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Die besten Tipps gegen Käsefüße

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Dufte Sohlen  

Die besten Tipps gegen Käsefüße

09.01.2017, 11:56 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Die besten Tipps gegen Käsefüße. Je stärker die Füße schwitzen, desto schneller fangen sie an zu müffeln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Je stärker die Füße schwitzen, desto schneller fangen sie an zu müffeln. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schwitzende Füße sind zuerst geruchsneutral. Erst wenn Bakterien den Schweiß zersetzen, bildet sich der unangenehme stechende "Käse"-Geruch. Denn dabei entsteht unter anderem Buttersäure. Die besten Tipps gegen Käsefüße.

Unser Körper besitzt zwei bis drei Millionen Schweißdrüsen. In besonders großer Zahl sind sie an Händen, Füßen und Achseln zu finden. Wie stark wir schwitzen, hängt unter anderem von unseren Genen ab. Die Schweißbildung selbst kann verschiedene Ursachen haben. So lassen unter anderem hormonelle Einflüsse, eine Schilddrüsenüberfunktion oder eine Hyperhidrose (übermäßige Schweißproduktion) den Schweiß vermehrt fließen. Hitze, Stress und scharfe Speisen aktivieren die Schweißdrüsen ebenfalls.

Käsefüßen vorbeugen: Trockene Füße sind das A und O

Je stärker die Füße schwitzen, desto schneller fangen sie an zu müffeln. In dem feuchten und warmen Milieu fühlen sich Bakterien besonders heimisch. Um Käsefüßen vorzubeugen, kommt es daher vor allem darauf an, die Füße möglichst trocken zu halten und die Vermehrung der Bakterien zu bremsen.

Baumwollsocken nehmen Fußschweiß gut auf

Baumwollsocken sind der erste Weg zu geruchsneutralen Füßen. Sie nehmen Schweiß gut auf und sind zudem atmungsaktiv. Ebenfalls gut für die Belüftung der Füße ist leichtes und luftdurchlässiges Schuhwerk. Es sorgt für eine angenehme Temperatur und Feuchtigkeit kann entweichen. Auch hier sind natürliche Materialien wie Baumwolle, Leinen oder Leder besser als synthetische Materialien.

Wer die Möglichkeit hat, zwischendurch immer wieder mal barfuß oder strümpfig zu laufen, sollte die Chance nutzen. Die Füße werden belüftet und massiert, die Schuhe können in der Zwischenzeit ausdampfen. Das beugt der Vermehrung von Bakterien vor.

Schuhe immer gut lüften

Wer sehr stark schwitzende Füße hat, wechselt am besten täglich die Schuhe. Während ein Paar in Gebrauch ist, kann das andere trocknen. Spezielle antibakterielle Schuhdeos und Desinfektionsmittel hemmen den Geruch im Schuh sowie die Bakterienbildung. Am besten einmal in der Woche anwenden.

Einlegesohlen schützen Schuhe vor Schweißgeruch

Damit sich der Schweißgeruch nicht zu sehr in den Schuhen festsetzt, sind Einlegesohlen empfehlenswert. Diese können ausgetauscht werden, sobald sie unangenehm riechen. Ledersohlen oder Sohlen aus Zedernholz beispielsweise nehmen Feuchtigkeit gut auf.

Bakterien ernähren sich von Hornhaut

Auch mit der richtigen Fußpflege hält man Bakterien gut in Schach. Neben regelmäßigem Waschen sollte auch starker Hornhautbildung entgegengewirkt werden. Mit einem Bimsstein lässt sich die trockene Haut sanft entfernen. Sind die Füße zu stark verhornt, begünstig das laut Dermatologen die Käsefüße, da sich Bakterien und Pilze teils von den kleinen abgestorbenen Hautpartikeln ernähren.

Salbei und Eichenrinde hemmen Schweiß

Fußbäder sind ebenfalls eine gute Hilfe gegen schwitzende Füße. Zusätze wie Eichenrinde oder Salbei sorgen nicht nur für einen angenehmen Duft und wirken antibakteriell. Sie sorgen außerdem dafür, dass sich die Schweißporen an den Füßen zusammenziehen. Die Schweißbildung wird so reduziert. Nach dem Fußbad oder Duschen die Füße zudem immer gut abtrocknen.

Trockene Füße schützen vor Fußpilz

Die Füße möglichst trocken zu halten, ist nicht nur sinnvoll, um miefenden Käsefüßen vorzubeugen. Quillt die feuchte Haut auf, haben neben Bakterien auch Pilze leichtes Spiel. Fußpilz kann dann besonders leicht in die Haut eindringen und sich ausbreiten. Wird er nicht behandelt, entsteht irgendwann Nagelpilz.

Juckt es zwischen den Fußzehen oder an der Sohle immer wieder, ist das ein Warnsignal. Auch kleine Risse sowie trockene und schuppende Bereiche können auf einen Pilzbefall hinweisen und sollten abgeklärt werden.

Bei sehr starkem Schwitzen besser zum Arzt

Wenn nichts gegen die feuchten Füße hilft und der Betroffene stark unter dem penetranten Geruch leidet, ist ein Besuch beim Hautarzt sinnvoll, um auf Ursachenforschung zu gehen. Steckt etwa eine Hyperhidrose hinter den Beschwerden, können spezielle Behandlungen, etwa mit Botox oder Gleichstrom, eine mögliche Hilfe sein.

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