschwindigkeiten von 240 bis 300 Stundenkilometern. Das können die Tiere nicht einschätzen.

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