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Zecken bleiben selbst im Herbst noch gefährlich

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Auch im Herbst bleiben Zecken gefährlich

22.09.2015, 14:35 Uhr | dpa-tmn

Zecken bleiben selbst im Herbst noch gefährlich. Zecken: Die Krabbeltiere sind zunehmend auch im Winter aktiv.  (Quelle: imago/ARCO IMAGES)

Auch im Herbst übertragen Zecken FSME und Borreliose. (Quelle: imago/ARCO IMAGES)

Der Sommer ist zwar vorbei, doch die Zecken bleiben noch eine Weile aktiv. Bis in den Spätherbst können die Spinnentiere gefährliche Krankheiten wie Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und Borreliose übertragen.

Solange die Temperaturen nicht unter sieben Grad fallen, gelten Warnungen vor Zecken weiter. In Deutschland zählen vor allem Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen und das südöstliche Thüringen zu den Risikogebieten für eine FSME Übertragung, warnt der Bundesverband für Gesundheitsprävention und Verbraucherschutz. Eine Impfung kann vor einer FSME Erkrankung schützen. Zu den Risikogebieten zählen außerdem Österreich, Osteuropa und Süddeutschland.

Leicht sinkende Tendenz

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland 265 Menschen an FSME erkrankt. Nach Angaben des Berliner Robert Koch-Instituts (RKI) gingen die Zahlen für die Frühsommer-Meningoenzephalitis im Vergleich zu 2013 zurück: Damals gab es 420 Fälle.

Besseres Wetter - mehr FSME-Fälle

Solche Schwankungen von Jahr zu Jahr seien normal, sagte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher. Die Fallzahl hänge unter anderem vom Wetter ab - weil abhängig davon mehr oder weniger Menschen in der freien Natur unterwegs sind.

Zecken lieben Feuchtigkeit

FSME kann in schweren Fällen bleibende Schäden wie Lähmungen zur Folge haben. Sobald es tagsüber längere Zeit mindestens sechs bis acht Grad warm ist, werden die Zecken hierzulande aktiv. Als größter Feind der Zecke gilt längere Trockenheit. Die feuchte Witterung im Herbst hingegen bietet den Spinnentieren ideale Bedingungen.

Infektion für Erwachsene gefährlicher als für Kinder

FSME-Erreger sind Viren, die beim Zeckenstich auf den Menschen übertragen werden können. Experten empfehlen denjenigen eine Schutzimpfung, die in Risikogebieten leben oder Urlaub machen und in freier Natur unterwegs sind. Für die Dreifachimpfung gegen Zecken gibt es in vielen Risikogebieten für Kinder recht gute Impfquoten, für Erwachsene jedoch häufig nicht.

Die Infektion gilt für Erwachsene jedoch als gefährlicher als für Kinder. In besonders schweren Fällen kann es nach einer FSME-Infektion zur Gehirnentzündung und zur Schädigung des Rückenmarks kommen. Nur im Extremfall verläuft die Krankheit tödlich.

Borreliose in ganz Deutschland verbreitet

Eine weitere von Zecken übertragene Erkrankung ist die von Bakterien verursachte Lyme-Borreliose. Typische Risikogebiete gibt es für dafür nicht, die Infektion kann man sich überall einfangen. Sie beginnt oft mit einem roten Ring, der sich um den Zeckenstich bildet. Weitere Symptome können Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Fieber sein. Unbehandelt sind Spätfolgen wie Gelenk-, Herzmuskel- oder Nervenentzündungen möglich.

Lange Hosen halten Zecken fern

Wer sich vor Zecken schützen will, bleibt bei Spaziergängen am besten auf den Wegen. Bei Touren durch Parks und Wälder halten lange Hosen die Krabbeltiere fern. Im Idealfall steckt man die Hosenbeine in die Socken.

Zudem sollte man sich anschließend gründlich absuchen, um mögliche Zecken sofort zu entfernen.

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