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Erste Hilfe: Was tun bei Schnittwunden?

12.03.2013, 13:57 Uhr | ac (CF)

Schnittwunden zählen zu den häufigsten Verletzungen. Sie entstehen oft durch Unachtsamkeit im Haushalt wie beim Hantieren mit scharfkantigen Gegenständen. Je nach Tiefe der Wunde sind unterschiedliche Sofortmaßnahmen nötig. Diese Tipps helfen Ihnen bei der Erstversorgung.

Tipps zur richtigen Versorgung mit Schnittwunden

Wie Sie mit Schnittwunden umgehen sollten, hängt vor allem von der Tiefe der Verletzung ab. Bei kleinen Schnitten helfen bereits einfache Pflaster zur Wundversorgung. Die Verletzung heilt dann innerhalb weniger Tage von ganz allein.

Anders sieht es bei tieferen Verletzungen aus, die mit großem Blutverlust einhergehen können. Das austretende Blut ist zwar einerseits vorteilhaft, da es Bakterien ausspült und Infektionen unterbindet. Andererseits birgt ein zu hoher Blutverlust Lebensgefahr und sollte unbedingt gestillt werden. Tipp: Da zudem Nerven und Sehnen verletzt sein können, sollten Sie bei tiefen Schnittwunden immer einen Arzt aufsuchen, um die Wunde professionell behandeln zu lassen. Er kann sie fachkundig desinfizieren und dafür sorgen, dass sie möglichst narbenfrei verheilt. Dennoch sollten Sie im Ernstfall lebenswichtige Erstmaßnahmen ergreifen. (Schnittwunde erkennen: Die Symptome)

Erste Hilfe bei tiefen Schnittwunden

Bei der Erstversorgung tiefer Schnittwunden gilt es, einiges zu beachten. Schätzen Sie eine Verletzung als sehr schwerwiegend ein, rufen Sie umgehend den Notruf 112. Um den Kreislauf zu stabilisieren, sollte der Verletzte sich möglichst setzen oder hinlegen. Tipp: Die Schnittwunde sollte dabei möglichst etwas höher gelagert werden, um den Blutverlust so gering wie möglich zu halten. Zum Schutz vor möglichen Infektionen empfiehlt es sich, wenn möglich, Einmalhandschuhe zu tragen. Laut dem Gesundheitsportal "onmeda.de" sollten Sie die Schnittwunde weder berühren noch selber auswaschen oder desinfizieren.

Lässt die Blutung nicht nach, müssen Sie einen Druckverband anlegen. Hierfür benötigen Sie steriles Verbandsmaterial, das Sie auf die Wunde legen. Anschließend befestigen Sie darauf ein Druckpolster mit Mullbinden. Tipp: Gut geeignet für ein Druckpolster ist beispielsweise ein oder mehrere Päckchen Taschentücher.

Der Druckverband sollte zwar stramm sein, aber nicht zu fest anliegen. Nur wenn die Blutung anschließend nicht nachlässt, sollten Sie einen weiteren und festeren Druckverband anlegen. Beachten Sie den Tipp und entfernen den ersten Verband hierfür nicht – das sollte ausschließlich medizinisches Fachpersonal übernehmen. Warten Sie anschließend auf das Eintreffen des Notarztes. (So versorgen Sie blutende Wunden)

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