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Alltagsgegenstände austauschen: Nacktschläfer sollten öfter wechseln

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Was man wie oft tauschen muss  

Wann man die Zahnbürste wechseln sollte

02.04.2016, 12:00 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Alltagsgegenstände austauschen: Nacktschläfer sollten öfter wechseln. Die Zahnbürste sollte man alle zwei Monate wechseln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Zahnbürste sollte man alle zwei Monate wechseln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Tauschen Sie nach einer Erkältung die Zahnbürste aus oder wechseln Sie die Bettwäsche alle zwei Wochen? Im Alltag gibt es eine Menge Gebrauchsgegenstände, die regelmäßig ausgewechselt werden sollten, doch so manches Mal wird das vernachlässigt. An diese zehn Dinge sollten Sie denken.

So empfehlen Zahnärzte, die Zahnbüste alle zwei Monate auszutauschen. Denn im Laufe der Zeit sammeln sich darauf jede Menge Keime – Schätzungen zufolge durchschnittlich 100 Millionen – und auch die Borsten nutzen sich mit der Zeit ab. Zeigen sich bereits vorher Ablagerungen oder starke Abnutzungen, sollte man schon früher wechseln.

Nach jeder Erkältung eine neue Zahnbürste

Nach einer überstandenen Erkältung, Grippe oder einem sonstigen Infekt ist ebenfalls eine neue Bürste vonnöten, sonst droht eine weitere Infektion, wie die Zahnärztekammer Nordrhein warnt. Tipp: Um die Keimbesiedelung generell möglichst gering zu halten, die Zahnbürste nach dem Putzen immer gründlich abspülen und mit dem Kopf nach oben zum Trocken in den Becher stellen.

Bettwäsche: Wer schwitzt sollte wöchentlich wechseln

Wer im Schlaf stark schwitzt oder nackt schläft, sollte Laken, Bett- und Kopfkissenbezüge mindestens einmal pro Woche wechseln, so die Empfehlung des Industrieverbandes Körperpflege- und Waschmittel e. V. (IKW). Für alle anderen sei ein Wechsel im zweiwöchigen Rhythmus ausreichend.

Auch im Schlafanzug sammeln sich Schweiß, Hautschuppen und Bakterien. Daher sollte dieser bei starkem Schwitzen und beim Tragen ohne Unterwäsche nach zwei Tagen in die Waschmaschine kommen, ansonsten alle vier Tage.

Matratze spätestens nach acht Jahren austauschen

Und wie sieht es bei der Matratze aus? Die Stiftung Warentest rät, die Matratze spätestens nach acht Jahren auszutauschen. In dieser Zeit hat sich jede Menge Schweiß in ihr angesammelt – ein ideales feuchtwarmes Klima für Keime und Schimmel. Allerdings kann es auch sein, dass die Matratze schon früher gewechselt werden muss, etwa wenn sich unbequeme Kuhlen gebildet haben oder aufgrund unzureichender Lüftung Schimmel entstanden ist.

Ausreichendes Lüften ist für die Matratze daher besonders wichtig. Ein Lattenrost unterstützt die Luftzirkulation ebenso wie zurückgeschlagenes Bettzeug. Das lässt die Matratze atmen. Experten empfehlen zudem, die Matratze alle drei Monate zu wenden.

Stumpfe Rasierklingen reizen die Haut

Die Klingen von Nassrasierern sollten ebenfalls regelmäßig ausgetauscht werden. Ist die Klinge stumpf, schabt sie mehr über die Haut als dass sie gleitet und der Anwender übt zusätzlichen Druck aus, um ein halbwegs gutes Ergebnis zu erzielen. Die Folge sind rote Stellen, Entzündungen und Verletzungen auf der Haut. Zudem sammeln sich mit der Zeit Bakterien an, die ebenfalls zu Hautreizungen führen können.

Kommt die Klinge täglich zum Einsatz, ist ein Wechsel im Zwei-Wochen-Rhythmus ein guter Richtwert. Wer seltener rasiert, muss die Klinge seltener erneuern. Ist die Rasur bereits früher nicht mehr so gründlich oder bilden sich kleine Rostpunkte auf der Klinge, sollte man sofort wechseln. Die Klingen von Elektrorasierern hingegen halten meist wesentlich länger. In der Packungsbeilage steht, wann der Hersteller einen Tausch empfiehlt.

Handtücher mindestens einmal wöchentlich austauschen

Duschtücher sind nach dem Abtrocknen ein idealer Nährboden für Keime. Zudem ist es im Bad meist angenehm warm. So vermehren sich Bakterien und Pilze rasch. Ein Mal in der Woche sollten sie daher ausgetauscht werden, empfiehlt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Handtücher sollte man Hygieneexperten zufolge sogar alle drei Tage wechseln und bei 60 Grad waschen. Riecht das Handtuch schon vorher muffig, besser gleich zu einem neuen greifen. Und: Wer krank ist und beispielsweise eine Magen-Darm-Infekt hat, sollte ein eigenes Handtuch verwenden und dies täglich austauschen, damit sich nicht auch noch Familienmitglieder anstecken.

Waschlappen am besten täglich wechseln

Wer Waschlappen benutzt, sollte diese nach jedem Duschen in die Wäsche geben, da sie mit der Intimregion und so unter anderem auch mit Darmbakterien in Berührung kommen, raten Gynäkologen. Das feuchte Milieu im Waschlappen begünstigt zudem die Vermehrung von Keimen. Werden die verunreinigten Waschlappen immer wieder benutzt, riskieren vor allem Frauen aufgrund der kurzen Harnröhre Infekte wie etwa Blasenentzündungen. Wieder sauber wird der Waschlappen bei einem 60-Grad-Waschgang mit Vollwaschmittel.

Unterwäsche und Socken täglich wechseln

Unterwäsche und Socken sollte man ebenfalls täglich wechseln. Nicht nur weil sich in dem feuchten und warmen Milieu von Schuhen und Intimzone schnell unangenehme Gerüche bilden. Bei Frauen steigt zudem das Infektionsrisiko, da Scheideneingang, Harnröhre und After sehr eng beieinander liegen.

Und der BH? Laut dem IKW ist ein BH-Wechsel alle drei bis sieben Tage meist ausreichend, sofern man nicht stark schwitzt. Gereinigt wird dieser am besten per Handwäsche oder in einem Wäschesäckchen geschützt in der Maschine. Wichtig ist, auf die Waschempfehlung des Herstellers zu achten, damit das Wäschestück keinen Schaden nimmt.

Geschirrtücher, Putzlappen und Schwämme sind Keimfallen

Verschmutzte Küchentücher, Putzschwämme und Spülbürsten können Krankheitserreger verbreiten und somit eine Gefahr darstellen, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Vor allem von der Benutzung von Schwämmen raten die Hygieneexperten ab. Sie trocken nur sehr langsam und werden meist zu selten ausgetauscht. Für Lebensmittelkeime wie Salmonellen und Campylobacter eine ideale Brutstätte.

Putz- und Spüllappen sowie Geschirrtücher müssen dem BfR zufolge nach dem Gebrauch immer gut trocknen. Mindestens ein Mal in der Woche sollte man sie austauschen – besser öfter – und bei 60 Grad waschen. Zum Aufwischen von Lebensmittelrückständen ist Küchenpapier ideal, da dieses sofort nach dem Gebrauch entsorgt werden kann. 

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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