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Parodontose: Warnzeichen wie Mundgeruch und Zahnfleischbluten richtig deuten

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Zahnfleischbluten und Mundgeruch  

Hinter Mundgeruch kann Parodontose stecken

10.08.2011, 10:18 Uhr | vdb

Parodontose: Warnzeichen wie Mundgeruch und Zahnfleischbluten richtig deuten. Parodontose: Im schlimmsten Fall droht Zahnverlust. (Foto: imago)

Parodontose: Im schlimmsten Fall droht Zahnverlust. (Foto: imago)

Sie haben Zahnfleischbluten und sind auch schon auf Ihren Mundgeruch hingewiesen worden? Dann sollten Sie zum Zahnarzt gehen, denn eine Parodontose könnte dahinter stecken. Unwahrscheinlich ist es nicht, denn die entzündliche Erkrankung des Gewebes um den Zahn ist ein Volksleiden: Rund 80 Prozent der Erwachsenen sind betroffen. Gründe sind mangelnde Aufklärung und eine zu späte Erkennung. Wir verraten, bei welchen Warnzeichen Sie aktiv werden sollten.

Bei Parodontose drohen Zahnverlust und Arteriosklerose

Parodontose trifft meist ältere Menschen. Nach dem 45. Lebensjahr ist sie die häufigste Ursache für Zahnverlust. Besonders tückisch: Die beginnende Parodontitis, wie Zahnärzte das Leiden nennen, bleibt häufig unerkannt, weil sie keine Schmerzen verursacht. Das Übel beginnt meist mit Symptomen wie Zahnfleischbluten, Schwellungen des Zahnfleisches und Mundgeruch. Sogar zu einer Bildung von Zahnfleischtaschen und dem Abbau des Kieferknochens kann es unbemerkt kommen. Doch es droht nicht nur der Zahnverlust: Die Parodontose auslösenden Bakterien können in die Blutgefäße gelangen und das erhöht die Gefahr von Arteriosklerose, Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfall.

Im schlimmsten Fall muss operiert werden

Das wichtigste um eine Parodontose im Anfangsstadium zu erkennen, sind regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt. Mit Hilfe eines Tests kann er die Erkrankung schnell erkennen. Dann behandelt er das entzündete Gewebe um die Zahnwurzel herum. So soll der Abbau von Fleisch und Kieferknochen gestoppt werden. Auch eine Intensivreinigung der Zahntaschen kann nötig sein. Sie wird unter einer örtlichen Betäubung durchgeführt. Ist die Parodontose schon stark fortgeschritten, muss operiert werden. Dann wird der Zahnfleischrand gelöst und erkranktes Gewebe entfernt. Manchmal ist zudem die Einnahme von Antibiotika notwendig. Ist die Parodontose einmal aufgetreten, ist eine lebenslange Betreuung notwendig, da es sich um eine chronische Krankheit handelt.

Rauchen und Schwangerschaft können Parodontose begünstigen

Zwar kann die Parodontose jeden treffen. Doch es gibt einige Faktoren, die das Risiko erhöhen. Dazu gehört an erster Stelle eine unzureichende Mundhygiene. Wer sich zu selten und zu kurz die Zähne putzt, die falsche Technik verwendet und auf Zahnseide verzichtet, ist besonders gefährdet. Doch auch das Rauchen, eine unbehandelte Diabetes, psychischer Stress, die falsche Ernährung, Übergewicht sowie hormonelle Veränderungen während der Pubertät oder der Schwangerschaft können eine Parodontose begünstigen.

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