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Gut schlafen bei Hitze: Fünf Tipps für den Sommer

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Heiße Nächte im Sommer  

Gut schlafen bei Hitze: Fünf Tipps

01.08.2017, 09:27 Uhr | ah

Gluthitze draußen: So halten Sie es drinnen kühl.
5 Tipps: Was tun gegen Hitze in der Wohnung?

Die Sonne kann im Sommer unerträglich werden, besonders wenn das Thermometer auf über 30 Grad steigt.

Gluthitze draußen: So halten Sie es drinnen kühl. (Quelle: T-Online)


Wenn die Temperaturen auch nachts kaum absinken und die Luft im Zimmer steht, ist für viele an Schlaf nicht zu denken. Was Sie tun können, damit Sie auch im Sommer bei nächtlicher Hitze gut schlafen können, erfahren Sie in den folgenden fünf Tipps. 

1. Die richtige Wäsche wählen

Benutzen Sie für Ihre nächtliche Ruhe atmungsaktive Schlafsachen. Ideal ist leichte Baumwollkleidung, welche den Schweiß gut aufsaugt. Viele Menschen schwören auf Funktionswäsche. Diese Kleidung leitet Feuchtigkeit und Wärme aktiv vom Körper nach außen. Verzichten Sie in jedem Fall auf zu eng anliegende Kleidung. Auch ohne Kleidung zu schlafen, ist eine Alternative, wenn Sie sich dabei wohl fühlen.

Statten Sie sich zudem mit dünnen Matratzen und Decken aus, um eine zu große Wärmespeicherung im Bett zu verhindern. Auch spezielle Sommerbettdecken finden Sie im Fachhandel. Bei großer Hitze reicht auch das Laken oder der leere Deckenbezug.

Der Schlafforscher Dr. Andreas Blau rät jedoch davon ab, die Kleidung oder das Bettzeug vor dem Schlafengehen in den Kühlschrank oder die Kühltruhe zu legen. "Im ersten Moment mag der Effekt angenehm sein, dann kann das Kleidungsstück aber schnell feucht, zu kalt oder unangenehm werden. Außerdem stört der klamme Stoff womöglich den Wärmetransport aus dem Körper", erklärt er gegenüber der "Apotheken Umschau"

2. Auf gute Lüftung achten

Die Fenster sollten von morgens bis abends geschlossen bleiben. Lassen Sie nach dem morgendlichen Lüften die Jalousien runter oder ziehen Sie die Vorhänge zu. Dies trägt dazu bei, dass sich keine Hitze in den Räumen aufstaut. Natürlich eignen sich auch Ventilatoren oder Klimaanlagen für die Abkühlung in den eigenen vier Wänden.

Öffnen Sie erst wieder zur Schlafenszeit die Fenster, um die abgekühlte, frische Luft von draußen rein zulassen. Achtung: Vorsicht ist geboten bei Zugluft. Achten Sie darauf, dass Ihre Zimmertüren geschlossen sind, wenn Sie sich zu Bett begeben, damit Sie am nächsten Morgen nicht mit einer Erkältung aufwachen. Auch den Ventilator sollten Sie in der Nacht möglichst ausschalten. 

3. Nicht zu viel trinken

Natürlich ist es wichtig, bei Hitze tagsüber viel Wasser zu trinken. Allerdings sollten Sie es damit vor dem Schlafengehen nicht übertreiben, um Ihre Nachtruhe nicht durch Toilettengänge zu unterbrechen. Verzichten Sie auch auf alkoholische Getränke. Diese steigern nicht nur den Harndrang, sondern "versetzen uns lediglich in einen flachen Schlaf", wie Dr. Alexander Blau warnt. Auch fettige und schwere Speisen sollten Sie am Abend meiden. 

Tipp: Um den Elektrolyte-Haushalt nach dem Schwitzen wieder auszugleichen, kann man einen Schuss Apfelessig und eine kleine Prise Salz in ein großes Glas Wasser geben und dieses trinken. 

4. Kalte Dusche für guten Schlaf?

Vor dem Schlafengehen eine kalte Dusche zu nehmen, gilt als eine Geheimwaffe gegen ein zu starkes Wärmegefühl im Körper. Doch besser schlafen Sie, wenn Sie kalte Duschen meiden, betont Dr. Alexander Blau in der "Apotheken Umschau". Durch das kalte Wasser ziehen sich die Gefäße zusammen und die Wärme kann nicht mehr so gut aus dem Körper transportiert werden. Besser sind Wechselduschen, wobei Sie mit dem kühlen Wasser beginnen und mit dem warmen aufhören. 

5. Nicht lange schlaflos herumwälzen

Wenn Sie nach 20 bis 30 Minuten immer noch nicht einschlafen können, sollten Sie aufstehen und sich mit etwas anderem beschäftigen, wie das Portal "gesundheit.de" rät. Lesen Sie ein Buch oder hören Sie entspannende Musik und gehen Sie erst dann wieder ins Bett, wenn Sie Müdigkeit verspüren. Auch ein beruhigender Kräutertee mit Melisse, Baldrian oder Lavendel kann das Einschlafen fördern.

Auf keinen Fall sollten Sie sich jetzt mit Ihrem Smartphone oder PC beschäftigen. Das blaue Licht der Geräte, welches wir als weiß wahrnehmen, sorgt dafür, dass die Bildung des Schlafhormons Melatonin zurückgefahren wird und wir nur noch wacher werden. 

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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