Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesund leben >

Rauchstopp: Nikotin schadet dem Gehirn länger als gedacht

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Rauchen  

Nikotin schadet dem Gehirn länger als gedacht

21.12.2012, 11:28 Uhr | dpa

Rauchstopp: Nikotin schadet dem Gehirn länger als gedacht. Rauchen schadet dem Gehirn. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Rauchen schadet dem Gehirn. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tabakkonsum führt nicht nur zur Raucherlunge, sondern offenbar auch zu einer Art Raucherhirn. Denn die Auswirkungen von Nikotin auf das Gehirn sind dauerhafter als bisher angenommen. Schweizer Forscher haben dafür das Glutamat-System von Rauchern, Ex-Rauchern und Nichtrauchern im zentralen Nervensystem verglichen. Die Studie wurde in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "PNAS" veröffentlicht. Wir verraten, ab wann sich der Körper erholt.

Weniger Botenstoffe im Gehirn

Für die Untersuchung wurde ein Protein unter die Lupe genommen, das neurologische Prozesse im Gehirn steuert: der Glutamat-Rezeptor 5 (mGluR5). Die Menge dieses Proteins im Gehirn von Rauchern war im Durchschnitt um 20 Prozent verringert, in einzelnen Hirnregionen sogar um bis zu 30 Prozent. Auch Ex-Raucher, die im Durchschnitt 25 Wochen abstinent waren, zeigten eine mGluR5-Reduktion um 10 bis 20 Prozent. "Diese Veränderung des Glutamat-Systems bei Rauchern ist im Ausmaß und in der Verteilung weit größer, als man bisher angenommen hat", sagt Mitautor Gregor Hasler.

Mehr Angststörungen bei Rauchern?

Weiterhin sei aber unklar, ob die anhaltenden Veränderungen des Glutamat-Systems zum erhöhten Risiko für Angststörungen bei Rauchern und für Übergewicht bei Ex-Rauchern verantwortlich sind. "Hinsichtlich der Entwicklung von Medikamenten, die auf das mGluR5-Protein einwirken, ist zu berücksichtigen, dass sich die Wirkung bei Rauchern und Ex-Rauchern deutlich von der Wirkung bei Nichtrauchern unterscheiden könnte", erklärt der Chefarzt aus Bern. Nikotin verursacht im Gehirn eine sowohl stimulierende als auch beruhigende Wirkung. Bei 'Aussteigern' treten oft erst einmal Gereiztheit, Ängste, Lustlosigkeit, Kopfschmerzen, Schlafprobleme, Konzentrationsschwäche und verstärktes Hungergefühl auf.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Shopping
Geschenktipp: NIVEA Creme- dose mit Ihrem Lieblingsfoto
Fotodose bestellen auf NIVEA.de
Shopping
Kleines und großes Glück zum Verschenken & selbst lieben
von ESPRIT
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Meistgesuchte Themen A bis Z
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesund leben

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017