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So nehmen Männer ab

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So kriegen Männer ihr Fett weg

10.01.2017, 11:34 Uhr | Sabine Kelle, wanted.de

So nehmen Männer ab. Keine Angst vor der Waage. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Keine Angst vor der Waage. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bierbauch und Doppelkinn – zwei Drittel der deutschen Männer tendieren zum Übergewicht. Wie kann Man(n) schnell Pfunde verlieren? wanted.de hat einen Experten befragt.

Frauen stecken ja quasi ständig in einer Diät. Salat statt Steak, Eiweiß-Rührei statt sattem Bauernfrühstück - so ein extremes Fastenprogramm müssen Sie sich nicht geben. Vorausgesetzt Sie gehören zum sogenannten Apfeltyp - wie die meisten Männer. Dieser Typ hat es beim Abnehmen etwas einfacher als der Birnentyp, zu dem die meisten Frauen zählen. Das bestätigt uns Lars Selig, seines Zeichens Ernährungstherapeut, Diätassistent und Medizinpädagoge von der Fachgruppe Adipositas des VDD (Verband der Diätassistenten).

Massenphänomen Übergewicht

Bei den Apfeltypen sitzt das Fett "vorrangig im Bauchbereich". Damit stehen die Chancen gut, das Gewicht zu reduzieren. "Allerdings ist diese Fettverteilung weit gefährlicher, da sie näher am Herz ist und damit eine hohe Gefahr an Begleiterkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall mit sich bringt", ergänzt Selig. Spätestens wenn Freunde Witze über den neu erworbenen Bierbauch reißen, ist es höchste Eisenbahn. Ein vernünftiger Diätplan muss her. Ein Diätassistent wie Selig oder ein Ernährungsberater analysiert die bisherigen Ess-Gewohnheiten.

Schon der Verzicht auf den Nachtisch oder auf besonders fettige oder zuckerhaltige Lebensmittel kann sich schnell positiv auswirken.

Erfolgreich abspecken "Abnehmen ist mit der Umstellung auf eine gesunde Ernährung unter der Verwendung fettarmer, zuckerarmer, eiweißreicher Ernährung immer am wirkungsvollsten", weiß Fachmann Selig. Ein wenig können Sie dann doch von dem mageren Ernährungsplan Ihrer Liebsten lernen. Es muss ja nicht nur der fade Salat sein. Mit leckeren Hähnchen und einem verdauungsanregendem Honig-Senfdressing schmeckt auch das Grünzeug - und zwar mit gutem Gewissen. Abnehmen im Alter

Das Alter spielt beim Abnehmen eine wichtige Rolle: Gerade reifere Herren haben "einen verringerten Leistungsumsatz und benötigen nicht mehr so viel Energie", sagt Selig. Außerdem haben sie "zudem einen höheren Vitamin und Mineralstoffbedarf".

Ab einem bestimmten Alter sollte man zudem von Radikaldiäten absehen. Die schnelle Gewichtsabnahme verträgt der Körper dann schlechter. Gut Ding will Weile haben.

Bewegung statt Stillstand Ein altbewährtes Rezept hilft gegen die Kilos: Bewegung. Schon ein ausgiebiger Spaziergang kurbelt Kreislauf und Fettverbrennung an. Ein Schrittzähler und passende Bewegungs-Apps geben Aufschluss über die tägliche Bewegung und spornen zusätzlich an.  Nehmen Sie statt Rolltreppe und Fahrstuhl die Treppe, laufen Sie die zwei Busstationen zur Arbeit oder fahren Sie für kurze Strecken mit dem Fahrrad statt dem Auto. Einzige Ausnahme: Zum gemütlichen Herrenabend in der Bar fahren Sie lieber mit dem Auto - einfach damit Sie nicht trinken. Alkohol ist einer der größten Kalorienlieferanten. Manch einem ist es peinlich, vor Freunden über die eigene Diät zu sprechen. Ändern Sie einfach den Blickwinkel: Bezeichnen Sie die neuen Gewohnheiten als einen Weg, gesünder zu leben. Kleine Notlügen sind ebenso erlaubt: Erzählen Sie, Sie würden für einen Sportevent trainieren, oder Ihr Arzt hat Ihnen zu der Ernährungsumstellung geraten. Für mehr Kontrolle empfiehlt es sich, ein Tagebuch zu führen.  Diät-Fehler

Eine Diät bezeichnet zwar "nur eine veränderte Lebensweise und Lebensführung", klärt Selig auf. "Im allgemeinen Sprachgebrauch wird eine Diät aber immer mit Einschränkungen in der Lebensmittelauswahl in Verbindung gebracht. In diesem Sinne gibt es jedoch tatsächlich Diäten, die grundsätzlich nicht empfohlen werden. Je eingeschränkter, umso risikoreicher sind diese mit zunehmendem Alter. Beispielsweise dürfen Diabetiker, welche Insulin spritzen, keine Atkins-Diät durchführen."

Solche Diäten mit viel rotem Fleisch, Sahne, Käse und gebratenen Lebensmitteln steigern zudem das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Denn Fleisch hat einen hohen Anteil gesättigter Fettsäuren.

No-Gos beim Abnehmen

"Auch ist vor jeder Diät mit starker Einschränkung der Energie oder einzelner Nährstoffe zu warnen. Bei zu geringer Energiezufuhr besteht tatsächlich die Gefahr, nicht abzunehmen. Der Körper gerät in eine Art Mangelversorgung und gibt keine gespeicherte Energie frei," sagt Selig. Das sollte man den Damen in Hollywood mal auf ihren leeren Tellern servieren. Auch wer zu wenig Eiweiß (helles Fleisch, Fisch und Hülsenfrüchte) zu sich nimmt, läuft Gefahr, Muskelmasse abzubauen. Aber es sind die Muskeln, die Fett verbrennen. Die Freude über verlorene Kilos wäre somit trügerisch. 

Zeitschriften und das Internet quellen geradezu über mit vielversprechenden Wunderpillen gegen Speck und Übergewicht. Der Experte warnt vor der Einnahme von solchen Abnehmpillen, "da diese oft mit Nebenwirkungen einhergehen und die Effektivität nicht nachgewiesen ist". Und mal ehrlich: Was Sie in mehreren Jahren angelegt haben, wird eine Pille sicher nicht in wenigen Tagen wegzaubern. Investieren Sie das Geld lieber in einen Ernährungs- oder Sportcoach.

Motivation für gesundes Abnehmen

Wer gesund abnehmen möchte, sollte sich realistische Ziele setzen. Selig empfiehlt "für langfristige Erfolge eine durchschnittliche Gewichtsabnahme von 500 Gramm pro Woche. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass eine schnellere Gewichtsabnahme oft mit dem sogenannten Jojo-Effekt einhergeht." Soll heißen, nach der Diät nimmt man das verlorene Gewicht wieder zu. Oder hat im schlimmsten Fall sogar noch mehr auf den Rippen.

Laut Selig sind 67 Prozent der deutschen Männer übergewichtig. Mit 23 Prozent ist fast ein Viertel adipös - also wirklich fettleibig. Ein kleiner Trost: Bei den Damen sind die Zahlen nur leicht geringer. Der sogenannte Body Mass Index (kurz BMI) zeigt, ob man übergewichtig ist. Hierfür wird das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt. "Der Normal-BMI liegt zwischen 20 und 25. Ab einem BMI von 25 besteht Übergewicht, ab einem von 30 spricht man von Adipositas", erläutert Selig.

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