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Ohrenschmerzen  

Ohrenschmerzen: Was dahinter steckt

10.08.2011, 10:16 Uhr | lac

Ohrenschmerzen: Was dahinter steckt. Zu viel Hygiene schadet den Ohren. (Foto: imago)

Zu viel Hygiene schadet den Ohren. (Foto: imago)

Schmerzen im Ohr sind sehr unangenehm. Zur Sicherheit sollte man damit sofort zum Arzt gehen, denn Ohrenschmerzen können ernsthafte Ursachen haben. Oft steckt eine Entzündung dahinter, es kann sogar ein Loch im Trommelfell sein. Eine Mütze hilft leider kaum - sechs Tipps, um die Ohren wirklich zu schützen.

Ohren nicht zu viel säubern

Nicht nur Kinder bekommen Ohrenentzündungen - auch Erwachsene sind betroffen. Ärzte unterscheiden zwischen der Gehörgangsentzündung und der Mittelohrentzündung. Eine Gehörgangsentzündung entsteht durch Bakterien im äußeren Ohr zwischen Ohrmuschel und Trommelfell. Die Ursache ist nicht etwa zu wenig Ohrenhygiene, sondern zu viel. Werden die Ohren zu häufig gesäubert, verschwindet das Ohrenschmalz. Das Schmalz ist kein Schmutz, sondern wird vom Körper produziert, um das Ohr zu schützen. Es wirkt desinfizierend, hält Insekten ab und transportiert Fremdkörper aus dem Ohr. Fehlt das Ohrenschmalz, können sich Bakterien und Pilze leichter im Gehörgang einnisten.

Ohrenschmalz vom Arzt entfernen lassen

Allerdings kann Ohrenschmalz manchmal auch die Ursache von Schmerzen sein - wenn es einen Pfropf bildet, der sich im Gehörgang festsetzt. Diesen Pfropf lässt man am besten vom HNO-Arzt entfernen. Auf keinen Fall sollte man versuchen, ihn selbst herauszuholen. Mit Wattestäbchen und anderen Hilfsmitteln (Bleistift, Büroklammer) drückt man den Pfropf nur noch fester in den Gehörgang, und riskiert zudem Verletzungen an Haut und Trommelfell.

Antibiotika nicht zu früh absetzen

Bei einer Gehörgangsentzündung helfen am besten Antibiotika, die als Tropfen oder Salbe direkt im Ohr angewendet werden. Allerdings sollte man die Behandlung nicht gleich abbrechen, wenn die Schmerzen nachlassen. Bis die Entzündung vollständig abgeheilt ist, dauert es oft länger - wer die Behandlung vorzeitig beendet, riskiert Komplikationen.

Nasentropfen helfen

Nicht zu spaßen ist auch mit einer Mittelohrentzündung. Wird sie nicht richtig behandelt, kann sie schwere Folgeschäden verursachen, zum Beispiel Schwerhörigkeit. Die Mittelohrentzündung entsteht meist aus einer Erkältung heraus. Das Mittelohr ist über die Ohrtrompete mit der Nase verbunden. Auf diesem Weg können Krankheitserreger von der Nase ins Ohr wandern. Abschwellende Nasentropfen helfen gegen die Mittelohrentzündung. Ob Antibiotika notwendig sind, entscheidet der Arzt. Bekommt ein Erwachsener immer wieder eine Mittelohrentzündung, hat er möglicherweise eine zu kurze Ohrtrompete, so dass Erreger aus der Nase besonders schnell das Ohr befallen können. Um sich gegen Mittelohrentzündungen zu schützen, muss man vor allem Erkältungen vorbeugen. Die Ohren mit einer Mütze warmzuhalten, bringt wenig: Die Entzündung wird durch Kälte nicht begünstigt.

Vorsicht im Schwimmbad

Wer gern schwimmen geht, muss auf seine Ohren besonders aufpassen. Denn das Chlorwasser weicht die Haut im Ohr auf, so dass Keime eintreten können. Insbesondere häufiges Tauchen macht das Ohr anfällig für Infektionen. Um vorzubeugen, sollte man nach dem Schwimmen die Ohren vorsichtig trocknen. Dafür eignet sich ein kleines, dünnes Handtuch - oder der Fön. Aber bitte nicht direkt die heiße Luft ins Ohr pusten: Lieber den Fön schwächer einstellen und die warme Luft mit der Hand ins Ohr fächeln. Auch beim Sprung ins Becken muss man aufpassen: Durch den harten Aufprall auf der Wasseroberfläche kann das Trommelfell reißen. Das verursacht heftige Schmerzen.

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