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Völlegefühl: Pfefferminztee ist für den Magen besser als Schnaps

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Verdauungsprobleme  

Bloß kein Schnaps: So lassen sich Völlegefühle lindern

19.12.2013, 15:54 Uhr | fsy, dpa

Völlegefühl: Pfefferminztee ist für den Magen besser als Schnaps. Völlegefühl: Wer sich den Bauch vollgeschlagen hat, sollte anschließend tunlichst auf einen Absacker verzichten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer sich den Bauch vollgeschlagen hat, sollte anschließend tunlichst auf einen Absacker verzichten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weihnachten ist nicht nur eine Zeit der Besinnlichkeit, sondern auch eine Zeit des guten Essens. Wer beim Festmahl über die Stränge geschlagen hat, hilft sich anschließend gerne mit einem Schnaps. Das regt die Verdauung an, denken viele. Doch diese Annahme ist falsch. Ein Schnaps kann der Verdauung sogar schaden. So werden Sie das lästige Gefühl schnell wieder los.

Schnaps nein, Kräuterlikör vielleicht, Pfefferminztee ja: Wer sich diese Regel merkt, kann nach einem üppigen Essen an den Feiertagen schnell das lästige Völlegefühl loswerden, wenn er über die Stränge geschlagen hat. Die Ernährungsexpertin Michaela Bänsch von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement / BSA-Akademie in Saarbrücken erklärt die Zusammenhänge.

Schnaps verlangsamt die Verdauung

Nach einem üppigen Essen kann ein Schnaps zwar dazu beitragen, das Völlegefühl zu mindern. Denn der Alkohol entspannt die Magenmuskulatur. Trotzdem ist Schnaps Bänsch zufolge keine gute Wahl, weil der Alkohol zugleich dazu führt, dass die Magenmuskulatur weniger kräftig als sonst pumpt. Der Mageninhalt erreicht dadurch den Darm langsamer. Das heißt, das Essen bleibt im Endeffekt länger im Magen. Je hochprozentiger, desto langsamer wird verdaut.

Anders bei Likören

Liköre enthalten zwar auch Alkohol, bieten aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Schnaps - in ihnen stecken ätherische Öle aus pflanzlichen Inhaltsstoffen wie Ingwer, Anis, Artischocke, Kümmel und Kamille. Die Öle schützen laut Bänsch vor Blähungen, Völlegefühl, Bauchkrämpfen und anderen Verdauungsbeschwerden. Damit die Öle wirken können, bedürfen sie eines sogenannten Trägermediums - in diesem Fall Alkohol. Mit Wasser alleine, zum Beispiel als Kräutertee, würde es nicht funktionieren. Eine Ausnahme hiervon ist Pfefferminze.

Geheimwaffe Pfefferminztee

In Form von Teeblättern verbinden sich ihre ätherischen Öle schnell mit dem Teewasser. Ein Pfefferminztee könne so zum gewünschten Erfolg führen und das Völlegefühl ganz ohne Alkohol reduzieren, sagt Bänsch. Denn der Tee stört die Verdauung nicht. Die Ernährungsexpertin empfiehlt darüber hinaus einen Verdauungsspaziergang. Der hat außerdem den Vorteil, dass sich ein paar der zuvor angefutterten Kalorien gleich wieder abbauen lassen.

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