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Ernährung: Das tut dem Darm gut

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Ernährung  

Das schmeckt dem Darm

06.02.2013, 16:20 Uhr | t-online.de

Ernährung: Das tut dem Darm gut. Eine ausgewogene Ernährung hält den Darm fit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine ausgewogene Ernährung hält den Darm fit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein träger Darm, Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme können meist auch auf den Speiseplan zurückgeführt werden. Denn eine einseitige Ernährung mit wenig Ballaststoffen lässt den Darm streiken. Stärken Sie Ihren Darm und bringen Sie ganz nebenbei auch Ihre Abwehrkräfte in Schwung. Diese Lebensmittel schmecken dem Darm und halten ihn gesund.

Darmprobleme sind weit verbreitet

Jeder vierte Mann und rund 60 Prozent der Frauen haben Darmprobleme. Ein aufgeblähter Bauch, Völlegefühl und Bauchschmerzen führen zu einem Unwohlsein und schränken die Lebensqualität ein. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein: Bereits eine neue Umgebung, eine Veränderung im Alltag oder ungewohnte Nahrung können den Darm aus dem Gleichgewicht bringen.

Äpfel bloß nicht schälen

Äpfel tun dem Darm gut. Die Inhaltsstoffe der Früchte können sogar geschädigte Zellschichten des Darms reparieren. Die im Obst enthaltenen Polyphenole sorgen dafür, dass sich die Räume zwischen den Zellen der Darmwand schließen. Dadurch können schädliche Stoffe nicht mehr ins Blut gelangen. Diese bioaktiven Stoffe kommen als Farb- oder Aromastoffe ganz natürlich in Obst, Gemüse oder Getreide vor und gelten als gesundheitsfördernd. Sie fangen im Körper schädliche Radikale ab, verringern Stress und hemmen Entzündungen. Daher sollte man Äpfel am besten nicht schälen, sondern nur waschen, denn die gesundheitsfördernden Stoffe sitzen in der Schale. Wer Apfelsaft bevorzugt, sollte zur naturtrüben Variante greifen. Denn beim Klären von Säften gehen die Polyphenole ebenfalls verloren.

Obst und Gemüse senken Darmkrebsrisiko

Die schützende Wirkung der Polyphenole aus Obst und Gemüse ist gut untersucht. So haben Menschen, die viel Obst und Gemüse essen, ein geringeres Risiko an Darmkrebs zu erkranken als Gemüsemuffel. Der schützende Effekt von Gemüse ist dabei größer als der von Obst. Große Mengen an krebsvorbeugenden Substanzen sind nicht nur in Äpfeln, sondern auch in Zwiebeln, Trauben und Heidelbeeren enthalten.

Joghurt für einen gesunden Darm

In einem gesunden Darm leben Milliarden nützlicher Bakterien. Sie helfen bei der Verdauung und halten unser Immunsystem auf Trab. Milchsäure, in Lebensmittel wie Joghurt, Kefir oder Sauerkraut, halten die Darmflora auf natürliche Weise gesund. Dabei muss man nicht zu teuren probiotischen Produkten greifen. Bereits ein normaler Vollmilch-Joghurt enthält reichlich Milchsäure-Bakterien.

Was dem Darm schadet

Es gibt allerdings auch Lebensmittel, die dem Darm schaden. Dazu zählen neben Alkohol und Nikotin auch Rind- und Schweinefleisch und vor allem geräucherte und gepökelte Fleischwaren. Denn das darin enthaltene Nitosamin erhöht das Tumor-Risiko im Magen-Darm-Trakt. Generell führt eine einseitige Ernährung mit einem zu niedrigen Anteil an Ballaststoffen und zu wenig Obst und Gemüse zu einer trägen Darmmotorik. Außerdem erhöhen Übergewicht und Bewegungsmangel das Risiko für Darmkrebs.

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