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Anti-Raucher-Gesetz: EU-Staaten wollen Schockbilder auf Zigarettenpackungen

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Anti-Raucher-Gesetz  

EU-Staaten wollen Raucher schocken

21.06.2013, 19:25 Uhr | AFP

Anti-Raucher-Gesetz: EU-Staaten wollen Schockbilder auf Zigarettenpackungen. Anti-Rauch-Gesetz: Schockbilder dieser Art sollen künftig vor dem Rauchen warnen. (Quelle: dpa)

Schockbilder dieser Art sollen künftig vor dem Rauchen warnen. (Quelle: dpa)

700.000 Menschen sterben in der EU jährlich an den Folgen des Rauchens. Diese Zahl will die EU nun drastisch verringern. Deshalb haben sich die EU-Staaten auf schärfere Regeln für Tabakprodukte geeinigt, die vor allem junge Menschen vom Rauchen abhalten sollen. Unter anderem sollen Schockbilder auf Zigarettenpackungen vor den Folgen des Rauchens warnen.

"Das ist ein wirklich wichtiger Tag", sagte der irische Gesundheitsminister James Reilly als Vertreter der EU-Ratspräsidentschaft. Er hatte zuvor emotional für die Einführung des Anti-Rauch-Gesetzes plädiert, auf das sich die EU-Staaten heute geeinigt haben. "Ich bin erfreut, dass wir der Gesundheit der Menschen und unserer Kinder Vorrang gegeben haben."

Schockierende Bilder sollen junge Menschen vom Rauchen abhalten

Texte wie "Rauchen ist tödlich" sind zwar schon bisher Pflicht. Neu ist jedoch, dass europaweit auf 65 Prozent der Zigarettenpackungen schockierende Bilder prangen sollen, um Menschen vom Rauchen abzuhalten. Fotos zum Beispiel von Raucherbeinen, durch Rauchen verdorbenen Zähnen, Patienten im Krankenbett oder Babys im Brutkasten sind schon heute in mehreren EU-Ländern Pflicht, doch nicht europaweit und nicht in Deutschland.

Das Aus für Mentholzigaretten

Für Mentholzigaretten würde das Gesetz voraussichtlich das Aus bedeuten. Denn Aromen wie Menthol sollen nur in so geringen Mengen erlaubt bleiben, dass sie das Tabakaroma nicht überdecken. Extra dünne Slimzigaretten dürfen bleiben, solange sie mindestens 7,5 Millimeter Durchmesser haben. Auch der Verkauf von nikotinhaltigen elektronischen Zigaretten soll deutlich strenger reguliert werden, da sie ab einem bestimmten Nikotingehalt eine Zulassung als Arzneimittel benötigen sollen. Das EU-Parlament muss den Neuregelungen noch zustimmen. Mit einem Beginn der Verhandlungen rechnen EU-Diplomaten im Herbst.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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